Dampfdusche

Pflege ist eines der wichtigsten Dinge, um unseren Körper möglichst jung zu halten. Für viele Menschen gibt es nichts entspannenderes als nach einem anstrengenden Tag oder auch nach dem Sport sich viel Zeit für eine heiße Dusche zu nehmen.

Um das größtmögliche Wellnesserlebnis zu erzielen, wurden die sogenannten Dampfduschen auf den Markt gebracht. Was das genau ist und inwiefern die Dampfdusche vorteilig ist wird in Folgendem dargelegt.

Was sind Dampfduschen?

Zu dem Begriff Dampfdusche fällt den meisten Menschen das Dampfbad ein, welches nicht so tauglich für den Alltag ist. Die Dampfdusche ist nicht nur eine Dusche mit Dampfbad. Nun bieten die Dampfduschen mehr als nur den Genuss eines Dampfbades.

Mittlerweile gibt es die Aromatherapie, Farblichttherapie und auch eine integrierte Soundanlage, dadurch kann man mit individuellen Düften, Farben und Klängen das Wohlbefinden auf das Optimum steigern. Dank der Duschbrause und des Regenduschkopfes kann man auch ganz normal duschen. Das macht die Dampfdusche besonders attraktiv für Interessenten.

Viele Menschen sind gerade durch die positive Auswirkung auf das Immunsystem, gerade im Winter, überzeugt von den Vorteilen der Dampfdusche.Die Dampfsauna gibt es so ziemlich in jeder Therme. Die Dampfsauna besteht aus einem Raum, welcher auf 50°C erhitzt wird. Jedoch ist es durch die hohe Luftfeuchtigkeit viel angenehmer, als eine sehr trockene Luft mit 80°C in der Sauna.

Es ist eine etwas mildere und auch angenehmere Variation, wobei die gesundheitlichen Vorteile nicht verringert werden. Denn sowohl im Dampfbad als auch in der Sauna werden die Muskeln entspannt, die Poren geöffnet und durch das Schwitzen der Körper entschlackt.

Noch dazu führt die hohe Luftfeuchtigkeit dazu, dass sich die Hautporen reinigen und die Atemwege frei werden. Die Dampfdusche ist die Präventionsmaßnahme für Erkältungen, Hautunreinheiten und Verspannungen. Vor allem bei starken Verspannungen nach dem anstrengenden Sport ist es die optimale Methode zur Unterstützung der Regeneration der Muskel.

Die Entwicklung

Das Saunieren war bereits in den alten Hochkulturen ein wertvolles Ritual, vor allem für die Reinigung des Körpers, das machten sie um den Kontakt zu den Gottheiten aufzubauen.

Es wurden oft Kräuter dem Dampf untergemischt, die sich aber unterschiedlich auf den menschlichen Körper auswirken. Von Kultur zur Kultur ändern sich die Rituale, doch geht es bei allem um dasselbe Ziel.

Noch heute setzt die moderne Dampfsauna auf das Schwitzbad der Antike, auf die 100 prozentige Luftfeuchtigkeit bei 40 bis 50 Grad. Das ist das perfekte Verhältnis von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, für jeden, der seinem Körper beim Saunieren etwas Gutes tun will.

Funktionen einer Dampfdusche

Das Display oder auch Bedienfeld

Fast jede Dampfdusche besitzt ein Display bzw. ein Bedienfeld, welches zur Steuerung und Anzeige verschiedener Funktionen wie Dauer, Temperatur, Radio und Farblicht des Dampfbades. Einige Dusche haben den Vorteil, dass man alle Funktionen über das Display steuern kann, in dem Falle ist es ein Touchscreen-Display, andere haben ein getrenntes Steuerungsfeld.

Die Handbrause

In der Regel sind Dampfduschen zusätzlich noch mit einer Handbrause ausgestattet, denn natürlich sollte die Dampfdusche auch ihrem Gebrauch als normale Dusche nachgehen. Also wenn man will kann man auch selbstverständlich nur duschen. Dafür braucht man nicht die Elektronik einzuschalten, denn die Steuerung der Handbrause, des Regenduschkopfs und der Massagedrüsen erfolgt über die Armaturen.

Am angenehmsten ist es wenn man sich während des Dampfbades setzen kann. In der Regel gibt es eine Sitzgelegenheit in Form eines Faltsitzes. Alternativ werden feste Sitze eingebaut oder aber auch Hocker.

Die Massagedrüsen

Durch die Massagedrüsen erlebt der Verbraucher die Dampfdusche nochmal auf einer ganz anderen Weise. Deshalb wird die Dusche bei einer Dampfdusche auch Erlebnisdusche genannt. Damit die Massagedrüsen gezielt wirken und sich auf individuelle Bedürfnisse eingehen, kann man im Idealfall die Richtung der einzelnen Drüsen steuern.

Dampfauslass und Aromatherapie

Bei den meisten Dampfduschen befindet sich der Dampfauslass direkt unter der Sitzgelegenheit. Zusätzlich enthält der Dampfauslass eine Vorrichtung, damit man diese mit Dampfbademulsionen befüllen kann. Dadurch, dass sich der Dampf verteilt, können sich auch die Aromen der Dampfbademulsionen verteilen. Das ist die wirksame Aromatherapie.

Regendusche und Farblicht

Manche Dampfduschen beinhalten zusätzlich eine Regendusche. Das Ambiente der Dusche wird durch LED`s, die ebenfalls im Deckenelement befestigt wurden und Bestandteil der Farblichttherapie sind, besonders aufgewertet.

Whirlpool in Kombination mit Dusche

Es ist im Grunde die Kombination aus Sauna und Whirlpool. Durch den heißen Dampf und durch die Massagedrüsen werden die Verspannungen gelockert.

Dampfdusche mit Whirlpool

Die Dampfdusche mit Whirlpool bietet die Möglichkeit, die Funktionen einer Dampfdusche und eines Whirlpools gleichzeitig zu betätigen. Meistens wird ein Radio eingebaut, was zur vollkommenen Entspannung beitragen soll. Zusätzlich wird eine Ablage für köstliche Drinks integriert.

Aromatherapie

Es ist schon seit langem bekannt, dass Kräuteressenzen und ätherische Öle auf das Wohlbefinden und die Gesundheit sehr positiv wirken. Beispielsweise stärkt Eukalyptus das Immunsystem, Rosmarin hat eine aktivierende Wirkung und Melisse wirkt beruhigend.

Aromaöle und ihre Wirkungen

Was wirkt beruhigend auf den Körper?

  • Rosmarin, Thymian, Muskatnuss, Citronella, Fichtennadel

Was wirkt schmerzstillend?

  • Pfefferminze, Bergamotte, Geranium, Cajeput, Kamille

Was wirkt desinfizierend?

  • Nelke, Teebaum, Lavendel, Salbei, Eukalyptus

Was wirkt hustenlindernd?

  • Thuja, Muskat, Pfefferminze, Zitrone

Was wirkt konzentrationssteigernd?

  • Eukalyptus, Rosmarin, Cajegut, Lemongrass

Was wirkt Aktivierend?

  • Muskatnuss, Fichtennadel, Citronella, Rosmarin, Thymian

Was wirkt stimmungsaufhellend?

  • Geranium, ROse, Lemongrass, Neroli

Was wirkt aphrodisierend?

  • Rose, Patchouli, Sandelholz

Wenn ihre Dampfdusche im besten Fall mit einer Aromatherapie ausgestattet ist, können sie von all den oben genannten Wirkungen ihre Vorteile ziehen. In der Regel befindet sich ein Behälter am Dampfauslass, in die man Aromazusätze oder auch ätherische Öle hinzugeben kann.

Dabei muss man aber beachten, dass es speziell für die Dampfdusche Aromazusätze gibt, welche auch als Dampfbademulsionen bezeichnet werden.

Darf man alle Duftöle für die Dampfdusche verwenden?

Nein leider nicht. Es gibt spezielle Aromazusätze für Dampfbäder. Weil die Konzentration der Aromazusätze einer Sauna deutlich höher sind, sollte man diese niemals für die Dampfdusche verwenden. Dies könnte zur Beschädigung des Dampfauslasses führen.

Dampfdusche mit Infrarot

Dampfgenerator

Der Dampfgenerator ergänzt die Dusche, denn dieser produziert mit einer elektrischen Heizung heißen Wasserdampf, welcher dann ganz einfach in die Kabine geblasen wird. In der Regel lässt sich die Temperatur über das Bedienfeld in der Kabine regulieren.

Durch die hohe Hitze und Luftfeuchtigkeit beginnt der Körper zu schwitzen, was dazu führt, dass Schadstoffe abgeworfen werden und der Kreislauf vorangetrieben wird.

Infrarotwärme

Bei einer Dusche mit Infrarot, erzeugen mehrere Infrarotstrahler eine sehr angenehme Wärme, die auch unter die Haut geht, denn Strahlungswärme erwärmt nicht die Luft, sondern die Flächen, die sie berühren.

Dabei schaffen diese Strahlen es, die dünne Haut des Menschen zu durchdringen und auch die Organe darunter zu erwärmen. Deshalb empfinden viele diese Art der Wärme besonders angenehm, denn sie verschafft eine Erleichterung bei chronischen Gelenk- und Muskelbeschwerden.

Eine Dampfdusche selber bauen?

Es ist auch möglich eine Dampfdusche auf eigene Faust zu bauen. Dafür gibt es mehrere Anleitungen im Netz aber ich schon mal vorab eine Liste mit den benötigten Materialien.

Folgende Materiale werden benötigt: Dampfgenerator, Entlüftungsrohr, Duschkabine, rundum geschlossen, mit Belüftungsschlitz, Sanitärdichtmittel

Der 1. Schritt

Die erste Voraussetzung ist eine ebenerdige Dusche im Badezimmer. Damit aus dieser eine Dampfdusche werden kann, muss die Wandabdichtung an der Wand bis zur Decke vorgenommen werden.

So kann an der Decke die Decke die Duschkabine bündig angebracht werden und somit die Dampfdusche nach oben abgeschlossen werden. Es ist ratsam, dass der Fliesenspiegel im kompletten Bereich der Dusche angebracht werden.

Die Dampfdusche sollte relativ hell designed werden. Dazu würde die Feuchtraumlampe eine schöne Atmosphäre schaffen. Es ist auch wichtig, dass ein Entlüftungsrohr zur Sauerstoffzufuhr und Belüftungsschlitze in die Duschkabine eingelassen werden, damit auch normal geduscht werden kann.

Der 2. Schritt

Nachdem die Grundlage, der ebenerdigen Dusche, geschafft wurde kann nun der Dampfgenerator angeschlossen werden. Die Größe des Dampfgenerators sollte an die Größe der Dampfdusche angepasst werden.

Die Abdichtung muss unbedingt gut sein wenn der Generator angebracht wird. Damit keine Feuchtigkeit entweicht oder keine kalte Luft von außen eindringen kann. Die Übergänge können mit Sanitärdichtmasse abgedichtet werden. Es ist wichtig, dass der es einen Stromanschluss sowie Frischwasser-, Abwasser- und einen Dampfanschluss gibt.

Der 3. Schritt

Alle Zu- und Ableitungen des Dampfes und Wassers müssen gut abgedichtet werden.

Vorteile und Nachteile einer Dampfdusche

Der einzige und Nachteil einer Dampfdusche ist, dass es nur Platz für eine oder maximal zwei Personen gibt. Eines der Vorteile ist die praktische 2 in 1 Nutzung, welche nicht zusätzlich Platz benötigt.

Noch dazu hat das Dampfbad viele Gesundheitliche Vorteile und dient zur puren Entspannung. Außerdem spart man Zeit, da man nicht mehr zur Therme muss. Dafür hat man seine ganz eigene Therme Zuhause und das zu einem erschwinglichem Preis.

Aufbau und Funktion einer Dampfdusche

Dampfdusche Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Dampfdusche Test nicht mit einem Dampfdusche Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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