Was ist eine Retinol-Creme? Ein kurzer Überblick

Auf dem Markt werden nahezu unzählige Produkte angeboten, welche für die Pflege unserer empfindlichen Haut geeignet ist. Dabei orientieren sich die Hersteller natürlich an den Bedürfnissen der Kunden. Aus diesem Grund lässt sich festhalten, dass es nicht nur sehr viele Produkte gegen Unreinheiten und fahle Haut gibt, sondern auch diverse Anti-Aging-Mittel.

Eines dieser Anti-Aging-Mittel stellen Retinol-Cremes dar. Dabei handelt es sich um eine Creme, welche zur täglichen Anwendung geeignet ist und die Haut reichhaltig mit Feuchtigkeit versorgen soll. Auf diese Weise sollen diverse Probleme bekämpft werden. Dazu zählen Akne, Falten, Pigmentflecken und Cellulite.

Dies wird mit Hilfe diverser Inhaltsstoffe bewerkstelligt. Dazu zählen vor allem Stoffe, welche der Haut enorm viel Feuchtigkeit spenden, wie zum Beispiel Hyaluronsäure, Sheabutter, Jojobaöl und Aloe Vera. Zudem kommen jedoch auch Stoffe zum Einsatz, welche eine sehr straffende und glättende Wirkung haben, wie zum Beispiel Grüner Tee.

Da das Angebot auf dem Markt sehr vielfältig ist, wird es dem Kunden nicht sonderlich leicht gemacht eine Kaufentscheidung zu treffen. Aus diesem Grund haben wir für Sie in unserer Kaufberatung die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, welche Sie vor dem Kauf einer Retinol-Creme beachten sollten. Dazu zählen zum Beispiel Faktoren, wie der Hauttyp, die Verpackungsart, die Anwendung, die verschiedenen Anwendungsbereiche und Ziele, die Inhaltsstoffe und etwaige Zusätze, wie zum Beispiel, ob das Produkt ohne Parfüm, Parabene, Mineralöle und Mikroplastik hergestellt wurde und ob es sich um ein BIO-Produkt handelt oder um ein veganes Produkt.

Im Anschluss beantworten wir für Sie im Rahmen unseres FAQs die am häufigsten gestellten Fragen.

Kaufberatung- auf welche Kriterien Sie vor dem Kauf einer Retinol-Creme achten sollten

Unsere Kaufberatung listet Ihnen diverse Kriterien auf mit Hilfe derer Sie eine leichtere Kaufentscheidung treffen können. Während die Beachtung einiger Faktoren unabdingbar für Sie ist, da das Produkt ansonsten nicht seine volle Wirkung ausschöpfen kann, hängt die Erfüllung anderer Punkte häufig nur von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Insofern ist es zum Beispiel sehr wichtig, dass Sie sich im Vorfeld bewusst machen, zu welchem Hauttypen Sie gehören und welche Inhaltstoffe für Sie die richtigen sind.

Der Hauttyp

Man kann zwischen verschiedenen Hauttypen unterscheiden. Es gibt durchaus Retinol-Cremes bei denen die Unterscheidung nicht wichtig ist, da sie schlichtweg für alle Hauttypen geeignet sind. Sollte dies jedoch nicht so sein, ist es sehr wichtig zu wissen zu welchem Hauttypen man gehört. Bei Unsicherheiten können Sie auch eine Kosmetikerin oder einen Arzt aufsuchen und um Beratung bitten.

In der Regel werden Retinol-Cremes entweder für alle Hauttypen angeboten oder aber für unreine Haut, für Mischhaut, für trockene Haut und für empfindliche Haut.

Trockene Haut zeichnet sich vor allem durch raue und schuppige Stellen im Gesicht aus.

Neigen Sie leicht zu Rötungen, leiden Sie unter einer empfindlichen Haut.

Kommen zu den trockenen Stellen auch fettige und ölige Stellen im Gesicht hinzu, was häufig auf der Stirn oder am Kinn der Fall ist, haben Sie eine Mischhaut.

Menschen, welche unter Couperose leiden können grundsätzlich ebenfalls auf Retinol-Cremes zurückgreifen. Da die Haut jedoch sehr leicht reizbar und entzündet ist, empfehlen wir hier lieber Rücksprache mit einem Hautarzt zu halten.

Die Körperpartien

In den meisten Fällen sind Retinol-Cremes ausschließlich für das Gesicht gedacht und geeignet.

Gegebenenfalls eignet sich das Produkt jedoch auch für die Augen, den Hals und das Dekolleté. Dies sollte dann jedoch auch seitens der Hersteller speziell vermerkt werden.

Die Verpackungsart

Die Art der Verpackung ist natürlich kein maßgebliches Kriterium. Allerdings lassen sich auch hier Vor- und Nachteile feststellen, sodass sich hier auch Präferenzen bei den Kunden ergeben.

In den meisten Fällen werden Retinol-Cremes in einem Tiegel oder in einem Pumpspender angeboten.

Ein Pumpspender bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie ganz praktisch bereits die Dosierung vorgegeben bekommen und das Produkt lediglich mit einem Fingerdruck aus der Packung entnehmen können. Zudem ist diese Art und Weise auch sehr hygienisch, weil nichts in das Innere des Produkts gelangen kann.

Bei einem Tiegel sollte man immer gesondert darauf achten, dass man mit sauberen Händen in das Produkt greift. Zudem kann es zu Beginn etwas Gewöhnung erfordern, zu wissen, wie viel Produkt man letztlich benötigt. Ein Vorteil an einem Tiegel ist jedoch, dass man auch die letzten Reste des Produktes aus der Verpackung bekommt und somit nichts verschwendet. Dies muss bei einem Pumpspender nicht unbedingt der Fall sein. Zudem sind Tiegel auch häufig aus Glas gefertigt, was sie nicht zum perfekten Reisebegleiter macht, jedoch den Plastikkonsum positiv einschränkt.

Die Anwendungsbereiche

Die Anwendungsbereiche beziehen sich vor allem auf die Probleme, welche durch die regelmäßige Anwendung einer Retinol-Creme behoben werden sollen. Zunächst einmal empfehlen wir auch hier einen Blick auf die Angaben der Hersteller zu werfen. Diese geben in den allermeisten Fällen an für welche Anwendungsbereiche das Produkt geeignet ist. Dies hängt nämlich auch stark damit zusammen, welche jeweiligen Inhaltsstoffe verwendet wurden.

Zu den Anwendungsbereichen zählen vor allem Falten, Akne, Pickel, Cellulite, Pigmentflecken, Couperose, Milien, Psoriasis und Augenringe.

Gegen Akne und Pickel hilft die Retinol-Creme vor allem mit Hilfe eines Peeling-Effekts. Zudem wird jedoch auch die Erneuerung und Bildung neuer Zellen angeregt. Damit geht eine Minimierung der Produktion von Talg einher, welches sich nach regelmäßiger Behandlung sehr positiv auf das Erscheinungsbild auswirkt.

Bei Augenringen hilft eine Retinol-Creme vor allem durch Inhaltsstoffe, welche sehr viel Feuchtigkeit spenden. Zudem sorgen glättende Stoffe für ein frisches Hautbild. Allerdings sollte hier unbedingt beachtet werden, dass das jeweilige Produkt auch für diesen empfindlichen Bereich geeignet ist. Anderenfalls kann es hier zu starken Reizungen der Haut kommen. Allgemein benötigt man hier jedoch auch weniger von dem Produkt.

Gegen Cellulite hilft eine Retinol-Creme insofern, als dass sie die Bildung neuer Zellen fördert. Zudem sorgen gewisse Inhaltsstoffe für die Erhöhung der Spannkraft der Haut. Auf diese Weise kann Cellulite zumindest minimiert werden.

Bei Couperose kann eine Retinol-Creme derart helfen, als dass sie den Entzündungen im Gesicht entgegenwirkt und somit die Hautrötungen minimiert. Allerdings wird hier auch immer eine Absprache mit dem Hautarzt empfohlen.

Bei Falten ist eine Retinol-Creme ebenfalls ein guter Helfer, da die Haut durch die Bildung neuer Zellen nicht nur straffer wirkt, sondern auch die Bildung von <a href="https://www.produktheld24.de/drogerie/kollagen-Hyaluron-kapseln/“>Kollagen angeregt wird, was zu einer erhöhten Elastizität der Haut führt. Außerdem dürfen keinesfalls die Inhaltsstoffe unterschätzt werden, welche die Haut mit viel Feuchtigkeit versorgen. Dies sorgt nämlich auf die Schnelle dafür, dass  Falten weniger sichtbar werden.

Daneben eignet sich eine Retinol-Creme auch bei sehr trockener und empfindlicher Haut. Dies wird vor allem mit Hilfe von rückfettenden Inhaltsstoffen bewerkstelligt. Diese unterstützen die Haut bei der Bildung von Lipiden und haben somit einen sehr pflegenden Effekt. Menschen mit einer sehr empfindlichen Haut sollten hier jedoch aufpassen und der Haut eine kurze Eingewöhnungszeit gönnen. Diese äußert sich dergestalt, dass man sich zu Beginn nicht an die jeweilige Dosiermenge hält, sondern diese unterschreitet, das Produkt also zum Beispiel nur alle zwei Tage aufträgt, wenn die tägliche Anwendung empfohlen wird.

Milien werden auch Hirsekörner genannt und beschreiben kleine Zysten in der Haut, welche jedoch gutartig sind. Auch hier zahlt sich die Wirkung von Retinol aus, da diese einen Peeling-Effekt aufweist und die Bildung neuer Zellen gefördert wird.

Bei Pigmentflecken hilft eine Retinol-Creme vor allem im Zusammenspiel mit Vitamin C, da dies einen aufhellenden Effekt hat und somit Pigmentflecken nach regelmäßiger Anwendung verblassen.

Zudem wird Retinol-Creme auch bei Psoriasis, also Schuppenflechte, angewandt. Auch hier spielt die Zellerneuerung eine maßgebliche Rolle.

Die Retinol-Konzentration

Die Retinol-Konzentration sollte keinesfalls unterschätzt werden. Bereits ab einem Wert von nur 0,01% entfaltet Retinol sichtbar seine Wirkung. Insofern sollten Menschen mit einer sehr empfindlichen Haut auf eine niedrige Retinol-Konzentration zurückgreifen. Diese liegt bei unter 0,5%. Anderenfalls kann es zu starken Reizungen der Haut kommen. Insofern ist es auch empfehlenswert der Haut eine kurze Zeit der Eingewöhnung zu ermöglichen.

Von einer hohen Retinol-Konzentration spricht man ab 1,0%. Eine sehr hohe Konzentration an Retinol beläuft sich auf 2,5%. Eine derartig hohe Konzentration ist jedoch vor allem häufig bei Retinol-Seren vorzufinden und daher weniger bei Retinol-Cremes, obgleich auch in diesem Segment derartige Produkte angeboten werden.

Die Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe sind natürlich das A und O der Retinol-Creme und orientieren sich zum einen an den Bedürfnissen der Kunden und zum anderen an dem jeweiligen Anwendungsbereich.

Wie es die Bezeichnung schon verrät wird natürlich Retinol verwendet. Retinol sorgt dafür, dass die Bildung neuer Zellen unterstützt wird, die Produktion von Kollagen angeregt wird und ein peelender Effekt auf der Haut bewerkstelligt wird. Retinol kommt jedoch nicht alleine zur Anwendung, sondern erzielt seine Wirkung unter Zuhilfenahme vieler anderer Stoffe.

Dazu zählt zum Beispiel Vitamin C. Vitamin C sorgt in erster Linie für einen aufhellenden Effekt und ist daher auch gut bei der Behandlung von Pigmentflecken einsetzbar. Zudem eignet sich Vitamin C jedoch auch bei unreiner Haut und sorgt außerdem für einen erfrischenden Teint.

Daneben wird auch häufig Hyaluronsäure benutzt. Hyaluronsäure ist ein echter Feuchtigkeitsbooster, versorgt die Haut also mit enorm viel Feuchtigkeit und bewirkt somit eine Straffung der Haut und eine schnelle und sichtbare Reduzierung der Falten.

Des Weiteren kommt auch häufig das Coenzym Q10 zur Anwendung, wenn es um Anti-Aging geht. Dieser Stoff verhilft bei der Versorgung der Zellen mit Energie und bewerkstelligt somit einen Schutz vor äußeren Einflüssen.

Zudem kommt auch häufig grüner Tee zum Einsatz, da dies eine besonders hohe antioxidative Wirkung hat und auf diese Weise Entzündungen, wie zum Beispiel bei Akne, gut beheben kann, dabei jedoch gleichzeitig einen sehr straffenden Effekt auf die Haut hat.

Weitere wirksame Stoffe, welche vor allem dazu dienen Feuchtigkeit zu spenden, jedoch auch andere Funktionen erfüllen, sind zum Beispiel Vitamin E, Hafer-Extrakt, Süßholzwurzelextrakt, Squalan, Aloe Vera, Rote Beete, Jojobaöl, Arganöl, Hamamelis, Pfirsichkernöl, Panthenol, Zink, grüner Tee und Sheabutter.

Etwaige Zusätze

Zu den etwaigen Zusätzen zählt vor allem, dass die Retinol-Creme frei von schädlichen Inhaltsstoffen ist. Dazu zählen Parfüm, Parabene, Mineralöle und Mikroplastik. Diese haben alle zum Inhalt, dass sie nicht nur schädlich für die Umwelt sind, sondern vor allem auch für den Menschen. So üben Parabene eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Hormonhaushalt aus und können somit die Aktivität von Zellen behindern. Mineralöle hingegen stehen sogar in Verdacht die Zellerneuerung der Haut zu behindern und auf diese Weise die Entstehung von Krebskrankheiten zu fördern. Mikroplastik ist vor allem schädlich in puncto Umwelt, da es nicht biologisch abbaubar ist.

Daneben kann es für einige Anwender auch von Bedeutung sein, ob es sich um ein Bio-zertifiziertes Produkt handelt oder ob das Produkt frei von Tierversuchen, also vegan, hergestellt worden ist. Da dies heutzutage immernoch kein Standard ist, sollte man auf etwaige Hinweise der Hersteller achtgeben. In aller Regel vermerken die Hersteller diese Umstände jedoch gut sichtbar auf den Produkten.

FAQ- Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wozu dient eine Retinol-Creme?

Eine Retinol-Creme weist diverse Anwendungsbereiche auf, sodass sie auch verschiedenen Zwecken dient. Allgemein gehalten könnte man festhalten, dass sich die regelmäßige Anwendung in Bezug auf die Verminderung von Akne, Cellulite und Pigmentflecken bezahlt macht. Zudem soll eine Retinol-Creme jedoch auch vor allem gegen Falten helfen. In detaillierter Hinsicht könnte man auch noch festhalten, dass eine Retinol-Creme hilft sichtbare Poren zu minimieren, die Haut weicher zu machen, die Elastizität der Haut zu fördern, eine gute Grundlage für das anschließende Make-up zu bieten und Reizungen an der Haut zu minimieren.

Werden Retinol-Cremes an Tieren getestet?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt immer vom jeweiligen Produkt ab. Es gibt durchaus noch Produkte, welche an Tieren getestet worden sind. Wenn Sie Wert darauf legen dies nicht zu unterstützen, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das Produkt als Vegan gekennzeichnet worden ist.

Kann ich eine Retinol-Creme auch als Allergiker verwenden?

Viele Hersteller setzen darauf eine hypoallergene Pflege herzustellen, sodass die Retinol-Creme auch für Allergiker geeignet ist. Wir empfehlen Ihnen darauf zu achten, ob die Hersteller einen diesbezüglichen Hinweis auf ihrem Produkt vermerkt haben. Nur auf diese Weise können Sie sichergehen, dass es sich um ein hypoallergenes Produkt handelt. Anderenfalls könnte es auch eine Möglichkeit darstellen, das Produkt zunächst auf einer kleinen Stelle, gegebenenfalls auf dem Handrücken, auszutesten und abzuwarten.

Kann ich mich nach dem Auftragen einer Retinol-Creme schminken?

Grundsätzlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb eine Retinol-Creme keine gute Basis für ein Make-up darstellen würde.

Weist die Retinol-Creme einen Lichtschutzfaktor auf?

Es kann vorkommen, dass die Retinol-Creme über einen Lichtschutzfaktor verfügt. Allerdings ist dies nicht üblich oder der Lichtschutzfaktor ist nicht besonders hoch. Insofern empfehlen wir Ihnen auf einen zusätzlichen Sonnenschutz zurückzugreifen.

Wie oft kann ich eine Retinol-Creme verwenden?

In der Regel kann man eine Retinol-Creme zwei Mal am Tag verwenden, morgens und abends. Wir empfehlen Ihnen jedoch einen Blick auf die Angaben des Herstellers zu werfen. Einige Produkte sollten auch nur einmal am Tag verwendet werden. Dies kann vor allem damit zusammenhängen, dass die Konzentration an Retinol im Produkt sehr hoch ist und die Haut daher nicht überstrapaziert werden soll.

Für welche Hauttypen sind Retinol-Cremes geeignet?

Die geeigneten Hauttypen hängen stets vom jeweiligen Produkt ab, sodass darüber keine allgemeingültige Aussage getroffen werden kann. So gibt es viele Produkte, welche für alle Hauttypen geeignet sind. Allerdings werden auch vermehrt Retinol-Cremes hergestellt, welche speziell für unreine Haut und Mischhaut hergestellt wurden. Zudem gibt es auch Retinol-Creme, welche extra für trockene Haut geeignet sind. Insofern empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Angaben der Hersteller zu werfen. In der Regel ist bereits auf den ersten Blick gut erkennbar für welchen Hauttypen das Produkt geeignet ist.

Auf welchen Partien des Körpers kann ich die Retinol-Creme auftragen?

Die meisten Retinol-Cremes sind lediglich für die Anwendung im Gesicht gedacht und geeignet. Es gibt jedoch auch einige Produkte, welche zusätzlich für die Augen oder für das Dekolleté geeignet sind.

In welchen Verpackungen sind die Retinol-Cremes?

Die Retinol-Cremes sind entweder in einem Tiegel abgefüllt oder aber in einem Pumpspender.

Ab wann spricht man von einer hohen Konzentration an Retinol?

Eine hohe Konzentration an Retinol liegt bei etwa 1%. Eine sehr hohe Konzentration hingegen bei 2,5%.

Was ist Retinol?

Bei Retinol handelt es sich letztlich um eine Form des Vitamin As, welches dazu dient die Bildung von Kollagen zu fördern und zu unterstützen.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Retinol-Creme und einem Retinol-Serum?

In der Regel sind Seren viel höher konzentriert als eine Creme. Aus diesem Grund sind Retinol-Cremes auch eher für den täglichen, längerfristigen und großflächigen Gebrauch geeignet, wohingegen ein Serum eher für eine kürzere Zeitspanne, an punktuellen Stellen des Körpers Anwendung finden sollte.

Zudem beinhaltet eine Retinol-Creme weitaus mehr pflegende Stoffe als ein Serum. Dies lässt sich bereits häufig an der Textur erkennen, da die Creme oft rückfettend ist. Insofern eignet sich dieses Produkt auch sehr gut für Menschen mit einer sehr empfindlichen oder einer sehr trockenen Haut. Menschen, welche jedoch selber über einen hohen Anteil an Lipid verfügen, müssen aufpassen, dass die Haut nicht zu schnell fettig wirkt.

Ein Retinol-Serum ist von der Konsistenz her flüssig. Aus diesem Grund können auch Menschen mit einen eigenen hohen Anteil an Lipid auf das Produkt zurückgreifen ohne befürchten zu müssen, dass die Haut stark glänzt.

Ist in einer Retinol-Creme nur Retinol enthalten?

Nein. In den meisten Fällen entfaltet die Retinol-Creme ihre Wirkung erst durch ein Zusammenspiel mit diversen anderen Inhaltsstoffen. Ganz weit vorne stehen dabei Hyaluronsäure, Vitamin C und das Coenzym Q10. Je nach Hauttypen und Anwendungsbereich der Retinol-Creme können auch noch weitere Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Vitamin E, Hafer-Extrakt, Süßholzwurzelextrakt, Squalan, Aloe Vera, Rote Beete, Jojobaöl, Arganöl, Hamamelis, Pfirsichkernöl, Panthenol, Zink, grüner Tee und Sheabutter.

Kann ich eine Retinol-Creme auch unter den Augen anwenden?

Bei dem empfindlichen Bereich um die Augen herum sollte man gezielt darauf achten, dass der Hersteller auch empfohlen hat das Produkt für diesen Bereich anzuwenden. Anderenfalls kann es hier schnell zu Reizungen der ohnehin nur dünnen Haut kommen.

Kann eine Retinol-Creme wirklich gegen Cellulite wirken?

Retinol bewirkt in der Haut die Unterstützung der Bildung neuer Zellen. Insofern kann Cellulite auf jeden Fall reduziert werden.

Kann ich eine Retinol-Creme auch bei Couperose verwenden?

Im Grunde genommen kann Retinol dem Anwender dazu verhelfen Couperose zu lindern. Allerdings empfehlen wir in diesem Fall Rücksprache mit Ihrem Hautarzt zu halten, da Retinol die Haut auch sehr reizen kann und dies bei einer ohnehin schon entzündeten Haut noch mehr Schaden anrichten kann.

Kann ich eine Retinol-Creme auch ohne Rezept erhalten?

Ob man ein Rezept für eine Retinol-Creme benötigt hängt ganz von der Konzentration des Retinols ab. Hat diese einen Wert von 0,01 bis 0,03 % kann man die Retinol-Creme auch ohne Rezept erwerben. Sollte das Produkt höher dosiert sein, benötigen Sie ein Rezept.

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Retinol Creme Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Retinol Creme Test nicht mit einem Retinol Creme Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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