Was ist eine Autobatterie?

Jedes Auto muss vor dem Losfahren gestartet werden. Hierzu wird eine elektrische Spannung benötigt, der durch die Starterbatterie entsteht. Die Batterie dient daher als Speisung für den Anlasser.

Wie lange hält eine Autobatterie?

Die Lebensdauer der Autobatterie beträgt bei durchschnittlichem Gebrauch circa 5 Jahre.

Welche Arten von Autobatterien gibt es?

Die herkömmlichen Blei-Akkumulatoren

Die Autobatterien haben in den letzten Jahren sehr große Wandlungen durchlebt. Durch immer ökologischeres Denken, das Autos mit Start-Stopp Funktionen und ähnlichem auf den Markt bringt, müssen sich auch die Batterien anpassen. Die klassische Startertbatterie ist der Blei-Akkumulator. Hierzu werden mehrere Akkumulatoren aus Blei in Reihe geschaltet.

Die Lebensdauer der Batterie ist sehr lang, es werden keine Wartungen benötigt und die Batterie lässt sich sehr günstig erwerben. Jedoch sind die Blei-Akkumulatoren sehr kälteempfindlich und müssen daher vor dem Winter gründlich gecheckt werden.

Start-Stopp durch EFB-Batterie

EFB-Batterien hingegen bestehen aus Bleiplatten und Säure. Besonders für die Nutzung von Start-Stopp Automatik sind diese Batterietypen gut geeignet. Sie zeichnen sich durch große Kälteunempfindlichkeit aus, haben eine höhere Lebensdauer und laufen im Schadensfall nicht aus. Jedoch sind sie im Vergleich zu den Blei-Akkumulatoren sehr kostenintensiv.

Tiefentladung vorbeugen mit der AGM Batterie

Ein weiterer Typ ist die AGM-Batterie. Die Abkürzung steht für Absorbent Glass Matt. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Bleib-Akkumulatoren, die darauf ausgelegt ist, eine sehr hohe Lebensdauer mit einer besonders guten Kälteunempfindlichkeit zu kombinieren.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Die Auswahl des richtigen Typen von Batterie ist entscheidend, wenn das Autobatterie kaufen das Ziel ist. Hierbei sollte nicht nur auf den Typ geachtet werden, sondern auch, ob die Batterie zum eigenen Auto passt. Wie zuvor erwähnt, benötigt ein Auto mit Start-Stopp-Funktion unbedingt eine Batterie, die diese zahlreichen Starts erlaubt.

Die Kapazität der Batterie gibt an, wie viel Strom die Batterie abgeben kann. Je nach Fahrzeug reicht eine Kapazität von 50 Ah aus. Bei den gängigsten Modellen jedoch muss eine 72 Ah Batterie gewählt werden. Wichtig ist es, dass keine Autobatterie erworben wird, die weniger Ah als das Vorgänger Modell hat.

Der Kaltstartstrom, welcher beim Kauf ebenso berücksichtigt werden muss, gibt Aufschluss darüber, wie viel Leistung die Batterie bei kalten Temperaturen abgeben kann. Diese Werte wurden unter Berücksichtigung der DIN-Norm durchgeführt, die eine Umgebungstemperatur von -18C° voraussetzt.

Die Polart ist bei den meisten Batterien gleich. Der Minuspol befindet sich links, der Pluspol rechts. Um beim Überbrücken von anderen Autos oder dem Anschließen an das eigene Auto keine Fehler zu machen, sollte man das altbekannte Muster wiederwählen.

Autobatterie einbauen – Wann sollte es der Fachmann machen?

Die meisten Autos lassen einen Batterieeinbau durch einen Laien zu. Es gibt jedoch Ausnahmen. Wenn es sich um ein Leasingfahrzeug handelt, sollte der Ausbau und Tausch nur durch eine Fachkraft vorgenommen werden. Die Vertragswerkstatt ist hierfür zuständig. Sollten beim selbstständig durchgeführten Austausch Schäden entstehen kann dies ein teures Ende mit sich bringen.

Zudem sollte der Austausch unterlassen werden, wenn es sich um ein sehr neues Fahrzeug handelt, bei dem die Batterie unter der Rückbank verbaut ist. Ebenso kann die Batterie im Kofferraum verbaut sein, was den Austausch zusätzlich schwer gestaltet. Um Verletzungen oder Beschädigungen zu vermeiden kann hie der Fachmann helfen.

Autobatterie wechseln – So wird’s gemacht!

Treffen oben genannte Punkte nicht zu, kann der Austausch selbst durchgeführt werden.

Schritt 1

Verbraucher ausstellen: Motor und alle Verbraucher des Autos müssen ausgeschalten sein. Dies führt im Anschluss dazu, dass die Uhr und das Radio neu eingestellt werden muss. Wichtig: Bevor die Batterie abgeklemmt wird, solle sichergegangen werden, dass der Code für das Radio noch vorhanden ist. Meist lassen sich die Radios ohne den zugehörigen Code nicht mehr in Betrieb nehmen (dient zum Diebstahlschutz).

Schritt 2

Autobatterie ausbauen: Hierzu muss die Mutter vom Minuspol mit einem Schraubenschlüssel gelöst und entfernt werden. Anschließend in gleicher Weise das rote Kabel vom Pluspol entfernen. Immer zuerst den Minuspol entfernen, da dieser mit den masseleitenden Bauteilen des Autos verbunden ist.

Schritt 3

Alte Batterie aus dem Auto herausnehmen und neue Batterie einsetzen.

Schritt 4

Neue Batterie anschließen: Hierzu wird die Reihenfolge umgekehrt. Zunächst wird der Pluspol mit dem Kabel verbunden; anschließend der Minuspol. Nun muss die Batterie nur noch festgeschraubt werden.

Wissenswert: Autobatterie aufladen

Wenn eine Autobatterie leer geworden ist, kann das Auto nicht mehr gestartet werden. In solchen Situationen ist es meist notwendig, die Autobatterie überbrücken zu lassen. Bei diesem Vorgang sollte der Anschluss von Minus- und Pluspol ebenso nach einer Anleitung geschehen.

Diese gibt genaustens an, welcher Pol zuerst angeklemmt werden muss, um die Sicherheit der durchführenden Personen zu schützen! Anstelle des Überbrückens kann man die Autobatterie laden. Hierzu wird jedoch ein Autobatterie Ladegerät benötigt, welches auf die Spannung abgestimmt ist.

Autobatterie entsorgen – Wie und wo?

Wenn der Austausch gelungen ist, muss jedoch sichergegangen werden, dass die alte Batterie sachgerecht entsorgt wir. Es handelt sich schließlich um Blei, welches unter keinen Umständen in die Umwelt geraten darf. Daher gilt es zu beachten, dass die Batterie niemals in den Müllcontainer geworfen werden darf.

Zu beachten ist allerdings, dass die meisten Betriebe eine Pfandgebühr erfordern. Diese muss gezahlt werden, damit der Betrieb nicht auf den Kosten für die Versorgung sitzen bleibt. Anders verhält es sich allerdings dann, wenn der Kaufbeleg der Batterie noch vorhanden ist. Der Handel, welcher die Batterie verkauft hat, muss sie gebührenfrei vom Käufer zurücknehmen, wenn sie entsorgt werden soll.

Eine Alternative ist der Wertstoffhof. Hier werden Batterien auch gerne entgegengenommen und fachgerecht entsorgt. Beim Transport dorthin gilt es jedoch, auf einige Kleinigkeiten zu achten. So sollte die Autobatterie beim Transport unbedingt aufrecht gestellt werden. In einer liegenden Position kann die Batterie schnell auslaufen oder beschädigt werden. Dies könnte den Untergrund, auf dem die Batterie positioniert ist beschädigen oder gar zu Verätzungen der Haut und Atemwege führen.

Jede Werkstatt oder jeder Betrieb, der PKW-Batterien in den Umlauf bringt, muss alte Modelle zurücknehmen. Dies ist seit 2009 im „Batteriegesetz“ festgehalten. Hierauf können sich Kunden gerne berufen, sodass eine sachgerechte Entsorgung der Batterie sichergestellt wird.

Wissenswert: Der Unterschied zwischen Auto- und LKW-Batterie

Wenn eine Batterie für das Auto erworben werden soll, muss diese eine Autobatterie Spannung von 12 V und eine Kapazität von 36 oder mehr Amperestunden aufweisen. Bei LKW Batterien ist dies anders. Diese Modelle weisen meist eine Spannung von 24 V als Standard auf.

Die Autobatterie - Wie funktioniert sie?

Auto-Batterie Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Auto-Batterie Test nicht mit einem Auto-Batterie Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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