Nähmaschinen

Die erste Nähmaschine wurde im 18. Jahrhundert als Schuhmachermaschine hergestellt. Seither wurde sie ständig weiterentwickelt. Den Industrienähmaschinen folgten die Haushaltsnähmaschinen in verschiedenen Größen, Funktionen und Ausstattungen. Heute besitzt nahezu jeder Haushalt eine eigene Nähmaschine.

Größtenteils wird sie zum schnellen Ausbessern schadhafter Kleidung verwendet, aber auch die Hobbyschneiderei ist zunehmend zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Jeder, der sich eine Nähmaschine zulegen möchte, wird sich zunächst die Frage stellen, welcher Verwendungszweck abgedeckt werden soll. Auch der Preis spielt eine entscheidende Rolle. Billigmodelle sind für erste Nähversuche durchaus eine geeignete Wahl, halten aber nicht lange.

Manuelle Nähmaschinen sind gute Einsteigermodelle. Bei den manuellen Maschinen werden die Programme und die Stichart selbst eingestellt. Die manuellen Modelle sind nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Fortgeschrittene bestens geeignet. Des Weiteren sind moderne digitale Nähmaschinen mit Display und Computer auf dem Markt. Die Benutzeroberfläche digitaler Nähmaschinen ist trotz fortgeschrittener Technik einfach zu bedienen.

Man unterscheidet zwischen den sogenannten Basics und den Hightech Modellen. Nähmaschinen sind ideale Partner für eigene Nähprojekte und Kollektionen. Es gibt eine riesige Auswahl an Modellen, die beim Kauf gut unterschieden sein wollen. Wen man Nähmaschinen kaufen will, sollte man sich über einen Nähmaschinenvergleich schlau machen.

Bei der Auswahl, welche Maschine die richtige für den jeweiligen Bedarf ist, sollte man folgende Fragestellungen durchdenken:

Kriterium: Fragen vor dem Kauf

GerätNähen
  • Sind mir verschiedene Programme wichtig?
  • Nähe ich nur zeitweilig oder professionell?
  • Sind mir zusätzliche Features wie Schnelleinfädel- oder Knopflochfunktion wichtig?
  • Welche Stoffe sollen verarbeitet werden?
  • Wird die Maschine oft transportiert oder hat sie einen festen Standpunkt?
  • Welche Sticharten soll die Maschine haben?
  • Soll die Maschine zu einem „Erbstück“ werden oder kaufe ich noch andere?
  • Soll die Nähmaschine sticken können?
  • Lege ich Wert auf Marken wie AEG oder Singer oder nicht?
  • Ist mir eine langjährige Garantie wichtig?

Aufbau und Funktionen der Nähmaschine

Bedienung und Aufbau einer Nähmaschine ähneln sich in den Modellen. Das Prinzip ist gleich, aber die Anordnung von Bedienelementen unterscheidet sich. Was kann prinzipiell an der Maschine eingestellt werden:

  1. Stichart / Stichbreite: Bei der Stichart wird Geradstich oder Zickzackstich usw. eingestellt, die Stichbreite bestimmt die Entfernung der Nadel seitwärts.
  2. Stichlänge: Je länger die Stichlänge ist, desto weniger haltbar ist die Naht.
  3. Pedal: Mit dem Pedal wird die Nähgeschwindigkeit festgelegt.
  4. Fadengeber / Fadenführung: Die Garnrolle wird oben auf den Stab gesetzt und durch Ösen und Kanäle zur Nadel geführt.
  5. Fadenspannung: Die Fadenspannung sollte in Abhängigkeit zum Material stehen. Die Einstellung der Fadenspannung regelt, wie stark der Faden gespannt ist.
  6. Handrad: Das Handrad wird zur manuellen Bewegung der Nadel langsam gedreht. Damit kann eine präzise und kontrollierte Nadelführung durchgeführt werden. Das ist besonders wichtig an komplizierten Stellen, um vorzubeugen, dass die Nadel bricht.
  7. Spule: Die Spule mit dem Unterfaden unterhalb des Nähbereiches sorgt dafür, dass Oberfaden und Unterfaden die Naht bilden.
  8. Rückwärtshebel: Damit wird der Nährückwärtsgang eingeschaltet zum Verstechen bei Nahtbeginn und am Nahtende.

Entscheidend ist auch der verwendete Nähfuß, der bei den unterschiedlichen Stichen verwendet werden muss. Bei unterschiedlich dicken Stoffstellen oder Stoffarten wird der Nähfuß angehoben.

Zum allgemeinen Aufbau einer jeden Nähmaschinen gehören fast immer:

  1. Netzschalter
  2. Bedienfeld mit Display
  3. Handrad
  4. Spuler mit Spuleranschlag
  5. Garnrollenstift
  6. Fadenführung für Spuler und Oberfaden
  7. Fadenspannungsregler
  8. Rückwärtstaste
  9. Nähfußhebel
  10. Nähmaschinennadel
  11. Nähfuß und Nähfußhalter
  12. Stichplatte
  13. Spulenfach
  14. Anschiebetisch

Die Sticharten von Nähmaschinen

Um verschiedenen Sticharten ausführen zu können, müssen die Maschinen auch über eine gewisse Bauart verfügen. Man unterscheidet das Nähen mit einem Faden und das Nähen mit Ober- und Unterfaden. Eine Kettenstichmaschine oder Kettelmaschine arbeitet mit einem Faden.

Des Weiteren werden noch die Schnurstich- und Doppelsteppstichmaschinen unterschieden. Letzteres Verfahren findet bei den neueren Näh- und Stickmaschinen Verwendung. Man unterscheidet zunächst zwischen den klassischen Stickarten und weiteren beliebten Zierstichen. Die Maschinen haben die unterschiedlichsten dieser Sticharten im Aufgebot.

Die klassischen Sticharten

StichartenAnwendung
  • Geradstich
  • Zusammennäher von mehreren Stoffen
  • Dreifach-Generation
  • Verstärkte Form des Geradstiches, extra starke und haltbare Naht
  • Heftstich
  • behelfsmäßiges Zusammennähen, der leicht wieder zu entfernen ist
  • zum Versäubern von Kanten
  • zum Verstärken von Nähten
  • Zickzackstisch
  • für das Nähen von elastischen Nähten
  • zur Befestigung von Spitzeneinsätzen
  • Dreifach-Zickzackstich
  • als Ziernaht zum Abschließen von Säumen
  • Raupenstich
  •  bei Lochstickereien
  • Stopfen von Rissen
  • Dreisteppzickzack-Stich
  •  Aufsetzen von Flicken
  • Aufnähen von Gummibändern

Die beliebtesten Zierstiche

StichartenAnwendung
  • Wabenstich
  • Zierstich für elastische Stoffe und Säume
  • Fagottstich
  • Zierstich für unterschiedliche Stoffarten, Patchwork
  • Hexenstich
  • elastischer Zierstich für elastische Stoffe
  • Blindstich
  • Zickzack-Stich für Säume und Stoffkanten, Blindstiche sind unsichtbar auf der anderen Seite

Welche Typen von Nähmaschinen gibt es?

Welche Nähmaschinen werden unterschieden?

  1. Kinder-Nähmaschinen
  2. Anfänger- und Einsteiger-Nähmaschinen
  3. Nutznaht-Nähmaschinen
  4. Freiarm-Nähmaschinen
  5. Filzmaschinen
  6. Computer-Nähmaschinen
  7. Reisenähmaschinen
  8. Quiltmaschinen
  9. Stickmaschinen
  10. Overlock Nähmaschinen

Manche Hersteller stellen neben Haushaltsnähmaschinen auch Industrienähmaschinen her. Sie sind hauptsächliche für den Dauereinsatz geeignet, verfügen meistens über mehrere Spulen und viele Einstellmöglichkeiten. Allerdings verbuchen sie meistens einen größeren Platzbedarf für sich als herkömmliche Modelle.

Sticken, Quilten oder Filzen läuft bei Profi-Modellen fast automatisch ab.

Kinder-Nähmaschinen

Sie sind meist kleiner gehalten und für die ersten Anfänge auf die Bedürfnisse und die Größe der Kinder abgestimmt. Viele der Angebote sind eher als Spielzeug für Kinder gedacht. Der Funktionsumfang bei Kinder-Nähmaschinen ist recht beschränkt und teileweise bereits ab 5 Jahren zugelassen.

Trotzdem sollte die Nutzung bei kleinen Kindern prinzipiell unter Aufsicht der Eltern stattfinden.

Anfänger- und Einsteiger-Nähmaschinen

Diese Modelle sind bereits günstige und richtig gute Nähmaschinen für Kinder, Jugendliche oder erwachsene Nähanfänger. Bei diesen Maschinen ist es wichtig, sich zunächst auf die Basics zu konzentrieren und Schritt für Schritt an das Nähen heranzuarbeiten.

Diese Maschinen haben noch dazu den Vorteil, dass sie preiswerter als Maschinen für professionelle Nutzer sind. Auch Anfänger probieren eine ganze Reihe von Programmen – vom Stretch-Stich bis zum Zickzackstich erst mal aus. Die Stoffdicke spielt bei Einsteiger-Maschinen eine wichtige Rolle.

Die Vorteile der Einsteiger-Modelle sind die einfache Bedienbarkeit, die Eignung für Hobbynäher und Neulinge und der kleine Preis gegenüber Profi-Geräten. Nachteilig ist, dass die Einsteigermodelle natürlich nicht den vollen Leistungsumfang einer Profimaschine besitzen.

Nutznaht-Nähmaschinen

Diese Modelle verfügen durchaus über ein großes Angebot an verschiedenen Programmen. Der Begriff Nutznaht ist bei Beschreibungen verschiedener Hersteller zu finden. Man sollte also auf das Leistungsspektrum der Maschinen schauen. Viele Modelle haben keine Knopflochautomatik.

Die Nähmaschinen unterscheiden sich auch oft am Umfang der verschiedenen Programme für Nutznähte oder Nutzstiche. Es gibt aber eine große Auswahl an günstigen und teuren Nutznaht-Nähmaschinen. Sie sind auch für Stepp-Arbeiten oder Reißverschlüsse geeignet und verfügen oft über eine Schnelleinfädelung. Nachteilig ist das häufige Fehlen einer Knopflochautomatik.

Freiarm-Nähmaschinen

Mit diesen Maschinen hat der Nähende wesentlich mehr Spielraum. Das Nähmaterial kann bei diesen Modellen auf die Nähfläche gezogen und bearbeitet werden. Bei manchen Modellen kann der Näharm abgenommen werden. Diese Maschinen eignen sich besonders für Näharbeiten an Ärmeln oder Hosenbeinen. Sie sind vielfältig einsetzbar, haben aber den Nachteil, dass sie mitunter sehr schwer sind.

Filzmaschinen

Sie sind für Amateure und Experten gleichermaßen geeignet. Es sind viele Filztechniken möglich. Die Maschinen sind ideal für präzise Arbeiten und sie werden mit mehreren Nadeln betrieben. Mit der Filztechnik lassen sich wirkungsvolle Effekte auf den unterschiedlichsten Stoffen erzielen.

Computer-Nähmaschinen

Hier gibt es natürlich Unterschiede zwischen Haushalts- und Industrienähmaschinen. Die Computer-Nähmaschinen sind vorab programmierbar und für kompliziertere Arbeiten bestens geeignet. Viele Programme sind übers Internet kostenlos erhältlich. Es müssen aber meistens bei Defekten der Maschine Spezialisten zurate gezogen werden. Viele Maschinen sind sehr einfach bedienbar, sind auch für Anfänger geeignet, besitzen eine große Programmvielfalt und leisten eine hochwertige Verarbeitung. Zudem verfügen sie oft über eine verlängerte Garantie.

Reise-Nähmaschinen

Eine Reise-Nähmaschine ist eine günstige Lösung für unterwegs, wenn die Kleidung Schaden genommen hat und schnell mal ausgebessert werden muss. Man kann sie aufgrund ihrer kleinen Größe überall mitnehmen sei es in der Bahn, am Strand oder im Flugzeug. Somit sind Kleinigkeiten unterwegs schnell erledigt und das gute Stück ist sauber und ordentlich vernäht. Noch dazu haben zum Beispiel Singer Nähmaschinen nicht nur viel Zubehör im Lieferumfang, sonder sie verweisen auch auf eine große Programmvielfalt.

Quiltmaschinen

Als Quilten bezeichnet man zum Beispiel die Umsetzung von Stepparbeiten. Komplexere Arbeiten lassen sich mit den Maschinen wesentlich bequemer und zeitsparender als von Hand ausführen. Es können mit diesen Maschinen verschiedene Materialien verarbeitet werden. Allerdings sind diese Maschinen in der Anschaffung nicht ganz billig.

Stickmaschinen

Stickmaschinen sind dort vorteilhaft, wo die Handarbeit zu mühsam und zeitaufwendig ist. Sie sind ideal für feine Arbeiten, sind platzsparend und für verschiedene Stickbereiche erhältlich. Stickmaschinen sind teuer im Vergleich zu den anderen genannten Maschinen.

Overlock Nähmaschinen

Eine Overlock Nähmaschine ist eine Maschine auf dem qualitativen Niveau eines wirklichen Nähprofis. Sie sind für das Arbeiten am Stoffrand wie geschaffen. Die modernen Overlocker können mit verschiedenen Stoff-Varianten besonders im professionellen Bereich umgehen. Sie können aber auch beim normalen Nähen mit Overlock Nähen im privaten Umfeld Verwendung finden. Neben dem normalen Anfertigen von Nähten verschönern sie auch bestehende unsaubere Nähte.

Wer nicht nur Nähte erstellen oder umarbeiten möchte, sondern zudem noch säumen will, ist mit einer Overlock Nähmaschine bestens ausgestattet.

Nähmaschine Overlock als Profi

Das Besondere an dieser Maschine ist neben den bereits erwähnten Eigenschaften ihr spezieller Overlockstich. Der Unterfaden sperrt den Oberfaden, sodass die Naht fest sitzt und sich nicht lösen kann. Die Overlock Nähmaschine arbeitet nicht nur schneller und hat andere Möglichkeiten als eine normale Nähmaschine.

Wer eine Overlock-Nähmaschine kaufen möchte, muss sich über die geplanten Arbeitsschritte genau informieren. Es ist sinnvoll, einen Nähmaschinen Vergleich durchzuführen. Die Maschine sollte bedienerfreundlich sein, eine gute Stichqualität besitzen und nicht allzu laut sein. Sie arbeitet mit mehreren vielen Fäden gleichzeitig und hat zwei parallele Nadeln. Zwei verstellbare Messer ermöglichen das Abschneiden des Stoffes.

Welche Vorteile hat eine Overlock Nähmaschine?

  • Sie bringt eine enorme Zeitersparnis durch Zusammennähen, Abschneiden und Versäubern des Stoffes in nur einem Arbeitsgang
  • Sie erzeugt perfekte und sehr stabile Nähte.
  • Die Fadenenden zu Beginn und Ende der Näharbeit müssen nicht vernäht werden, sondern sie werden in die Naht hineingezogen.
  • Jede anspruchsvolle Stoffart wie Jersey oder Seide können problemlos zusammengenäht werden.
  • Mehrere Stofflagen können ohne Probleme zusammengenäht werden.
  • Bestehende Nähte können ohne Änderungsschneiderei ausgebessert werden.

Nachteilig ist, dass die Overlock kein Ersatz für eine normale Nähmaschine ist, da sie nur Stoffränder bearbeitet. Für das Nähen von Knopflöchern, Einfassungen oder Stickereien ist sie eher nicht geeignet. Zudem benötigt die Handhabung mit zwei bis fünf Fäden zunächst einige Übung. Aber es gibt genaue Beschreibungen und Videos der Hersteller, die als Anleitung eine gute Hilfestellung im Umgang mit der Overlock Nähmaschine sind.

Was kann eine Overlock Nähmaschine, Unterschiede der Modelle?

Wer eine Overlock Nähmaschine kaufen will, wählt entweder eine Profi-Nähmschine oder bei geringem Budget eine günstige Overlock Nähmaschine oder auch eine Overlock Nähmaschine für Anfänger. Die meisten Maschinen haben die soliden Grundfunktionen und mit steigendem Preis erhöhen sich die Zusatzfunktionen. Worauf sollte also beim Kauf geachtet werden? Auch bei der Overlock gibt es verschiedene Sticharten.

Overlock StichartErläuterung
  • 3-Faden-Overlockstich
  • für Kanten versäubern, für Nähte, die nicht stark beansprucht werden
  • 3-Faden- Overlock-Stretchstich
  • für Stretchmaterialien, er ist strapazierfähig
  • 4-Faden-Overlockstich
  • Sicherheitsnaht, wird am meisten verwendet
  • 2-Faden-Überwendlichnaht
  • für sehr feine und durchsichtige Stoffe
  • 3-Faden-Überwendlichnaht
  • für sehr dicke Stoffe
  • gewellter Rollsaum
  • erzeugt eine eingerollte Kante, für dünne Stoffe besonders geeignet
  • Kettstich
  • äußerst stabil, leicht auftrennbar, für Stretchmaterialien, die Naht verzieht sich nicht

Wie viele, wo und wie die Fäden in die einzelnen Nadeln einzufädeln sind, um die genannten Stiche zu erzeugen, findet man in den Beschreibungen der Hersteller.

Ebenso wichtig für eine Kaufentscheidung ist die Anzahl der möglichen Fäden. Die meisten Maschinen sind mit bis zu 4 oder sogar 5 (Singer) Fäden im Angebot. Mit 5 Fäden kann zusätzlich die 5-Fadensicherheitsnaht erstellen, die besonders strapazierfähig ist und meist bei Jeans Hosen angewendet wird. Ein Differenzialtransport einer Nähmaschine hilft, die Transportgeschwindigkeit den zu verarbeitenden Materialien anzupassen. Ungewünschtes Wellen und Kräuseln werden damit verhindert.

Je geringer die Einstellung vorgenommen wird, umso mehr wird der Stoff gespannt. In der Grundeinstellung bewegen sich beide Transporteure mit derselben Geschwindigkeit. Das Obermesser der Overlock sollte weggeklappt, weggenommen oder wenigstens blockiert werden können, sonst muss immer mit Abschneiden gearbeitet werden. Einfache Overlock Modelle müssen die Fadenspannung eingestellt bekommen, modernere Maschinen besitzen eine Fadenspannautomatik.

Die Maschinen mit manueller Fadenspanneinstellung sind natürlich preiswerter. Man findet genug Hilfestellungen bei den Herstellern direkt oder als Video bei Youtube, um auch dieses Problem in den Griff zu bekommen. Stichlänge, Stichbreite oder Verstellbarkeit des Nähfußes sollte mit ausreichend Spielraum bedacht sein. Für Stichlängen gelten Werte zwischen 1 und 4 mm, für Stichbreiten sollten Werte von 3 bis 7 mm möglich sein.

Und der Nähfuß muss natürlich so verstellt werden können, dass dicke Stoffe auch unten durch passen. Die Bedienbarkeit der Maschine wird mit einer ausführlichen Bedienunganleitung, die vorhanden sein sollte, wesentlich erleichtert. Zusätzlich kann man sich Hilfestellungen wie zum Beispiel zum Einfädeln über Youtube oder per Support holen. Erfahrungsberichte anderer Käufer sind bestimmt interessant und Kundenbewertungen verschaffen zumindest schon mal einen ersten Eindruck.

Zusammenfassend: Was ist beim Kauf einer Overlock Nähmaschine wichtig?

Wie viele, wo und wie die Fäden in die einzelnen Nadeln einzufädeln sind

Wer das gute Stück lange erhalten will, muss sich selbstverständlich auch um die richtige Wartung und Pflege der Overlock bemühen. Dazu gibt es auch die passenden Beschreibungen und Anleitungen vom Hersteller oder auch im Internet.

Welche Overlock Nähmaschine ist zu empfehlen?

Ausgehend von den Angeboten bei Amazon kristallisieren sich die nachfolgenden Maschinen als die beliebtesten Maschinen heraus, die hier empfohlen werden.

W6 N 454D Overlock, 10 Jahren Garantie

  • Differenzial-Transport stufenlos verstellbar, Abstimmung möglich auf jede Stoffart
  • Nähen, Schneiden und Versäubern in einem Arbeitsgang
  • Je nach verwendeter Naht 3 oder 4 Fäden verfügbar

Gritzner Nähmaschine 788 Overlock

  • 4 Faden Overlock
  • eingebauter Rollsaum

Brother M1034D Overlock

  • Nähen mit 3 oder 4 Fäden, Schneiden, Versäubern
  • wahlweises Nähen mit Flachbett oder Freiarm
  • Differentialtransport für dünnen und elastische Stoffe

Brother 4234D Overlock

  • 2/3/4 Faden Overlock
  • einfaches Einfädeln mit Nadeleinfädler
  • Einfädelhilfe für den unteren Greifer

Bernine Bernette 610 D Overlock

  • 2/3/4 Faden-Nähte, vom 2-Faden-Flatlockstich bis 4-Faden-Overlockstich
  • schwere Stoffe können problemlos verarbeitet werden, 120-Watt-Motor
  • optimierbare Länge des Kantenumschlingfadens durch austauschbare Stichzunge

Andere Vergleiche kürten folgende Maschinen:

  1. Sieger Brother 4234D Overlock
  2. Brother 2104D Overlock mit Freiarm
  3. Gritzner /88 mit 2/3/4-Faden Overlock und eingebauter Fadenspannungseinheit, einfaches Versenken des Obermessers, 1300 Stiche/Minute, sehr ruhig, praktischer Abfallbehälter, zusätzliche Füßchen, Spannungslöser
  4. Brother 1334D mit 3 / 4 Fäden Overlock, Differenzialtransport, Nähen von Rollsäumen, Einfädelhilfe für unteren Greifer, günstiges Einsteigermodell, Freiarm, sehr gute Bedienungsanleitung
  5. W6 N 454D Overlock, kann auf jede Stoffart abgestimmt werden, 3 oder 4 Fäden, automatische Spannungslösung, Anleitung für Einfädelschema, umfangreiches Zubehör
  6. Bernina Bernette 610D Overlock, problemloses Verarbeiten von schweren Stoffen, besonders starker Motor
  7. Toyota SLR 4D Overlockmaschine, Differenzialtransport, blendfreies Nählicht, sehr leise, solide Qualität, eine der günstigsten Overlocks

Das Angebot der Overlock Nähmaschinen auf dem Markt ist groß. Wichtig sind vor allem die Betriebslautstärke, die Stickqualität und die Bedienerfreundlichkeit. Gute Nähmaschinen sind natürlich sind im Preis angehoben. Jeder Interessierte muss sich seinen Bedarf genau durchdenken, um die für ihn passende Maschine zu finden.

Wie bediene ich eine Nähmaschine?

Nähmaschine Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Nähmaschine Test nicht mit einem Nähmaschine Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

HerausgeberSuche
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