Was ist eine Gefriertruhe?

Eine Gefriertruhe ähnelt einem Kühlschrank sehr stark. Jedoch ist sie in ihrer Bauform etwas keiner und sorgt nicht nur für das Kühlhalten, sondern auch für das Einfrieren von Lebensmitteln. Der Vorteil einer Gefriertruhe ist es, dass sie Lebensmittel auch dann kühlt, wenn dies füreinander gestapelt sind.

Die chemisch erzeugte Kälte kann dennoch rundum kühlen, sodass keine Bakterien entstehen können. Dies ist der Hauptgrund für die Verwendung von Gefriertruhen. Sie sorgen dafür, das Lebensmittel deutlich länger haltbarer werden, nicht zu schimmeln beginnen und in ihrer Qualität über lange Zeit gewahrt werden.

Lebensmittel haltbarer machen – Vitamine schützen

Ein weit verbreitetes Vorurteil ist, dass Lebensmittel ihre Vitamine und Mineralstoffe verlieren, wenn sie eingefroren werden. Doch dies stimmt nicht. Durch das Schockfrosten, vor dem Verkaufsprozess, werden die Lebensmittel bereits so vorbehandelt, dass die Vitamine nicht entweichen können. Selbst das lange Aufbewahren in der Kühltruhe vermindert die Qualität nicht.

Wie funktionieren Kühltruhen?

Die Gefriertruhe arbeitet durch verdunsten von Flüssigkeit. Hierbei entsteht Kälte, die auch als Verdunstungskälte bezeichnet wird. Durch ein Kältemittel kann die Wärme aus dem Gefriergut gezogen werden. Abgezogene Wärme wird über ein Ableitungssystem nach außen abgegeben. Im Innenraum der Gefriertruhe wird damit dauerhaft eine tiefe Temperatur gehalten, selbst wenn neue „warme“ Lebensmittel hineingelegt werden.

Die unterschiedlichen Arten von Gefriertruhen

Hauptsächlich kann man die Gefriertruhen anhand ihrer Größe unterscheiden. So gibt es eine Mini Tiefkühltruhe, die zum Verstauen von kleinen Portionen geeignet sind, mittlerer Geräte, wie den Gefrierschrank mit 100 Litern und große Modelle, die über ein Fassungsvermögen von mehr als 280 Litern verfügen. Eine kleine Kühltruhe eignet sich optimal für Familien mit zwei bis vier Personen. Zudem sollte deutlich zwischen den folgenden drei Geräten unterschieden werden:

Kleine Truhe, großer Stauraum

Eine Gefriertruhe steht separat und lässt sich nach oben hin aufklappen. Daher trägt sie auch den Namen Truhe. Das Fassungsvermögen kann von kleinen bis zu großen Inhalten schwanken. Sie lässt sich sehr gut in jedem Raum platzieren, muss jedoch an der Oberseite frei bleiben.

Für Großfamilien – der Gefrierschrank

Gefrierschränke ähneln Kühlschränken optisch am meisten. Sie sind mit einer Tür versehen, die sich einfach aufziehen lässt. Im Inneren befinden sich meist verschiedene Fächer, die das sortierte Verstauen ermöglichen.

Kleine Fächer, große Leistung

Hierbei handelt es sich nicht um separate Geräte, sondern um Bestandteile der meisten Kühlschränke. Die Gefrierfächer unterscheiden sich sehr stark von einer Gefriertruhe oder Gefrierschrank. Sie sind meist sehr klein ausgeführt, um überhaupt in den Kühlschrank hineinzupassen, ohne ihm zu viel Fassungsvolumen zu nehmen. Diese Geräte eignen sich maximal für Zwei-Personen-Haushalte, die wenige Lebensmittel einfrieren.

Worauf ist beim Kauf zu achten? – Wichtige Kriterien

Eines der wichtigsten Kriterien, das es beim Kühltruhe Kaufen zu beachten gilt, ist der Nutzinhalt. Je nachdem für wie viele Personen oder welchen Zweck die Gefriertruhe dienen soll, muss der Inhalt größer oder kleiner gewählt werden.

Eine Mini Kühltruhe sollte nur gewählt werden, wenn sehr wenige Lebensmittel eingefroren werden sollen. Mit dem Nutzungszweck geht auch die Wahl der Gefrierklasse einher.

Die Skala des Kühlungsgrades

Vergeben werden Sterne. Ein Stern steht für eine Kühlung bis zu -6 Grad Celsius, die zur kurzfristigen Lagerung von Tiefkühlware dient. Mit zwei Sternen können Produkte schon bis zu -12 Grad Celsius gekühlt werden, sodass sie sich bis zu 2 Wochen halten.

Drei Sterne ermöglichen das Kühlen von unter -18 Grad Celsius, sodass eine langfristige Aufbewahrung möglich ist. Eine Super-Gefrierschaltung mit vier Sternen und von weniger als -18 Grad Celsius wird genutzt, um frische Lebensmittel bestens einzufrieren.

Stromkosten einsparen, Umwelt schonen

Um möglichst effizient zu kühlen und keine allzu hohen Stromkosten pro Jahr zu erzeugen, sollte ein Modell mit einer hohen Energieeffizienzklasse gewählt werden. A+ oder höherwertig sind besonders gut geeignet, um die Stromkosten zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Eine Gefriertruhe a+++ stellt das Non-Plus-Ultra dar.

Falls es einmal zu einem Stromausfall kommen sollte, spielt die Lagerzeit bei Störung eine sehr entscheidende Rolle. Dieser Faktor steht für die Zeit, die Lebensmittel noch eingefroren und genießbar blieben, obwohl das Gerät nicht mehr mit Strom versorgt wird. Eine relativ kurze Dauer wird von kleineren Geräten mit circa 30 Stunden erfüllt. Hochwertige Geräte können sogar bis zu 70 Stunden lang nachkühlen.

Zusätzliche Funktionen für mehr Nutzungskomfort

Neben diesen allgemeinen Faktoren, kann beim Tiefkühltruhe kaufen auf Ausstattungen und zusätzliche Funktionen geachtet werden. Ob die Tiefkühltruhe klein oder groß ist, spielt bei der Auswahl der verschiedenen Funktionen keine Rolle. Selbst eine Gefriertruhe, die günstig erworben wird, verfügt über zahlreiche Zusatzfunktionen.

Zu den Funktionen, welche die Handhabung des Gefrierschrankes besonders angenehm machen, gehören beispielsweise No-Frost-Systeme oder eine Schnellgefrier-Funktion. Das No-Frost System sorgt dafür, dass die Lebensmittel nicht mit Eiskristallen belagert werden. So entfällt ein regelmäßiges Abtauen. Das Schnellgefrieren wird benötigt, wenn besonders große Menge von Lebensmittel schnell eingefroren werden müssen, sodass sie nicht beschädigt werden. Meist eignet sich diese Funktion für Obst und Gemüse.

Ein sehr nützliches sowie wichtiges Zubehör ist die Innenraumbeleuchtung. Diese sorgt dafür, dass auch bei schlechten Lichtverhältnissen der Inhalt der Gefriertruhe perfekt erkannt werden kann.

Pflegen und Reinigen für Langlebigkeit – Die Gefriertruhe abtauen

Falls keine No-Frost Funktion vorhanden ist, muss die Gefriertruhe mindestens 2-mal im Jahr abgetaut werden. Andernfalls entsteht eine Eisschicht an den Innenwänden, welche dazu beiträgt, dass die Stromkosten zum Kühlen steigen.

Ebenso kann die erforderliche Mindesttemperatur nicht mehr konstant gehalten werden, was dazu führen kann, dass die Qualität der Lebensmittel gemindert wird, oder einige Produkte sogar schlecht werden. Während des Abtauens ist es sehr wichtig, dass die gefrorenen Lebensmittel weiterhin gekühlt werden. Nur so kann die Kühlkette konstant aufrechterhalten werden.

Zum Reinigen der Innenseiten der Gefriertruhe sollte Spülmittel genutzt werden, das mit einem weichen Lappen vorsichtig einmassiert wird. Anschließend muss das Spülmittel gründlich entfernt werden.

Ein abgestimmtes Design ist entscheidend

Oftmals wird beim Gefriertruhe kaufen nicht ausreichend auf das Design geachtet. Soll das Gerät nur im Keller integriert werden, spielt die Optik tatsächlich nur eine geringfügige Rolle. Doch wenn die Kühltruhe ob klein oder groß, in der Küche einen Platz finden soll, muss auf die passende Farbe und Gestaltung geachtet werden. Bestenfalls sind Gefriertruhe, Kühlschrank und Backofen aufeinander abgestimmt. So kann ein einheitliches Bild erzielt werden, was deutlichen Einfluss auf die Atmosphäre in der Küche hat.

Das Abtauen kann für eine kleine Gefriertruhe zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen, wobei es bei einer Gefriertruhe mit 100 Litern bis zu einem Tag dauern kann.

Gefrierfach abtauen und schnelles vereisen wieder verhindern

Gefriertruhe Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Gefriertruhe Test nicht mit einem Gefriertruhe Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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