Wer liebt, der schiebt – Die Schubkarre als Helfer im Garten!

Heben, Hieven und Tragen sind Arbeiten, die sicherlich getätigt werden können, jedoch nur bei geringen Lasten. Oftmals muss im Garten oder auf der Baustelle jedoch eine große Last befördert werden, welche die Gesundheit beeinflussen könnte. Vor allem der Rücken ist sehr anfällig für Verletzungen, wenn zu schwere Lasten getragen werden. Daher sollte eine Schubkarre niemals fehlen. Sie ermöglicht das einfache Transportieren von Laub, Baumaterial, Schutt und vielem mehr.

Das Schubkarre Kinderspielzeug ist nicht umsonst so beliebt. Was die Eltern und Großeltern immer im Garten nutzen reizt auch die Kleinen.

Einsatzzweck und Verwendung einer CA-Schubkarre?

Eine große Vielfalt erstreckt sich, wenn das Einsatzgebiet einer Schubkarre betrachtet wird. Ob im Garten oder auf der Baustelle, zum Transport von Laub oder Beton – die Schubkarre kann zum perfekten Helfer werden.

Selbst ein sehr leichter Gegenstand, kann schwer werden, wenn Sie ihn über lange Strecken hinweg tragen müssen. Bei einem sehr großen Grundstück, das vor allem aus weitläufigen Gartenstrecken besteht, eigenen sich Schubkarren sehr gut. Der Transport von befüllten Gießkannen, Dünger und mehr wird einfach realisiert.

Ebenso ist die Schubkarre perfekt zum Transport von leichten, aber sperrigen Gegenständen geeignet. Oftmals bestehen solche Gegenstände keine Angriffspunkte, an denen angepackt werden könnte. Das einfache Platziere in der Schubkarre und das Ziehen zum Zielort erspart Zeit und Arbeit.

Richtiges Beladen – So geht’s!

Damit die Schubkarre ihre volle Leistung bringen kann, muss sie richtig beladen werden. Das Grundprinzip besteht darin, dass die gefüllte Mulde durch die Griffe angehoben wird und auf einem Rad geschoben wird. Ebenso gibt es Modelle, die auf zwei Rädern stehen und gezogen werden. Um die gefüllte Mulde optimal anheben zu können, muss sie richtig befüllt werden.

Die Art der Befüllung ist abhängig vom Untergrund, auf dem Sie schieben möchten. Auf ebenem, festen Untergrund ist eine Beladung, die deutlich mehr nach vorne auf das Rad drückt perfekt. Die Beladung lastet auf dem vorderen Teil der Schubkarre, die das Rad auf den Boden drückt. Dies hat zur Folge, dass die Bereifung einen sehr guten Grip erreicht.
Lediglich bei sehr sandigem, weichen Boden sollte die Beladung eher vom Rad weg geladen werden, um das Feststecken im Boden zu verhindern.

Die korrekte Befüllung des Gartenhelfers beeinflusst nicht nur die Leichtigkeit, mit der geschoben wird, sondern auch die Rückengesundheit maßgeblich. Wird immer auf eine gute Verteilung sowie Abstimmung auf den Untergrund geachtet, kann der Rücken deutlich entlastet werden.

Kaufberatung – Diese Kriterien zeichnen hochwertige Qualität aus

Eine Schubkarre erleichtert die Gartenarbeit enorm! Doch nur, wenn Sie schon beim Schubkarre kaufen auf einige wichtige Merkmale achten, die für eine einfache Handhabung erforderlich sind.

Ladevolumen

Das Volumen der Schubkarre wird durch die Bauform der Mulde bestimmt. Eine Schubkarre mit 120 Liter Fassungsvolumen zählt zu den größeren Modellen, wohingegen kleinere Modelle 80 Liter aufweisen. Je mehr Material mit der Schubkarre, pro Ladevorgang, transportiert werden soll, desto größer sollte die Mulde ausgeführt sein. Zu beachten ist allerdings, dass eine große Mulde schnell sehr schwer werden kann, was das Schieben beeinflusst.

Belastbarkeit

Die Belastbarkeit sollte in Kombination mit dem Fassungsvolumen gewählt werden. Bei sehr kleinen Mulden reicht eine maximale Belastbarkeit von 120 bis 150 kg vollstens aus. Große Mulden hingegen sollten eine Last von bis zu 200 oder 250 kg problemlos aufnehmen können. Der Druck darf dabei nicht zu stark auf das Rad ausweichen, was zur Folge hätte, dass es schnell zu einem Platten käme.

Rahmentyp

Der Rahmen selbst ist für die Stabilität der Schubkarre ausschlaggebend. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Ausführungen, welche die Grundlage für die Schubkarre bilden. Im Material unterscheiden sich die Modelle zwischen Schubkarre aus Kunststoff, die für leichtes Beladen geeignet ist und einer aus Metall, für schwere Ladung.

  • 1. Die Wanne der Schubkarre wird selbst zum Rahmen. Zwei voneinander getrennte Metallstangen werden unter der Wanne verschraubt. Dieses Modell ist nur für leichte Beladung geeignet, weist aber ein sehr geringes Eigengewicht auf.
  • 2. Der Rahmen wird durch zwei überkreuzte Metallstandgen gebildet. Diese Schubkarren Achse sowie die Wanne werden miteinander verschweißt, was zu sehr umfangreichen Einsatzmöglichkeiten führt.
  • 3. Zwei parallele Streben werden durch Querstreben miteinander verbunden. So entsteht ein rechteckiger Rahmen, auf dem die Wanne lastet. Diese Bauform eignet sich besonders gut für sehr hohe Belastungen, beispielsweise auf der Baustelle.
  • 4. Ebenso zwei parallel Metallstreben, die durch Querverstrebungen versteift werden. Jedoch wird der rechteckige Zwischenraum durch eine Metallplatte verstärkt. Hierbei handelt es sich um ein sehr teure Bauform, die daher nur für die professionelle Anwendung geeignet ist.

Griffe

Die Griffe sind bestenfalls mit einem hochwertigen, rutschfesten Kunststoff versehen. So kann die Schubkarre problemlos angehoben werden. Das Schieben erfolgt sehr ergonomisch, ohne dass oftmals abgesetzt und neu angesetzt werden muss.

Tipp: Eine elektrische Schubkarre sowie eine Schubkarre mit Motor kann besonders bei Gelenk- und Rückenproblemen entlastend wirken.

Ein oder zwei Räder? – Wo liegt der Unterschied

Ob Schubkarre mit Antrieb, Gartenschubkarre, Universalschubkarre oder jedes andere Modell. Es gilt sich immer zwischen einem oder zwei Rädern zu entscheiden. Ein Rad steht für eine sehr leichte, günstige Schubkarre, die eicht zu schieben ist und sehr wenig im Einsatz ist. Dies macht es möglich, die Schubkarre selbst in kleinen Gärten zu nutzen. Das Entladen ist einfach durch seitliches Kippen möglich.

Eine Schubkarre mit 2 Rädern hingegen ist sehr steif, weswegen sie keinerlei Verwindung unterliegt. Sie ist in ihrer Konstruktion sehr gut ausbalanciert und kann daher sehr hohe Lasten einfach transportieren. Hat eine Schubkarre 2 Räder, kann die ausgewogene Lastverteilung, welche auf zwei Räder drückt, das Einsinken auf unbefestigtem Untergrund verhindert werden.

Das Rad für die Schubkarre – Vollgummiert oder Luftbefüllt?

Grundlegend werden zwei Bereifungsarten unterschieden: die Vollgummireifen Schubkarre und die luftbereifte Schubkarre. Die Reifen für die Schubkarre sollten zu ihrem Anwendungsgebiet passen.

Die Luftbereifung eignet sich sehr gut, wenn ein geringer Rollwiderstand erforderlich ist. Sie kann kinderleicht über Boden mit Unebenheiten oder Vibrationen geschoben werden, da die Luft im Inneren der Bereifung für eine Dämpfung sorgt.

Wenn unbefestigter Grund befahren werden soll, kann die Luftbereifung einfach angepasst werden. Hierzu muss lediglich etwas Luft aus dem Ablassventil entlassen werden. So wird die Auflagefläche des Reifens erhöht, die zu einer höheren Haftreibung führt.

Reifen der Schubkarre aus Vollgummi weisen eine sehr große Tragfähigkeit auf. Sie haben eine sehr hohe Lebensdauer, selbst wenn sie über sehr unebene Boden, mit Steinchen, Dornen, Nägeln und Schmutz gefahren werden. Zudem kommen sehr geringe Anschaffungs- und Wartungskosten. Daher eignen sich diese Räder sehr gut für den Dauereinsatz, beispielsweise im Garten- und Landschaftsbau.

Karro - Die Schubkarre - Ein erster Eindruck

Schubkarre Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Schubkarre Test nicht mit einem Schubkarre Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

HerausgeberSuche
Stiftung Warentest»Bei test.de nach einem Schubkarre Test suchen
ÖKO-Test»Bei oekotest.de nach einem Schubkarre Test suchen
Testberichte.de»Bei testberichte.de nach einem Schubkarre Test suchen