Mähroboter

Ein gut gepflegter Garten sieht nicht nur sehr gut aus, sondern er schafft eine Wohlfühlatmosphäre und einen Ort an dem Sie sich vom stressigen Alltag erholen können.

Damit Ihr Garten entsprechend gut aussieht, müssen Sie jedoch eine Menge Arbeit und Pflege investieren. Hecken müssen geschnitten werden, Beete müssen von Unkraut befreit werden, Pflanzen gepflanzt und gepflegt werden, die meiste Arbeit entfällt jedoch auf das Rasenmähen.

Mit einem Mähroboter können Sie diese Arbeit abgeben. Auf diese Weise schaffen Sie sich mehr Freizeit, um zu entspannen und sich auszuruhen.

Seitdem die ersten Rasenmäher Roboter auf dem Markt gekommen sind, haben sich die unterschiedlichen Modelle und die verfügbaren Funktionen erheblich weiterentwickelt. Auch sind zahlreiche Mähroboter Tests ins Land gegangen, welche die unterschiedlichen Modelle und Zusatzfunktionen untersucht und bewertet haben.

Aufgrund dieser Entwicklungen können Sie, wenn Sie sich umfassend informieren, einen hochwertigen und zuverlässigen Rasenroboter erwerben, der Ihnen viel Arbeit abnehmen kann.

Die vermeintlichen Risiken eines Erstkäufers sind heutzutage kein Problem mehr, sodass der Kauf eines automatischen Mähroboters eine durchaus sinnvolle Entscheidung sein kann.

Trotz, oder gerade weil die zahlreichen Mähroboter Angebote so umfangreich sind, gibt es einiges bei der Anschaffung zu beachten. Wir wollen Ihnen daher mit unserem Mähroboter Vergleich helfen, den für Sie perfekten Rasenroboter zu finden. Unser Artikel und unsere Recherchen stützen sich dabei auch zahlreiche Mähroboter Erfahrungsberichte und Mähroboter Kundenempfehlungen.

Unsere Informationen haben wir aus zahlreichen Berichten über Mähroboter, aus Fachzeitschriften, Kundenrezensionen, Mähroboter Vergleichen sowie den Internetseiten der jeweiligen Hersteller. Wir hoffen, Ihnen damit einen umfassenden Mähroboter Ratgeber präsentieren zu können. In unserem folgenden Vergleich gehen wir auf zahlreiche Kriterien ein, die für den Erwerb sehr wichtig sind.

Der Rasenroboter

Wenn Sie sich überlegen, einen Rasenmähroboter anzuschaffen, aber nicht genau wissen worauf Sie beim Kauf achten sollten, dann haben wir nachstehend die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Wir wollen Ihnen mit diesem Artikel auch wichtige Tipps und Tricks für die Nutzung des Mähroboters mit an die Hand geben, sodass Sie auch die gewünschten Ergebnisse erzielen.

Die selbständige Arbeit

Die modernen Rasenmäher Roboter sind in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt worden, sodass gute Mähroboter völlig selbstständig dazu in der Lage sind, Ihren heimischen Rasen zu mähen. Auch Steigungen und unebene Rasenflächen, stellen für die modernen Geräte wenig Hindernisse dar, sofern es sich um einen hochwertigen Rasenmähroboter handelt.

Damit Sie gut beraten werden, haben wir uns in unserer Vergleichstabelle ausschließlich auf entsprechend hochwertige Modelle fokussiert, um Ihnen eine gute Vorauswahl präsentieren zu können.

Ist der Mähroboter auch für meinen Garten geeignet?

Im Prinzip sind die modernen Mähroboter mittlerweile so ausgestattet und verfügen über eine Vielzahl an integrierten Programmen, sodass man sagen kann, dass der Mähroboter auch mit schwierigen Bedingungen wie Steigungen oder unebenen Flächen zurechtkommt. Auch Rasenkanten und unübliche Formen des Gartens kann der Roboter erkennen und geschickt befahren.

Auch wenn Sie besonders viele Rasenkanten haben, stellt das für die kleinen Helfer keine Probleme dar. Die meisten Mähroboter verfügen über einen speziellen Kantenmodus, der dafür sorgt, dass auch an diesen Stellen genau gemäht werden kann.

Die Größen der Gärten sind sehr unterschiedlich. Deshalb gibt es auf dem Markt unterschiedliche Mähroboter, die sich an der Rasenfläche ausrichten. So können Sie den für Sie besten Mähroboter auswählen.

Zudem hat sich die Lebensdauer der Mähroboter in den letzten Jahren deutlich verbessert, sodass die Modelle widerstandsfähiger geworden sind. Mit der Lebensdauer hat sich entsprechend auch die Nutzungsdauer der Rasenroboter erhöht.

Welche Vorteile bietet der Mähroboter?

Ein hochwertiger Rasenmäher Roboter bietet Ihnen zahlreiche Vorteile. Ganz besonders für Menschen im höheren Alter, denen es zunehmend schwerfällt regelmäßig den Garten zu mähen, kann ein Roboter Abhilfe schaffen.

Des Weiteren ist die Zeitersparnis wohl das am häufigsten verwendete Argument. Der Mähroboter arbeitet vollkommen autonom. Dank der integrierten Software können Sie die Mähintervalle individuell programmieren und müssen sich keine Gedanken um das Mähen mehr machen. Je nach Modell können Sie den Mähroboter sogar mit dem Smartphone per App bedienen, sodass Sie gemütlich von der Terrasse aus Ihren Rasen schneiden können.

Auch die Arbeitslautstärke ist sehr gering. Die meisten Rasenroboter erzeugen eine Lautstärke von circa 60 dB, sodass Sie auch in den Abendstunden oder an Feiertagen ohne Probleme Ihren Rasen mähen können. Sie können Ihren Rasenmäher Roboter auch individuell programmieren, sodass Sie exakt bestimmen können wann er mäht und wann er ruht.

Auch das mühevolle Aufräumen oder Entsorgen des Schnittgutes entfällt. Langfristig gesehen kann ein Mähroboter Ihnen sogar helfen, Geld zu sparen, weil Sie kein Öl oder Benzin kaufen müssen und die Fahrten zum Wertstoffhof ebenfalls entfallen.

Betriebskosten

Die Betriebskosten sind im Vergleich zu den relativ hohen Anschaffungspreisen viel nachhaltiger. Die Kosten für den Strom, belaufen sich je nach Rasenfläche und Gerät auf circa 10€ bis 50€ im Jahr. Auch die Wartungskosten sind günstig. Ein Paket neuer Messer kostet um die 20€ und enthält meistens 30 Stück. Dies sollte Ihnen für zwei Jahre genügen. Auch der Akku sollte alle paar Jahre ausgetauscht werden, die Kosten belaufen sich hier meistens auf 100€.

Die Entsorgungskosten für das Schnittgut entfallen aufgrund des Mulchprinzips. Die Kosten für Spezialdünger entfallen ebenfalls durch die Mähmethode der Mähroboter, sodass Sie auch hier pro Jahr mit einer Ersparnis von circa 50€ rechnen können. Sicherlich sind die Anschaffungskosten nicht unerheblich, doch der langfristige finanzielle Nutzen von Mährobotern ist nicht zu vernachlässigen.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen einige Vorteile des Rasenmähroboters nochmals kurz und knapp aufzeigen:

  • Arbeitet sehr leise
  • Wiegt nicht viel
  • Arbeitet energieeffizient
  • Durch die Mulchfunktion wird Ihr Rasen automatisch gedüngt
  • Erhebliche Zeitersparnis
  • Aufwendung für Pflege und Wartung ist sehr gering
  • Teilweise per Smartphone steuerbar
  • Bietet eine Vielzahl an Funktionen

Die Nachteile eines Mähroboters

Wir haben Sie bereits über die Vorteile eines Mähroboters informiert. Damit Sie einen umfassenden Einblick in die Thematik bekommen, wollen wir Ihnen die Nachteile nicht vorenthalten, denn wie bei allen Sachen im Leben, hat auch diese Münze zwei Seiten.

Bevor Sie sich einen Mähroboter kaufen, sollten Sie wissen, dass ein Rasenroboter nicht für hohes und langes Gras geeignet ist. Er kann nur eine gewisse Höhe bearbeiten. Dies liegt daran, weil die Mähroboter so konzipiert sind, dass sie immer den Rasen immer nur ein kleines Stück trimmen.

Dies stellt in der Regel allerdings kein Problem dar, weil der Mähroboter darauf ausgelegt ist, den Rasen täglich oder alle zwei Tage zu trimmen. Auch die Installation kann mitunter etwas mühselig sein, auch wenn Sie diese nur einmal durchführen müssen. Zum einen müssen Sie Ihren Mähroboter programmieren und die notwendigen Daten eingeben. Dann kommt es auf Ihr individuelles Modell an.

Es gibt Mähroboter mit Begrenzungskabel und Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Wenn Sie sich für das eines der Modelle mit Begrenzungskabel entschieden haben, dann müssen Sie dieses vor der Benutzung verlegen. Auf diese Weise stecken Sie sozusagen die Fläche ab, die vom Mähroboter gemäht werden soll.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Die Begrenzung des Arbeitsbereiches mit dem Begrenzungsdraht. Des Weiteren gilt es zu bedenken, dass es immer kleine Stellen geben wird, die vom Mähroboter nicht optimal erreicht werden können. Doch auch diese Stellen können Sie durch eine intelligente Installation sowie einen angepassten Garten stark minimieren.

Als letztes wäre noch, der hohe Anschaffungspreis zu nennen. Doch die Recherche von zahlreichen Mähroboter Erfahrungsbericht sowie Mähroboter Kaufberatung hat gezeigt, dass Qualität seinen Preis hat. Hochwertige Geräte liefern ein besseres Schnittbild, arbeiten zuverlässiger und zeichnen sich durch eine längere Haltbarkeit sowie etliche nützliche Zusatzfunktionen aus.

Aus der Einsichtnahme von unterschiedlichen Mähroboter Tests haben wir bei circa 900€ bis 1000€ eine optimales Preis- Leistungsverhältnis ausmachen können. Es gibt auch die Möglichkeit, Mähroboter gebraucht zu kaufen, doch wir würden Ihnen von dieser Option lieber abraten, weil Sie nicht genau wissen können, ob der Rasenroboter mögliche Funktionsstörungen hatte, wie er behandelt und gewartet wurde und ob die Garantieleistungen noch greifen.

Abschließend stellen wir Ihnen die Nachteile nochmals kompakt dar:

  • Hohes Gras kann zu Problemen beim Mähen führen
  • Die Installation ist mit einem gewissen Aufwand verbunden
  • An sehr verwinkelten Stellen muss manuell nachgeholfen werden, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen
  • Recht hoher Anschaffungspreis

Das Mähprinzip des Mähroboters –  Das Mulchprinzip

Die Mähroboter besitzen keinen Fangkorb, sodass das Schnittgut nicht gesammelt und komprimiert entsorgt werden muss. Dennoch ist die Frage, was mit dem abgeschnittenen Rasen passiert durchaus berechtigt. Das Mulchprinzip ist die Antwort.

Dadurch, dass die Messer des Mähroboters das Gras sehr fein und klein schneiden, fällt das abgeschnittene Gras bis auf die Grasnarbe zurück. Dadurch entsteht Mulch, welcher als Dünger für den Rasen fungiert. Durch diesen Prozess, der als Mulchen bezeichnet wird, kann der Rasen optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Sie ersparen sich dadurch das Düngen und schlagen somit zwei Fliegen mit einer Klatsche.

Diese Mähmethode der Rasenroboter bringt einige Vorteile mit sich.

  • Mikroorganismen bauen das feine Schnittgut ab, sodass dem Rasen die Nährstoffe erhalten bleiben
  • Sie müssen Ihren Rasen nicht zusätzlich düngen
  • In Folge der erhöhten Nährstoffkonzentration wird Ihr Rasen dichter, grüner und gesünder
  • Die Bildung von Unkraut wird eingeschränkt
  • Der Mulch schütz den Rasen vor zu hoher Sonneneinstrahlung und somit vor dem Austrocknen
  • Sie müssen das Schnittgut nicht mehr mühsam entsorgen
  • Sie können aktiv Rasenfilz reduzieren
  • Die Aktivität der Bodenlebewesen wird deutlich erhöht

Die Funktionsweise des Mähroboters

Mähroboter sind dazu in der Lage, einen Garten vollkommen autonom zu mähen. Dies wurde in zahlreichen Einsätzen in Privatgärten sowie in unterschiedlichen Mähroboter-Tests bewiesen. Auch die Firma Stiftung Warentest hat Mähroboter getestet.

Rasenmähroboter verfügen über einen elektrischen Antrieb, was sie in der Bedienung sehr leise macht. Im Durchschnitt erzeugt ein Mähroboter circa 60 dB. Sie können vor dem Kauf die individuellen Lautstärkewerte des jeweiligen Modells beim Hersteller oder im Internet ermitteln.

Ein weiterer Vorteil des elektrischen Antriebes ist, dass er sehr sparsam und umweltfreundlich ist. Es gibt Durchschnittswerte bezüglich des Stromverbrauchs, gemessen an der Quadratmeterzahl. Der Durchschnittswert liegt hier bei circa 5€ pro 1000m².

Auf der Unterseite des Mähroboters befinden sich scharfe Messer. Mit Hilfe dieser Messer kann der Rasenroboter das Gras schneiden. Die Arbeitsweise ist ähnlich der eines üblichen Rasenmähers. Der Unterschied liegt jedoch in der Leistung und der Art und Weise wie das Gras geschnitten wird.

Der Rasenmäher erzeugt aufgrund der hohen Leistung einen Unterdruck und schlägt die Grashalme ab. Der Mähroboter verfügt nicht über die gleiche Leistung, daher kann er auch keinen Unterdruck erzeugen, um die Grashalme abzuschlagen, sondern der Mähroboter schneidet die Halme tatsächlich ab. Damit dies funktioniert, darf der Rasen nicht zu lang sein, sonst kann der Mähroboter nicht vernünftig arbeiten.

Da der Rasenmäher Roboter jedoch dauerhaft im Einsatz ist und täglich mäht, wird der Rasen immer eine gewisse Länge haben, die problemlos vom Mähroboter bearbeitet werden kann.

Je nach Modell unterbrechen die Mähroboter das Mähen, wenn es zu regnen beginnt. Auch für Ladepausen unterbricht der Mähroboter selbständig die Arbeit und fährt in die Ladestation zurück.

An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Wenn es Ihnen möglich ist, richten Sie die Ladestation an einem Ort im Garten ein, der überdacht ist, sodass der Rasenmähroboter auch während eines Regenschauers draußen gelagert werden kann.

Wenn der Mähroboter nicht aus diesen Gründen die Arbeit unterbricht, fährt er fortwährend im Zufallsprinzip über die Rasenfläche und sorgt somit dafür, dass der Rasen ständig kurz gehalten wird.

Weil der Roboter sehr leise arbeitet, stellt der Dauerbetrieb keine Störung dar.

Der Rasenroboter wird durch einen Akku mit der nötigen Energie versorgt. Dieser treibt die Räder des elektrischen Mähers an, welche getrennt angesteuert werden können. Dadurch wird ein sehr großer Bewegungsradius ermöglicht und die Fahrtrichtung kann sehr genau eingehalten werden. Auch kann der Roboter sich auf der Stelle drehen, indem sich die Räder in entgegengesetzter Richtung bewegen.

In den meisten Fällen sorgen weitere Stützräder dafür, dass der Mähroboter einen festen Stand hat und effizient arbeiten kann.

Wie bestimmt der Mähroboter seine Fahrbahn?

Damit Ihr Rasen sauber und ordentlich aussieht, ist es wichtig, dass sämtliche Bereiche gleichmäßig gemäht werden.

Wenn wir den Rasen mit einem handelsüblichen Rasenmäher, einem Rasentrimmer oder der Gras- und Strauchschere bearbeiten, können wir uns sehr leicht orientieren. Bei dem Mähroboter ist das allerdings nicht so leicht. Die Entwickler haben sich daher andere Mechanismen einfallen lassen, um den Rasenroboter auf der richtigen Spur zu halten.

Jeder Mähroboter ist mit einer entsprechenden Steuerungssoftware ausgestattet, welche mehrere Einflüsse und Daten mittels Sensoren aufnimmt und verarbeitet. Diese Sensoren liefern die notwendigen Informationen, die der Mähroboter braucht, um die gesamte Rasenfläche gleichmäßig zu mähen.

Der Mähroboter bezieht seine Informationen aus den folgenden Sensoren: Stoßsensoren, Abstandssensoren, Kippsensoren und Wettersensoren. Das ausgeklügelte Zusammenspiel dieser Sensoren mit der eingebauten Software entscheidet letztendlich über das Verhalten des Roboters.

Was das Mähen an sich angeht, lässt sich sagen, dass die meisten Roboter die Rasenfläche in einem zufälligen Muster abfahren. Sollte der Mähroboter auf ein Hindernis stoßen, erkennt dies der Sensor und steuert den Roboter um das Hindernis herum.

Auch wenn die Fahrten des Rasenroboters sehr zufällig anmuten, steckt meistens ein System dahinter. Hierbei handelt es sich entweder um sogenannte Spiralfahrten oder fest definierte Richtungsänderungen. Dadurch kann der Roboter irgendwann die gesamte Rasenfläche erfassen.

Durch dieses Verfahren ist es vollkommen normal, dass einige Stellen häufiger abgefahren werden als andere. Daher ist es auch notwendig, dass der Mähroboter regelmäßig zum Einsatz kommt, um den Rasen entsprechend zu mähen.

Die Begrenzung des Arbeitsbereiches mit dem Begrenzungsdraht

Damit der Mähroboter innerhalb des zu mähenden Rasens bleibt, muss bei den meisten Modellen die Rasenfläche mit einem Begrenzungsdraht abgesteckt werden. Der Roboter wird sich dann nur in diesem Bereich bewegen und arbeiten.

Das Mähroboter Begrenzungskabel wird meistens direkt auf oder unter der Erde verlegt. Hierbei handelt es sich um ein stromführendes Kabel, welches durch Induktion vom Roboter erkannt wird. Wenn er das Kabel registriert hat, wird er es nicht überfahren, sondern die Richtung ändern und seinen Weg weiter fortsetzen.

In der Regel funktioniert dies problemlos. Achten Sie beim ersten Mähen jedoch auf Ihren Roboter, um sicherzustellen, dass er sämtliche Randgebiete samt Begrenzungsdraht erkennt und den Arbeitsbereich nicht verlässt.

Damit Sie genau wissen, worauf Sie beim Verlegen des Begrenzungskabels achten müssen, haben wir Ihnen ein entsprechendes Video hinzugefügt, welches die Verlegung exemplarisch anhand des Gardena Mähroboter R40Li durchspielt.

Die modernsten Mähroboter verfügen mittlerweile über hoch entwickelte Sensoren, welche die Rasenfläche erkennen können. Ein solcher Rasenmähroboter kann daher auch ohne Begrenzungsdraht erkennen, ob er sich auf der Rasenfläche befindet.

Wie kommt der Mähroboter zur Ladestation zurück?

Alle Modelle müssen nach einer gewissen Zeit ihren Akku wieder aufladen und zur Ladestation zurückkehren. Der Mähroboter findet mit Hilfe eines sogenannten Suchkabels zur Ladestation zurück. Dies ist zumindest bei den Gardena Mährobotern der Fall. Das entsprechende Kabel wird in der Erde verlegt. Nähert sich der Akkustand einem Minimum, sucht der Roboter das Kabel im Boden und fährt anschließend in die Ladestation zurück.

Die unterschiedlichen Mähroboter-Typen

Mähroboter unterscheiden sich prinzipiell in zwei unterschiedliche Kategorien. Dies sind zum einen die vollautomatischen Modelle und die automatischen Modelle. Beide Modelle mähen autonom den Rasen und verfahren nach dem gleichen Prinzip. Der Unterschied liegt in der Fähigkeit der Selbstaufladung.

Die vollautomatischen Modelle können den individuellen Energielevel bestimmen, erkennen und verarbeiten. Sobald der Roboter erkennt, dass er nicht mehr ausreichend Energie hat, fährt das vollautomatische Modell eigenständig zur Ladestation zurück. Die automatischen Modelle können dies nicht. Wenn der Akku leer ist, stellen sie Ihre Arbeit ein und müssen manuell zur Ladestation zurückgebracht werden.

Wichtige Kaufkriterien für einen Mähroboter

Wenn Sie sich für einen Mähroboter interessieren und überlegen, ob ein entsprechendes Modell auch in Ihrem Garten für weniger Arbeit und einem mehr an Freizeit sorgen kann, dann sollten Sie sich mit einigen grundlegenden Kaufkriterien auseinandersetzen.

Zum einen liefert Ihnen unsere Mähroboter Vergleichstabelle sehr viele nützliche Informationen und Anhaltspunkte, damit Sie den besten Mähroboter für Ihren Garten finden können. Darüber hinaus, listen wir Ihnen im folgenden Abschnitt einzelne Kriterien auf, über die Sie vor dem Kauf des Rasenroboters informiert sein sollten. Wir wollen Ihnen dadurch helfen, einen umfassenden Überblick über die Unterschiede verschiedener Rasenroboter zu bekommen.

Die Komponenten des Mähroboters

Informieren Sie sich vor dem Kauf über die individuellen Komponenten des Mähroboters. Finden Sie heraus, was die Hauptkomponenten kosten. Hiermit meinen wir den Akku, das Ladegerät oder sonstige Verschleißteile, wie die Messer. Wenn Sie diese Informationen haben, können Sie langfristig kalkulieren und somit Kosten sparen.

Auch sollten Sie sich über die Möglichkeit der Wartung informieren. Können Sie diese eigenständig durchführen? Muss der Mähroboter zum Fachhandel, etc.? Machen Sie sich auch mit den zusätzlichen Leistungen vertraut. Gibt es eine Herstellergarantie?

Die Flächenleistung des Mähroboters

Die Flächenleistung des Mähroboters beschreibt für wie viel m² Rasenfläche der Roboter ausgelegt ist. Wir haben leider feststellen müssen, dass es zum Teil Diskrepanzen zwischen den Herstellerangaben und der tatsächlichen Mähleistung gibt.

Damit Sie auf der sicheren Seite sind, ziehen Sie von den Angaben des Herstellers circa 20% ab, somit gelangen Sie zu einer realistischen Einschätzung.

Manche Hersteller geben bereits eine Schwankung plus minus 20% an. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Flächenleistung ausreicht, greifen Sie zur nächst größeren Rasenroboter Klasse.

Das Zubehör

Informieren Sie sich vor dem Kauf des Mähroboters über das mitgelieferte Zubehör. Stellen Sie ebenfalls sicher, dass Sie die Möglichkeit haben Akkus und Ladestationen im Notfall relativ preiswert nachkaufen zu können.

Informieren Sie sich auch über mögliche Wartungsarbeiten oder wie Sie den Akku sowie die Ladestation wechseln können. Auch hier haben wir für Sie ein entsprechendes anschauliches Video hinzugefügt.

Die Features eines Mähroboters

Die Mähzyklen

Machen Sie sich vorab Gedanken über die Mähzyklen, die Sie einstellen wollen. Wenn Sie vorhaben den Mähroboter nur einmal in der Woche mähen zu lassen, dann sollten Sie einen Rasenroboter mit einer größeren Schnitthöhe bevorzugen.

Der Einsatzort

Auch wenn die Mähroboter Navigation mittlerweile sehr ausgereift ist und sich Mähroboter im Test gut geschlagen haben, kann ein sehr verwinkelter Garten oder ein Garten mit vielen Hindernissen durchaus Probleme bereiten. Bedenken Sie dies bei Ihrer Kaufentscheidung.

Auch wenn sich bei Ihnen im Garten häufig Kinder oder Haustiere aufhalten, kann es sein, dass diese den Mähprozess behindern können. Doch der Mähroboter kann sehr flexibel eingesetzt werden. Bei hochwertigen Mährobotern können Sie sogar Zeiten und Wochentage einprogrammieren. Dies können Sie auch gerne in die Abendstunden verlegen.

Eine Gefahr für Kinder und Haustiere besteht jedoch nicht, weil die Sensoren Hindernisse erkennen und entsprechend anhalten und ihren Weg ändern. Ein weiterer Punkt, den Sie bedenken sollten ist die Steigung oder Neigung Ihres Gartens. Ab einem bestimmten Winkel können die Mähroboter nicht wirksam arbeiten. Manche Modelle können noch mit einer Steigung und einer Neigung von bis zu 20% umgehen, dies sind aber längst nicht alle Modelle. Informieren Sie sich also entsprechend.

Der Regensensor

Ein eingebauter Regensensor kann dem Mähroboter signalisieren wann Niederschlag fällt. Die Software verhindert dann den Betrieb. Dies ist wichtig, weil nasses Gras den Mähroboter und dessen Innenleben verstopfen kann. Dies kann zu Schäden führen. Aus diesem Grund setzen einige Hersteller auf eine entsprechende Schutzfunktion.

Es gibt jedoch auch Rasenroboter, die laut Herstellerangaben bei Regen funktionieren. Zu diesen Marken gehören unter anderem Mähroboter der Firma Husqvarna, Stiga, Viking, Wolf-Garten, AL-KO, Brill, Worx Landroid, Gardena, Bosch Honda sowie Robomow.

Mähroboter mit GPS

Manche Mähroboter verfügen über ein eingeautes GPS-System. Je nach Modell kann es auch sein, dass Sie den Roboter mit einem entsprechenden Modul nachrüsten können. Der Vorteil an einem GPS-Modul liegt darin, dass der Mähroboter dadurch seinen Weg genau aufzeichnen kann. Über Zeit ist es dem Roboter somit eigenständig möglich, seinen Weg zu optimieren. Ein entsprechendes GPS-Modul hilft dem Rasenmäher Roboter zusätzlich, durch Engstellen zu navigieren.

Smartphone Steuerung per App

Es gibt bei einigen Mährobotern die Möglichkeit, diesen über eine Smartphone App zu steuern. Dies ist für die Bedienung natürlich sehr bequem.Manche Modelle verbinden sich via Bluetooth mit dem Roboter. Wenn Sie ein entsprechendes Modell kaufen, müssen Sie sich jedoch in einem gewissen Radius aufhalten, um die Verbindung aufrecht halten zu können.

Andere Modelle verwenden bereits die Smart Home Technik und können somit per App von überall gesteuert und programmiert werden. Der Mähroboter sendet seinerseits wichtige Daten zur App, sodass Sie diese überprüfen können. Wenn Sie sich für eine entsprechende Ausstattung interessieren, dann bietet Ihnen die Firma Bosch Mähroboter mit der Bezeichnung Connect diese Technik an. Auch Rasenroboter von Gardena sind teilweise mit dieser modernen Kommunikationstechnik ausgestattet.

Die richtige Reinigung und Pflege des Rasenroboters

Bevor Sie sich an die Reinigung machen, stellen Sie sicher, dass der Mähroboter auch ausgeschaltet ist. Die meisten Geräte verfügen hierfür über einen Sicherheitsschalter. Wenn Sie 100% sicher gehen wollen, dann entnehmen Sie den Akku des Mähroboters. Außerdem empfehlen wir Ihnen, schnittfeste Handschuhe zu tragen.

Die Witterungsbedingungen

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Mähroboter vor schlechten Witterungsbedingungen schützen. Auch sollten Sie vermeiden Ihren Rasenroboter ständig in der prallen Sonne aufzubewahren. Stellen Sie sicher, dass Ihr Mähroboter an einer geschützten Stelle geladen wird. Sie können auch auf eine entsprechende Mähroboter Garage zurückgreifen. Stellen Sie Ihren Mäher in der kalten und nassen Jahreszeit ins Trockene. Auf diese Weise verlängern Sie maßgeblich die Mähroboter Lebensdauer und Nutzungsdauer.

Die Beseitigung der Grasreste

Sie sollten in regelmäßigen Abständen Grasreste aus dem Mähwerk entfernen und zwischen den Rädern entfernen. Somit sorgen Sie dafür, dass der Mähroboter leichtgängiger läuft, effizienter arbeitet und Energie spart.

Die Ladestation

Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Kontakte der Ladestation. Sorgen Sie dafür, dass diese von Zeit zu Zeit mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Das Messerwerk

Je nach Nutzungs- und Anwendungsdauer ist es erforderlich, die Messer entweder zu schärfen, oder auszutauschen. Sie können sehr leicht am Mähergebnis erkennen, ob Sie die Messer austauschen müssen. Sie können die Ersatzmesser relativ günstig erwerben. Auch die Montage ist sehr einfach. Im Schnitt sollten Sie die Messer alle ein bis drei Monate wechseln, um ein perfektes Schneidergebnis zu erzielen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Mähroboter

Abschließend wollen wir Ihnen noch einige Fragen zum Thema Mähroboter beantworten. Wir haben uns hierbei auf die häufigsten Fragen in einschlägigen Foren und Mähroboter Testberichten konzentriert.

Wieso scheidet ein Rasenroboter schmale Streifen?

Dies liegt am Aufbau der Mähroboters. Eine breitere Schnittfläche würde deutlich mehr Motorleistung erfordern und entsprechend mehr Strom verbrauchen. Auch der Aspekt der Sicherheit trägt hierzu bei. Da der Mähroboter völlig autonom arbeitet und in einem definierten Muster über den Rasen fährt, hat auch eine relativ dünne Schnittfläche keinen Nachteil.

Wie laut ist ein Mähroboter?

Mähroboter sind sehr leise. Dennoch gibt es bei den unterschiedlichen Modellen auch unterschiedliche Lautstärken. In der Regel bewegen sich die dB-Werte im Bereich um 60 dB. In den meisten Wohngebieten wird dieser Lautstärkepegel nicht wahrgenommen oder von anderen Geräuschen übertönt. Lediglich das Fahrwerk kann anfangen, zu quietschen. Sollte dies der Fall sein, ölen Sie die Räder, dann wird auch das Quietschen verschwinden.

Was passiert mit dem Schnittgut?

Das Schnittgut wird vom Mähroboter so fein gehäckselt, dass es auch die Rasennarbe zurückfällt, wo es von Mikroorganismen zersetzt wird. Dieser Prozess wird auch als Mulchen bezeichnet und sorgt gleichzeitig für eine umfangreiche Dünnung des Rasens. Sie müssen das Schnittgut nicht mehr mühsam fortbringen und auch das Düngen wird Ihnen abgenommen.

Was passiert, wenn etwas Rindenmulch oder kleine Zweige auf dem Rasen liegen?

Diese Gegenstände bereiten dem Mähroboter keine Umstände. Dies liegt an den besonders scharfen Klingen. Sie werden beim Kontakt vermutlich ein leises Klick-Geräusch wahrnehmen, sonst nichts weiter. Größere Gegenstände müssen Sie jedoch, auch wie bei einem handelsüblichen Rasenmäher oder Rasentrimmer entfernen.

Kann der Mähroboter das Begrenzungskabel durchschneiden?

Wenn Sie das Begrenzungskabel ordnungsgemäß befestigt haben, das heißt circa alle 50cm mit einem Haken abgesteckt haben, oder es unter der Rasennarbe verlegt haben, dann kann das Kabel nicht beschädigt werden.

Sind Rasenkanten und Randzonen ein Problem?

Gewisse Nacharbeiten bleiben in diesen Fällen leider nicht aus. Doch das müssen Sie auch, wenn Sie einen Rasenmäher verwenden. Sie können jedoch dafür sorgen, dass schwer zugängliche Flächen minimiert werden. Hierfür gibt es Mähroboter freundliche Randsteine.

Gibt es Mähroboter ohne Begrenzungskabel?

Ja, die gibt es. Diese Modelle erkennen dank eingebauter Sensoren, ob sie sich auf einer Rasenfläche befinden oder nicht. Sobald der Mähroboter erkennt, dass die Rasenfläche endet, verändert der Roboter seine Laufrichtung. Diese Sensoren können auch zuverlässig Löcher oder Abhänge erkennen.

Wie lange dauert der Mähvorgang des Rasenroboters?

Dies hängt maßgeblich mit dem Modell, der Rasenfläche, der Akkukapazität sowie dem Zustand der Schnittfläche ab. In der Regel brauchen Mähroboter für einen Durchgang eine bis vier Stunden.

Kann der Mähroboter auch Steigungen und Neigungen überwinden?

Generell kann man sagen, dass der Mähroboter kleinere Hänge und Steigungen problemlos meistert. Die maximale Hangneigung schwankt jedoch von Modell zu Modell. Normalerweise liegt sie bei 25 bis 50%. Der Rasenroboter Gardena R40Li schafft beispielsweise eine Steigung von 25%.

Zwei Mähroboter versagen im Sicherheitstest

Rasenmähroboter Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Rasenmähroboter Test nicht mit einem Rasenmähroboter Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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