Heizlüfter - Angenehme Wärme in einem Lufthauch

Im Winter, im Zelt unterm freien Himmel oder im Wohnwagen klettern die Temperaturen manchmal ein wenig zu weit nach unten. Es wird unangenehm kalt und Sie wünschen sich nur noch eine kuschelige Wärme.

Das ist kein Problem, wenn Sie sich für einen elektrischen Heizlüfter entscheiden. Dank diesem können Sie die Umgebungsluft aufheizen und somit für Wärme sorgen. Doch nicht jedes Heizgebläse ist gleich, weshalb wir Ihnen die wichtigsten Aspekte vorstellen.

Alle wichtigen Fakten auf einem Blick

Ein hochwertiger Heizlüfter muss nicht viel Geld kosten. Für kleine Räume reicht es vollkommen aus, wenn Sie einen Heizlüfter kaufen, welcher weniger als 50 Euro kostet. Lediglich für größere Räume müssen Sie ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

Die Leistung einiger Modelle ist beachtlich, was nicht nur für angenehme Wärme sorgt. Es könnte zu einer Überhitzung kommen, was hingegen sehr gefährlich wird. Deswegen sollten leistungsstarke Heizgeräte mit einem passenden Überhitzungsschutz ausgestattet sein. Dieser schaltet das Gerät ab oder warnt vorher.

Zusatzfunktionen sind eine große Hilfe und erleichtern den Alltag mit dem Gerät. Im besten Fall verfügt Ihr Lüfter über ein stufenlos regelbares Thermostat sowie einen Frostschutz. Dadurch müssen Sie dem Gerät weniger Aufmerksamkeit schenken.

Was ist ein Heizlüfter?

Bevor Sie sich ein Heizgebläse zulegen, sollten Sie sich fragen, was das eigentlich ist. Heizventilatoren gibt es heute in vielen unterschiedlichen Varianten, weshalb diese in zahlreichen Gebieten angewendet werden. Die Aufgabe eines solchen Lüfters ist denkbar einfach.

Er soll kostengünstig Räume, Boote, Kraftfahrzeuge oder Industriehallen sowie andere gewerblich genutzte Zonen beheizen. Je nach Gerät kann es zu einer erhöhten Geräuschentwicklung kommen. Gerade bei großen, mobilen Heizlüftern muss dieser mehr Energie und Kraft aufwenden und ist deshalb lauter. Wiederum andere kleine Heizgebläse sind sehr leise oder beinah geräuschlos.

Um eine gute Leistung zu erhalten, wird der Heizlüfter elektrisch betrieben. Insofern kommt ein Spiel aus verschiedenen elektronischen Bauteilen zum Einsatz, welche zu einer Erhitzung und dem anschließenden Herausblasen der warmen Luft führen. Daher auch der Name „Heizgebläse“. Aufgekommen ist das Gerät das erste Mal im Jahre 1937 in den USA. Der Grund waren Autokinos, die im Winter furchtbar kalt wurden. Auch in Deutschland gab es einige Autokinos, welche im Winter mit passenden Heizstrahlern arbeiteten. Dadurch froren die Zuschauer in ihren Autos nicht.

Worin liegen die Vorteile?

Heute gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie einen Raum beheizen können. Dennoch ist ein Heizgebläse mit Elektro immer noch die beste Lösung. Ein Grund ist, dass diese Geräte sehr günstig sind. Gerade im Vergleich zu anderen Lösungen zahlen Sie nur einen Bruchteil, erhalten aber dennoch eine angenehme Wärme. Darüber hinaus müssen Sie nicht lange auf die Wärme warten.

Nachdem Sie den Tischventilator oder eine andere Heizart eingeschaltet haben, dauert es meist nur wenige Sekunden, bevor die warme Luft aus dem Gerät strömt. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Mobile Heizer sind im Trend und ermöglichen es, dass Sie das Gerät hochnehmen, einpacken und woanders aufstellen können. Dank eines geringen Gewichts sowie kompakten Maßen ist das meist keine große Schwierigkeit. Aus diesem Grund gibt es heute schon zahlreiche Designs. Von kleinen Heizgebläsen für den Tisch bis hin zu großen Modellen für die Halle.

Jeder Wunsch wird erfüllt. Abgerundet werden die Vorteile dadurch, dass Sie für den Betrieb nicht mehr als eine Steckdose benötigen. Selbst im Gartenhaus, der Werkstatt oder auf dem Campingplatz werden Sie fündig.

Die Vorteile im Überblick

  • Kostengünstig
  • Schnelle Wärme
  • Kompakt und leichter Transport
  • Überall einsetzbar
  • Sehr flexibel
  • Zahlreiche Designs

Die verschiedenen Formen

Es gibt heute nicht nur die klassischen Modelle. Typisch ist ein Heizgebläse im elektrischen Betrieb. Das bedeutet, über Heizdrähte im Hintergrund wird Luft aufgeheizt und anschließend durch einen Ventilator nach außen geblasen. Dadurch erwärmt sich die Umgebungsluft. Eine andere Möglichkeit ist ein Heizlüfter mit Wasser. Durch ein Rohrsystem wird Wasser erhitzt, was wiederum die umgebende Luft erwärmt.

Genauso wie beim klassischen Modell, wird die Luft anschließend herausgeblasen. Eine neue Variante auf dem Markt sind Heizlüfter aus Keramik. Es sind Keramikheizelemente verbaut, welche als besonders langlebig und robust gelten. Darüber hinaus erzeugt ein solches Heizgebläse sehr hohe Temperatur und schnelle Wärme.

Heizung oder Heizlüfter?

Der Heizlüfter steht in der direkten Konkurrenz zur klassischen Heizung. Auch jene gibt es heute schon im flexiblen Format, sodass Sie diese transportabel einsetzen können. Dennoch ist ein Heizgebläse eine Nasenspitze voraus. Eine Heizung, selbst die mobilen Varianten, ist recht groß und klobig. Zudem kann es passieren, dass Sie sich an den heißen Materialien verbrennen. Ein Heizgebläse ist sehr viel sicherer.

Dadurch, dass die heiße Luft nicht aus einem Punkt herausströmt, sondern über das gesamte Gerät verteilt wird, verspüren Sie nur eine sanfte Wärme beim Vorbeigehen. Ebenso benötigt ein Heizbläser weniger Platz und kann bei Bedarf einfach im Schrank verstaut werden. Ebenso punktet dieser hinsichtlich des Gewichts, denn selten werden vier Kilogramm überschritten. Eine mobile Heizung kann leicht bei bis zu zehn Kilogramm und mehr liegen.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Beim Kauf müssen Sie auf einige Kleinigkeiten achten, damit Sie den perfekten Heizlüfter für das Bad, Schlafzimmer, den Campingplatz oder die Lagerhalle finden. Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.

LeistungEinstellungenSicherheitFunktionen
  • Die Leistung stellt den wichtigsten Punkt dar. In den meisten Fällen liegen drei Heizstufen vor, wobei ein Heizlüfter mit Thermostat sehr sinnvoll ist.
  • Ein gutes Gerät liefert Ihnen eine Stufenreglung. Dadurch können Sie frei wählen, wie heiß das Heizgebläse sein soll.
  •  Um für eine gute Sicherheit zu sorgen, muss ein Heißluftgebläse drei Eigenschaften aufweisen. Ein Überhitzungsschutz schützt Sie vor einer Überhitzung und einem Brand.
  • Einige Zusatzfunktionen sind durchaus sinnvoll und hilfreich. Beispielsweise ist ein Heizlüfter mit Zeitschaltuhr eine große Hilfe.
  • Die Leistungen variieren dabei zwischen 500 und 2.200 Watt. Das optimale Preis-Leistungsverhältnis erhalten Sie meist bei Produkten zwischen 1.800 und 2.000 Watt.
  • Zudem besteht meist die Wahlmöglichkeit zwischen Ventilator mit Kaltluft und einem Gebläse mit Warmluft.
  • Der Umkippschutz verhindert, dass das Gerät umfällt und weiter heizt. Der Spritzschutz ist im Außenbereich sinnvoll, sodass leichte Feuchtigkeit nicht zu Beschädigungen führt.
  • Sie stellen ein, wie lange das Gerät heizt. Danach schaltet es sich automatisch aus. Ein Display kann auch helfen, wenn Sie mehr Informationen wünschen.

Diverse Heizlüfter im Vergleich

Heizlüfter Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Heizlüfter Test nicht mit einem Heizlüfter Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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