Das richtige Fahrradlicht

Im Herbst werden die Tage wieder dunkler. Das bemerken auch die Radfahrer. Fahrrad fahren ohne eine richtige Fahrradlampe ist gefährlich und fahrlässig. Die Regeln moderner Fahrradbeleuchtung haben sich jedoch geändert. Je nach Einsatzgebiet der Fahrräder, sollte die Helligkeit der Lampen variieren. Heute werden meist LED-Lichter verwendet, diese gewährleisten eine gute und sichere Fahrradbeleuchtung.

Neuerungen im Radverkehr

Während früher nur eine Stromerzeugung über Dynamo genehmigt war, sind heute auch batteriebetriebene und akkubetriebene Lichter genehmigt. Im Jahre 2013 waren zunächst nur akkubetriebene Lichter erlaubt.
Seit dem 1.06.2017 sind nicht nur Akkus als Dynamo-Alternative erlaubt.

Heute können auch nicht aufladbare Energiequellen, Batterien, genutzt werden. Zudem besteht nicht mehr die Pflicht eines zweiten roten Rückstrahlers. Rücklichter dürfen über ein Tagfahrlicht, Fernlicht und eine Bremsfunktion verfügen. Durch den Wegfall des zweiten Rücklichtes sehen Gepäckträger und Fahrräder wesentlich sportlicher aus.

Fahrradbeleuchtung Batterie

Der Vorteil batteriebetriebener Leuchten besteht darin, dass sie Gewicht einsparen. Die Lampen müssen allerdings mit einem Prüfzeichen des Kraftfahrbundesamtes gekennzeichnet sein. Dabei besteht das Kennzeichen aus dem Großbuchstaben K und einer Wellenlinie. Ohne dieses Kennzeichen sind die Lampen im Straßenverkehr untersagt.

LED Lichter

Heute empfiehlt es sich unabhängig vom Rad Typ LED-Lichter zu verwenden. Sie produzieren helles Licht uns sparen Energie. In den meisten Fällen ist eine Kombination aus Nabendynamo und Schweinwerfer plus Rückleuchten aus LED ratsam. Gerade für Vielfahrer ist diese Kombi besonders gut geeignet.

Die Kombination aus Nabendynamos und LED-Leuchten ist besonders sicher und beliebt. LED-Leuchten sind leistungsstark und erleuchten auch sehr dunkle Umgebungen. Nabendynamos liefern Strom bei jedem Wetter.

Fahrradbeleuchtung Akku

Batterie oder Akkubetriebene Leuchten eignen sich besonders für einen stündlich begrenzten Einsatz. Vielfahrer wären mit permanentem Aufladen beschäftigt. Ist die Fahrradbeleuchtung aufladbar, besteht der Vorteil unter anderem darin, dass sie abnehmbar ist.

Der Nachteil besteht in dem häufigen Nachladen, was gerne mal vergessen wird. Zudem sollten Schweinwerfer und Rückleuchte nach dem Fahren immer abmontiert werden, da diese leicht geklaut werden können. Das Vorderlicht wird dabei am Lenker befestigt. Das Rücklicht wird an der Sattelstange montiert. Beträgt die Akkulaufzeit unter 4 Stunden, sollte man nach einem Alternativmodell suchen. Hierfür eignet es sich auch, die Ergebnisse eines Fahrradtests einzusehen.

Sie geben häufig Informationen über die Akkulaufzeit der Geräte. Der Vorteil der Fahrradbeleuchtung ohne Dynamo besteht darin, dass Gewicht eingespart werden kann. Gerade im Sportbereich, erfährt dieses System große Beliebtheit.

Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Fahrradbeleuchtung bei jeder Fahrt montiert werden muss. Eine Ausnahme bilden Rennräder.

Pflege der Batterien und Akkus

Akkus und Batterien sollten eine lange Haltbarkeit aufweisen. Damit sich Batterien oder Akkus nach der Nutzung nicht sofort entladen, ist es empfehlenswert, die Lampe nach dem Gebrauch zu entnehmen. Häufig genügt die Abnahme des kontaktschließenden Batteriedeckels.

Das schützt die Fahrradlampe auch vor auslaufenden Batterien. Ein weiterer Tipp: Es sollten stets Akkus gewählt werden, die im Notfall auch mit Batterie betrieben werden können. So können bei einem Ausfall des Akkugerätes beispielsweise an einer Tankstelle handelsübliche Batterien erworben werden.

Fahrradbeleuchtung USB

Kleine und stylische Fahrradlichter können auch als Notfall-Beleuchtung verstanden werden. Sie können schnell abmontiert werden, schnell angebracht werden und benötigen wenig Stauraum. Sie werden meist mit einfachen Batterien betrieben.

Teurere Modelle bieten hierfür Akkugeräte, die über USB aufladbar sind. Kleine und stylische Lichter, welche mit Batterie betrieben sind, entsprechen häufig nicht den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung und können nicht über USB aufgeladen werden. Sie sollten wirklich nur im Notfall genutzt werden.

Frontleuchten die über USB aufgeladen werden können, weisen häufig unterschiedliche Lichtstärken, je nach Dämmerung und Dunkelheit auf. Einige Lichter schalten sich sogar nach Stillstand unmittelbar von alleine aus. Die Brenndauer der Leuchten beträgt je nach Modell meist zwischen 3 und 10 Stunden.

Auf dem Markt existieren jedoch auch kleine und kompakte Beleuchtungssets, die mit USB aufgeladen werden können. Sie bestehen häufig aus einem Frontscheinwerfer welcher aus Aluminium gefertigt ist und einem Rücklicht aus Kunststoff. Halterung und Ladekabel sind meist inklusive. Ob die Lampen entsprechend der Straßenverkehrsordnung genehmigt sind, lässt sich meist der Produktbeschreibung entnehmen.

Fahrradbeleuchtung LED Akku

Mittlerweile verfügt der Markt über hervorragende Akkuscheinwerfersets mit LED-Leuchten, die entsprechend der STVO zugelassen sind. Diese sind sogar häufig Spritz –und Regenwasserdicht. In den meisten Fällen können die Rücklichter durch kompatible Befestigungen an nahezu allen Satteln problemlos montiert werden. Gesamtgewicht inklusive Halterung und Akkulaufzeit können der Produktbeschreibung entnommen werden.

Da günstige Frontleuchten meist mit Batterien ausgestattet sind, empfiehlt sich für eine längere und häufigere Nutzung, Geräte welche mit Akku und Ladegeräten betrieben werden können. Die Rückleuchten, welche mit Batterie betrieben werden, sollten eine günstig erhältliche Größe aufweisen. Die Größen AA oder AAA sind auch in einigen Tankstellen erhältlich. Dabei ist auch ein Tausch gegen Akkus möglich.

Vielfahrer die sich weniger mit Batteriewechseln und Akkuladungen befassen möchten, sollten sich für einen Nabendynamo mit entsprechenden Leuchten entscheiden. Es steht, egal welches Wetterverhältnis gerade herrscht, immer genügend Licht zur Verfügung. Einige Lampen werden über einen Helligkeitssensor eigenständig gesteuert.

Fahrradbeleuchtung Dynamo mit LED Beleuchtung

Ein Dynamo ist eine kleine Lichtmaschine. Ein geläufiger Dynamo wird am Fahhrradreifen montiert und hat eine Spannung von 6 Volt. Ein Seitenläuferdynamo wird aber von Regen- und Schmutzwetter beeinflusst. Das Nabendynamo sitzt jedoch innerhalb der Radnarbe. Es kann bis zu 40 Volt abwerfen. Aufgrund dessen, ist die Verwendung und die korrekte Einstellung von Lampen besonders wichtig. Ein weiterer Vorteil eines Nabendynamo ist, dass es wesentlich seltener gewartet werden muss.

Gute Fahrradbeleuchtung

Im Internet gibt es Ergebnislisten durchgeführter Fahrradtests. Die vorgestellten Produkte entsprechen den Straßenverkehrsordnungen und weisen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auf. Spitzenreiter sind dabei die Marken Müller, Trelock, Sigma und Büchel.

Fahrradbeleuchtung Vorschrift

Batteriebetriebene Leuchten waren früher verboten. Dieses Verbot gilt heute nicht mehr. Es gilt jedoch trotzdem einige Regeln zu beachten. So müssen laut Gesetz, die Lichter auch nach 10 Meter Distanz noch eine Beleuchtungsstärke von mindestens zehn Lux erreichen. Außerdem müssen die Lichter durchgängig leuchten. Blinkendes Licht ist untersagt. Ob die jeweiligen Leuchten zugelassen sind (über die Zulassung entscheidet das Kraftfahrbundesamt), ist über die K-Nummer ersichtlich.

Welche Regel für die Beleuchtungen

Bei üblichen Rädern über 11 kg sollten Akkuschweinwerfer und Rücklicht fest angebracht sein. Bei Rennrädern können diese hingegen abmontiert werden. Sie müssen dort nur bei Bedarf angebracht werden. Unter fest angebracht versteht man aber nicht, dass Stecklichter nicht verwendet werden dürfen. Die Lichter sollten lediglich so angebracht sein, dass sie sich während einer Fahrt nicht verrutschen können. Diese Bedienung können auch Stecklichter erfüllen. Beispielhafte Marken sind Axa, Sigma, Busch oder Müller.

Zudem können heute auch LED-Leuchten als Stecklichter verwendet werden. Allerdings ist dort auf die richtige Einstellung zu achten. LED-Scheinwerfer sind sehr leistungsstark und können bei zu hoher Einstellung stark blenden. Die Vorschrift lautet: Der Lichtkegel des Scheinwerfers sollte in 10 Metern vor dem Vorderrad auf den Boden treffen, damit entgegenkommende Objekte nicht geblendet werden.

Welches Licht für Wen?

Fahrradbeleuchtung Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Fahrradbeleuchtung Test nicht mit einem Fahrradbeleuchtung Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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