Stoppeln gut abgeschnitten

Elektrische Nassrasierer oder Trockenrasierer, das ist die Glaubensfrage. Vom günstigen Elektrorasierer als Einstiegsmodell bis zum Topmodell erledigen gute Elektrorasierer die tägliche Rasur eines Eintagebartes gründlich. Nur die Dreitagebärte bereiten einigen Modellen Probleme. Es gibt sogar Modelle, die den Bart auf die gewünschte Länge stutzen können.

Der Bart ist ein Männeraccessoire: Er ist ein Dreitagebart am Wochenende, glatt geschoren am Wochenende und im Urlaub ein hipper Vollbart. Er gab lange nicht mehr so viel Abwechslung im Gesicht des Mannes wie heute. Die Barmode ist so vielseitig geworden und so vielseitig sollen auch die Rasierer sein. Sie müssen kurze und lange Bartstoppeln scheren und trimmen und sogar Konturen stylen. Das Ganze soll funktionieren einerseits klassisch trocken oder eingeschäumt, andererseits unter der Dusche.

Nass oder Trocken?

Bevor Sie einen neuen Rasierer kaufen, sollten Sie feststellen, welche Art der Rasur in Frage kommt. bei einem normalen Hautbild sind Sie mit einer Trockenrasur gut bedient. Wenn Sie sich vor dem Duschen rasieren, vermeiden Sie das leichte Aufquellen Ihrer Haut und erreichen besser die Bartstoppeln. Sie können eine Preshave-Lotion vor der Rasur auftragen, das glättet die Haut und hat meist antiseptische Eigenschaften. Die Rasur gelingt mit einer Vorbehandlung oft schneller. Dabei sind Schaum oder Gel sind ebenfalls besonders hautschonend und machen die Nassrasur angenehmer als den Trockenschnitt.

Nass rasieren Sie sich normalerweise mit Rasierschaum. Er ist hervorragend für alle geeignet, die Irritationen der Haut bekommen können, weil die Haut sensibel ist. Die Nassrasur macht länger zufrieden. Die Bartstoppeln werden erheblich effektiver gekürzt. Der Minuspunkt bei Nassrasur ist: Sie dauert ein wenig länger und die ersten Rasurergebnisse sind wegen des Schaums nicht sofort erkennbar.

Wollen Sie sich beim elektrischen Rasierer nicht sofort festlegen auf eine Rasurart, dann wählen Sie ein Exemplar, das Trocken wie Nassrasur möglich macht. Trotz Verfechter der Trockenrasur, sollten Sie berücksichtigen, dass die Geräteteile sich auch mit Wasser reinigen lassen.

Haben Sie sich fertig rasiert, egal ob nass oder trocken, spülen Sie Ihr Gesicht mit warmem Wasser ab. Das beruhigt einerseits die Haut, andererseits entfernt es die abrasierten Barthärchen. Danach ist kaltes Wasser optimal, zum Schließen der Poren. Dann kann nach Bedarf ein gutes After Shave sowie eine hautberuhigende, feuchtigkeitsspendende Creme eingerieben werden.

Wenn die Entscheidung nass oder trocken einmal getroffen ist, bleiben die Männer ihr meist ein Leben lang treu.

Die Elektrorasierer im Vergleich: Braun vs. Philips

Auf dem Markt gibt es die Folien- oder die Rotationsrasierer. Beide Formen rasieren gut, haben aber ihre Vor- und Nachteile.

Der Scherfolienrasierer rasiert selbst problematische Partien, zum Beispiel den Bereich zwischen Nase sowie Oberlippe. Sie rasieren den Bart mit oder gegen die Wuchsrichtung. Sie lassen sich sehr unkompliziert reinigen, weil der Scherkopf einfach entnehmbar ist.

Der Rotationsrasierer rasiert mit sanften, kreisenden Bewegungen. Er schmiegt sich an kantige Konturen besser an wie am Kinn und arbeitet leiser und vibrationsärmer.

Die Hersteller

Braun legt den Fokus auf die Herstellung der Folienrasieren meist mit einem Schwenkkopf, Philips bringt Rotationsrasierer auf den Markt. Andere Marken wie Remington und Grundig und Panasonic kommen ebenfalls mit hochwertigen Rasierern im Sortiment, haben allerdings einen kleineren Marktanteil.

Die praktischen Funktionen der E-Rasierer

Für einen maximalen Komfort ließen sich die Hersteller praktische Funktionen sowie Extras einfallen. Derzeit punkten die Rasierer besonders fortschrittlich mit folgenden Merkmalen:

Eines Kühlelement im Scherkopf schont die Haut schon während der Rasur, sorgt für Abkühlung und zudem mildert er Irritationen.
Damit auch die Reinigung einfach wird, sollte das Modell wirklich wasserdicht sein und beim Säubern nicht zum Problem werden. Die Betriebsanleitung des Geräts sowie die Herstellerseite können klarstellen, ob das Produkt wirklich wasserdicht ist.

Lassen Sie sich einen Drei-Tage-Bart stehen, rasieren Sie trotzdem die Wangen- und Halskonturen ab. Hier ist ein Elektro Rasierer mit Trimmer optimal.
Es gibt auch Exemplare mit hoher Schnittfrequenz. Sie sind schneller und zwar effektiver bei der Rasur, nicht aber hautschonend. Die Turborasierer werden warm und die Wärme wird oft von empfindlichen Hauttypen nicht vertragen.

Für den ungleichmäßig Bartwuchs wurde eine Variante mit Bartdichte-Sensor entwickelt. Das Modell erkennt Stellen hoher Haardichte. Dann erhöht es automatisch die Klingenschwingung. An Stellen weniger Barthaare können die Schwingungen reduziert arbeiten.

Für Globetrotter, die viel reisen, wurde die Einschaltsperre konzipiert. Sie vermeidet ein unbeabsichtigtes Einschalten des Gerätes, das sich im Etui oder Gepäck selbst in Gang setzt. Die Sperre wird aktiviert durch einen längeren Druck auf den Ein- oder Ausschalter.

Eine weitere Sonderfunktion tritt während der Rasur in Aktion: Eine feuchtigkeitsspendende und hautschonende Lotion wird auf die Haut aufgetragen und während des Aufladens des Akkus in der Ladestation sogar wieder aufgefüllt.

Elektrorasierer richtig benutzen - Die Reinigung und Pflege

Damit das Gerät lange lebt, ist der Scherkopf gut zu reinigen nach jeder Rasur. Bei Folienrasieren lösen Sie einfach den Scherkopf und klopfen ihn kurz vorsichtig aus. Mit einem kleinen Pinsel befreien Sie ihn von kleinen Härchen. Praktisch ist es, wenn der Scherkopf einfach ausgewaschen werden kann. Bei den Rotationsrasieren säubern Sie jede Scheibe einzeln. Damit halten die Klingen länger und sind sauber: frei von Bakterien und Fetten sowie Hautpartikeln.

Auf dem Markt sind mittlerweile Rasierer mit Reinigungssystem oder einer vollautomatischen Reinigungsstation. Damit können Sie sich glücklich schätzen. Dann geht die Reinigung ganz von selbst. Allerdings entstehen dabei oft versteckte Kostenfallen, denn Reinigungsflüssigkeiten sowie spezielle Kartuschen zur Reinigung kosten extra. Die Schermesser sollte Sie alle 18 Monate wechseln. Dann haben sie die Klingen scharf für ein ebenmäßiges Ergebnis.

Akkurasierer - einmal laden, einen Monat rasieren

Rasierer mit Akku können bis zu drei Stunden arbeiten. Abhängig von der Bartstärke rasieren Sie sich über 30 Mal. Das ist praktisch wenn Sie das Netzteil auf Reisen nicht mitschleppen wollen. Manche rasieren gerade Mal 40 Minuten, das reicht nur für acht Rasuren.

Der leere Akku ist besonders ärgerlich, wenn es morgens schnell gehen soll. Dann reichen fünf Minuten an der Steckdose meist für eine Rasur in einer Viertelstunde oder der Rasierer lässt sich wahlweise mit Kabel am Netz benutzen (dann aber nicht unter der Dusche!).

Ein Geschenk nicht nur zu Weihnachten

Der neue schicke Rasierer ist ein beliebtes Geschenk. Er darf auch ruhig ein wenig teurer sein. Da kommt der beste Rasierer knapp 400 Euro, wobei ein ebenbürtiges Modell bereits für die Hälfte zu haben ist. Aber Sie finden auch gute Modelle für 99 Euro. Schauen Sie, dass die Schersysteme sich unter fließendem Wasser reinigen lassen.

10 Tipps für die perfekte Trockenrasur

Elektrorasierer Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Elektrorasierer Test nicht mit einem Elektrorasierer Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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