Gartenpool Ratgeber

Gerade in den heißen Sommertagen gibt es nichts Besseres, als sich abzukühlen. Dies können mit einem Eis machen oder Sie gehen ins Freibad. Doch der Gang ins Freibad ist durchaus mit Mühen und zusätzlichen Kosten verbunden. Ist man endlich im Freibad angekommen, muss man sich das kühle Nass mit gefühlt hunderten anderer Menschen teilen und schnell wird die gewünschte Abkühlung zu einem stressigen Unterfangen.

Damit Ihnen dies nicht passiert und Sie sich an den heißen Sommer- oder Frühlingstagen entspannt abkühlen können, ist ein Swimmingpool für den Garten eine super Alternative. In Ihrem eigenen Gartenpool können Sie so ziemlich alles selbst bestimmen und sich somit Ihrer verdienten Entspannung und Abkühlung sicher sein.

Sollten Sie sich dafür interessieren einen Pool zu kaufen, sollten Sie sich jedoch im Vorhinein mit einigen Details bezüglich des Garten Pools beschäftigen, sodass Sie letztendlich mit Ihrer Wahl zufrieden sein können.

Damit Sie genau wissen, welcher Schwimmpool für Sie der Richtige ist, haben wir für Sie nachstehend die wichtigsten Informationen rund um das Thema Swimmingpool zusammengestellt.

Der Gartenpool – ein Überblick

Swimmingpool ist nicht gleich Swimmingpool. Nachdem wir dies gesagt haben, können wir nunmehr weiter ins Detail gehen und uns die verschiedenen Arten genauer anschauen, denn nicht jeder Gartenpool ist für jeden Garten-Typ gleich geeignet.

Das klassische Planschbecken, das wir alle aus unserer Kindheit kennen, hat nicht mehr viel mit den modernen Modellen gemein. Die neumodischen Aufstellpools, auch Fertigpools genannt bieten dem Besitzer viel.

Der größte Unterschied zu den Schwimmbecken besteht darin, dass die Fertigpools nicht in den Boden eingelassen werden, sondern auf einer glatten aber festen und ebenen Fläche im heimischen Garten aufgestellt, beziehungsweise aufgebaut werden. Wichtig ist hier, dass der Boden ausreichend verdichtet ist, damit er das hohe Gewicht des befüllten Swimmingpools auch tragen kann.

Sie bekommen den Gartenpool zum Aufstellen in einem Bausatz geliefert und müssen diesen nach der Montage nur noch mit Wasser befüllen. Die Kosten für den Gartenpool variieren hier stark, je nach Modell. Ebenfalls die Gartenpool Gestaltung kann unterschiedlich ausfallen. So gibt es auf dem Markt ovale und eckige Gartenpools, eckige Schwimmpools sowie Schwimmingpools aus Holz.

Wenn Sie vorhaben, Ihren Pool längere Zeit aufgebaut zu lassen, was sich durchaus empfiehlt, sollten Sie ebenfalls ein mechanisches Filtersystem verwenden oder zumindest einen Chlor-Filter einsetzen. Es gibt zahlreiche Anbieter, die ein entsprechendes Gartenpool Set anbieten, sodass Sie sich nicht die Mühe machen müssen und jedes Bauteil einzeln bestellen müssen.

Wenn Sie sich also für einen Pool im Garten entscheiden, sollten Sie auch wissen, dass dieser ein gewisses Maß an kontinuierlicher Pflege bedarf und auch das Aufstellen etwas Geschick erfordert. Sofern diese Punkte für Sie in Ordnung gehen, spricht eigentlich nichts gegen einen Pool für den Garten.

Die verschiedenen Gartenpool-Arten

Im Grunde genommen kann man, grob gesagt, zwischen zwei unterschiedlichen Pool-Arten unterscheiden. Dies sind einerseits die Gartenpools zum Aufstellen, welche meistens aus einer Art Kunststoff bestehen, andererseits sogenannte Stahlwandbecken. Diese zeichnen sich durch eine längere Haltbarkeit sowie eine erhöhte Robustheit aus. Letzteren kann man auch in die Erde einlassen, sodass er mit der Grasnarbe ebenbündig verläuft. Dies ist bei den klassischen Quick-Up-Pools (Aufstellpools) nicht möglich.

Selbstredend kommen diese beiden Pool-Arten in den unterschiedlichsten Formen, Größen sowie mit unterschiedlicher Ausstattung.

Es gibt zudem auch robuste Gartenpools aus Holz, die nach dem gleichen Prinzip wie ein Stahlwandpool konzipiert sind, doch dazu später mehr.

Das Aufstellbecken

Als Aufstellbecken können sämtliche Swimmingpools zusammengefasst werden, die nicht über eine feste Außenwand verfügen. Die Ränder dieser Pools sind sehr flexibel und werden durch die Reißfestigkeit des Materials zusammengehalten. Am oberen Rand dieser Modelle befindet sich zumeist ein aufblasbarer Rand, welcher das Ablaufen des Wassers verhindern soll. Es gibt auch hier andere Konstruktionen, doch bei den meisten Quick-Up-Pools ist dies der Fall.

Um diese Pools aufbauen zu können, benötigen Sie oftmals einen Kompressor. Weil diese Pool-Art oftmals nicht für den einmaligen Gebraucht aufgestellt wird, werde viele Modelle mit einem Pool Sandfilter geliefert, um das Wasser sauber zu halten.

Diese Pool-Arten sind sehr leicht aufzubauen und erfordern kein großes handwerkliches Geschick.

Die Hartwandbecken

Diese Pool-Variante unterscheidet sich im Aufbau sowie den verwendeten Materialien vom einfachen Aufstellbecken. Bei diesen Gartenpools besteht die Wand aus harten Materialien, wie zum Beispiel Stahl oder Holz. Auf diesem Aufbau liegt eine Kunststoffschiene, welche mit einer speziellen Poolfolie verbunden wird. Diese verhindert, dass Wasser austreten kann. Beim Aufbau muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Poolfolie straffgezogen wird und keine Falten wirft.

Der Aufbau eines entsprechenden Pools ist deutlich komplexer, jedoch sind diese Pools in der Regel hochwertiger und halten länger. Zudem können Sie diese Art von Pool auch ins Erdreich einlassen, sofern Sie dies wünschen.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Gartenpool kaufen will?

Es gibt einige Kriterien, die Sie beim Kauf eines Swimmingpools beachten sollten. Um Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen zu können, haben wir einige Informationen für Sie zusammengefasst, damit Sie den für Sie besten Swimmingpools finden können.

Das verwendete Material

Das verwendete Material hängt natürlich von der Art des Pools ab, für den Sie sich entscheiden. Bei den Aufstellpools wird häufig mehrfach verstärkter laminierter Kunststoff verwendet. Dieser ist bei allen Modellen aus unserer Vergleichstabelle sehr robust und reißfest.

Die Hartwandpools sind entweder aus Stahl oder aus Holz gefertigt. Der Rahmen besteht aus dem harten Material, die Poolfolie ist aus ebenfalls aus einem laminierten Kunststoff. Diese Pools sind widerstandsfähiger und halten mehr aus.

Die Größe des Pools

Je nachdem wie viel Platz Sie in Ihrem Garten zur Verfügung haben und wie viel Sie investieren wollen, können Sie zwischen einer Vielzahl an Poolgrößen wählen.

Die meisten Aufstellpools haben eine Höhe von 70 bis 90 Zentimeter. Bei einigen Hartwandpools ist die Beckenhöhe dagegen bis zu 1,60 Meter hoch. Es gibt auch einige Modelle, doch diese sind seltener, die noch höher sind.

Die Auswahl bei dem Pooldurchmesser ist größer. Hier sind die gängigen Maße zwischen 1,6 Metern sowie 3 Metern.

Die Füllmenge

Bevor Sie sich für einen Pool entscheiden, müssen Sie sich genau vor Augen halten, was Sie bezahlen wollen, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben und wie fest Ihr Untergrund ist. Je größer der Pool, desto teurer wird er sowohl in der Anschaffung, als auch im Unterhalt sein.

Sie können hier in der Regel zwischen Pools mit einem Fassungsvermögen von 2500 Litern bis hin zu 6000 Litern entscheiden. Bedenken Sie nur, dass Sie einen entsprechend großen Pool auch ausreichend chloren sowie Filtern müssen.

Das Zubehör

Achten Sie darauf, dass Sie beim Kauf des Pools ein entsprechendes Filtersystem mitgeliefert bekommen, um die Wasserqualität konstant halten zu können. Viele Pools haben sogar einen integrierten Sandfilter. Sie sollten sich zudem auch überlegen, ob es sinnvoll ist eine zusätzliche externe mechanische Filteranlage oder einen Chlor-Filter zu verwenden.

Wenn Sie Ihren Pool fit für den Winter machen wollen, müssen Sie diesen nicht erst mühevoll wieder abbauen, lassen Sie einfach das Wasser aus dem Pool, hierfür sollte ein entsprechender Auslassstutzen vorhanden sein.

Besonders wenn Ihr Pool etwas höher ist, achten Sie darauf, dass eine Leiter mit im Lieferumfang enthalten ist.

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Gartenpool

Welcher Gartenpool ist der richtige für mich?

Dies hängt von den Gegebenheiten und sowie der Geldmenge ab, die Sie investieren wollen. Wenn Sie Ihren Pool sehr häufig nutzen wollen und Sie in einem Gebiet wohnen, an dem Sie im Sommer regelmäßig mit sehr gutem Wetter rechnen können, sie ebenfalls ausreichend Platz zur Verfügung haben, dann kann ein Stahlwandpool für Sie eine Option sein. Trifft dies allerdings nicht alles auf Sie zu, dann können Sie für eine gelegentliche Abkühlung ohne weiteres mit einem Aufstellbecken zufrieden sein.

Was benötige ich für einen Swimmingpool?

Damit Sie den Pool bei sich aufstellen können, brauchen Sie eine ebene und dichte Fläche. Auch der Aufbau des Pools kann, je nach Art, etwas Geschick erfordern.

Bei den meisten Quick-Up-Pools benötigen Sie einen Kompressor, um den Rand des aufblasen zu können. Achten Sie auch darauf, dass Sie über eine entsprechende Ausrüstung für die Reinigung verfügen, damit das Wasser sauber bleibt.

Wie oft muss ich das Wasser im Pool wechseln?

Dies hängt ganz vor der Häufigkeit der Benutzung, der verwendeten Filtersysteme sowie der Menge an verwendetem Chlor. Wenn Sie die Pflegehinweise befolgen, reicht es in der Regel aus, wenn Sie das Wasser einmal im Jahr vollständig wechseln, sofern Sie den Gartenpool nur in den Sommermonaten verwenden.

Wie kann mein Pool überwintern?

Damit Sie Ihren Pool unbeschadet durch den nächsten Winter bringen, müssen Sie das Wasser komplett aus dem Pool lassen. Reinigen Sie dann sämtliche Materialien und bauen Sie den Aufstellpool am Ende der Saison ab, sodass er an einem, vor Frost geschütztem Ort, gelagert werden kann.

Einen Stahlwandpool müssen Sie nicht abbauen. Das Wasser sollten Sie dennoch auslassen und die Poolfolie entsprechend säubern. Decken Sie anschließend Ihren Pool mit einer Folie ab und sorgen Sie dafür, dass sich möglichst wenig Eis und Wasser auf der Folie sowie im Pool sammelt.

Pool aufbauen

Gartenpool Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Gartenpool Test nicht mit einem Gartenpool Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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