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Unser Tipp: Tipp Oil

Tipp Oil hat die aktuellsten Zertifizierungen und verfügt über ein Management-System für Qualität und Umwelt nach den Normen DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015. Zusätzlich ist das Labor nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditiert.

Die Qualitätsrichtlinien werden durch die Regeln zur Nachhaltigkeit, dem Verhaltenskodex und der Gesundheits- und Sicherheitspolitik für Mitarbeiter ergänzt. Tipp Oil legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit, umfangreichen Service, hohe Qualität und Zuverlässigkeit bei der Lieferung ihrer Produkte mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“.

Das Unternehmen bietet für die Bedürfnisse des Kunden ein optimal zugeschnittenes Produkt.

In der folgenden Übersicht wird das umfangreiche Sortiment vorgestellt:

Das Rebottle Pfandsystem von Tipp Oil

Ja, es wirkt perplex, paradox und ironisch. Umweltschutz und Öl in einem Satz, das ergibt wenig Sinn. Doch egal, ob man sich als Umweltschützer betitelt oder nicht, die Welt dreht sich weiter und die Technologie wird weiterhin Öl benötigen, sodass Fortschritt und Entwicklung nicht stagnieren. Jährlich landen Unmengen an Plastikmüll in Meeren; in Zahlen zur Sprache gebracht bis zu 26 von 200 Millionen Tonnen produziertem Kunststoff.

Um nun dennoch einen Beitrag dazu zu leisten und selber sogar noch davon zu profitieren, der Umwelt zu helfen, hat das Unternehmen Tipp Oil das Rebottle Pfandsystem ins Leben gerufen. Rebottle ist das erste, deutschlandweite Pfandsystem für Kunststoff-Gebinde.

Jedes Jahr werden Millionen von Kunststoff-Gebinden durch die Altölentsorgung entsorgt. Für den Verbraucher entstehen so hohe Kosten. Das Rebottle Pfandsystem vermeidet Einwegmüll, hohe Kosten und schont die Umwelt. Aus Einweg Mehrweg machen ist das Motto – die Gebinde werden recycelt und erneut in der Abfüllproduktion benutzt.

Nach dem Verbrauch des Hydrauliköls sendet man einfach den Behälter mit dem zum Produkt beigefügten Retourschein zurück an Tipp Oil und erhält dafür 25 Cent zurück. Bei entsprechend großen Einkaufsmengen summiert sich das Ganze und macht einen bemerkbaren Unterschied aus. Ausgenommen von diesem System sind die großen 60 und 208 Liter Produkte sowie die IBC Container, allerdings wird das Zurücksenden bei diesen großen Formaten sowieso problematisch und nicht ganz komfortabel.

Was ist Hydrauliköl?

Der Markt der Hydrauliköle ist nach Motorölen der zweitgrößte Markt für Schmiermittel. Hydrauliköl wird zum Übertragen von Energie in Form von Volumenstrom oder Druck in Hydrauliksystemen benötigt.

Das in diesen Systemen verwendete Hydraulikfluid bestimmt essentiell die Einsatzgrenzen und das Verhalten. Signale und Kräfte werden durch das Hydrauliköl übertragen; Bewegungen werden initiiert. Die optimale Wahl des richtigen Hydrauliköls ist wesentlich, damit sie den mechanischen, thermischen und chemischen Beanspruchungen hydraulischer Systeme standhalten.

Störungsfreie Betriebszeiten bei Hydrauliksystemen können nur erreicht werden, wenn das verwendete Hydrauliköl den Anforderungen des Systems gerecht wird und die nötige Leistung bringt. Erhöhte Taktzeiten, Temperaturen, erhöhter Druck oder gar höhere Umlaufgeschwindigkeiten zeichnen moderne Hydrauliksysteme aus.

Verunreinigte Hydrauliköle

Die Werterhaltung beginnt also beim Hydrauliköl, dessen Wichtigkeit im Zuge der Entwicklung umso mehr in den Vordergrund trat. In den vergangenen Jahren wurden die Stimmen nach leistungsstärkerem Hydrauliköl laut, das mit dem technischen Fortschritt von Hydraulikkomponenten mithalten kann. Allen voran verlangte man nach besserer Schmierfähigkeit und Viskosität.

Ursache für ca. 75% der Systemausfälle

Besonders Letzteres ist ein wichtiger Kostenfaktor für Unternehmen, da die Viskosität maßgeblichen Einfluss auf die effiziente Nutzung von Energie hat und dementsprechend unter dem Konto der Betriebskosten ansiedelt. Viskosität bezeichnet die Zäh- bzw. Dickflüssigkeit. Je höher die Viskosität, umso dickflüssiger. Ein einfaches Beispiel hierfür wäre Wasser mit einer sehr geringen Viskosität im Gegensatz zu Honig, was durch die höhere Viskosität weniger fließfähig ist. Aber eine höhere Viskosität bei Hydrauliköl bedeutet nicht automatisch, dass es qualitativ hochwertiger sein muss. Je nach dem, wofür man das Hydrauliköl benötigt, unterscheiden sich die Anforderungen an das Öl.

Darüber hinaus muss das Hydrauliköl die Hydraulik kühlen, schmieren, alterungsresistent sein, vor Korrosion (d.h. Zersetzung von Metall wie bspw. Rost), Ablagerung sowie Verfall schützen. Es soll eine gewisse Dichtungsverträglichkeit haben, feinstfiltrierbar sein und nicht schäumen.

Additive

Zusätzlich werden Additive als Zusatzstoffe hinzugemischt. Mit Additiven wird das Öl oder der Kraftstoff qualitativ aufgewertet. Heutzutage beinhalten die Produkte schon Additive mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen.

Eine Menge Anforderungen an ein „einfaches“ Öl also, sodass man bei der Wahl so einiges falsch machen kann. Damit hier aber niemand bei all dem Fachjargon den Kopf verliert, soll dieser Vergleich Aufschluss darüber geben, worauf es bei der Wahl des richtigen Hydrauliköls ankommt.

Wie erkenne ich, dass Hydrauliköl gewechselt werden muss?

In der Regel gibt es keine absolut zuverlässige Methode um zu erkennen, ob das Hydrauliköl gewechselt werden muss. Es spielen viele Faktoren wie Schmutz, Ablagerungen, Kontamination usw. eine Rolle. Bei großen Hydrauliksystemen kann man anhand von Ölproben im Labor feststellen, ob ein Wechsel von Nöten ist, bei kleinen Anlagen ist dies wirtschaftlich nicht sinnvoll, da die Überprüfung zu kostenintensiv für die entsprechende Anlage ist.

Es gibt jedoch verschiedene Warnsignale, auf die man achten kann; vor allem weil die Rolle des Hydrauliköls solch eine Große ist, können Verantwortliche mit der Zeit ein geschultes Auge dafür entwickeln.

Ölbedingte Maschinenprobleme

Ölbedingte Maschinenprobleme können durch Verschmutzung der Druckflüssigkeiten zu Schäden von Systemkomponenten führen. Der Maschinenzustand gibt meist Auskunft darüber, ob etwaige Verunreinigungen bestehen:

• Diffuses Verschleißverhalten an Schlauchleitungen oder Dichtungen
• Metallkonsumtion
• Leckage von Zylindern, Bildung von Riefen
• Ausfall von Pumpen, Verlust von Volumenstrom
• Abfall des Systemdrucks
• Übermäßiger Bedarf an Ersatzteilen
• Geringe Filterwechselintervalle
• Innere und äußere Lecks an Systemkomponenten

Das Hydrauliköl per se kann durch folgende Einflussfaktoren Schäden erleiden:

Feststoffe

Verunreinigung durch Feststoffpartikel bzw. Metallpartikel, Staub oder Dichtungspartikel sind die häufigste Schadensursache. Hierbei gilt zu wissen, dass Feststoffpartikel mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Daher kann auch „gesund“ wirkendes Hydrauliköl durch Verschmutzung unrein sein.

Luft

Unverarbeitete Luft im Hydrauliköl, z. B. durch unzureichendes Ölvolumen, undichte Ansaugleitungen und -filter, zu geringe Entlüftung (auch der Zylinder), Montagefehler. Folgen hierbei wären Kavitation, frühzeitige Ölalterung, Oxidation, Bildung von Schaum; erhöhter Verschleiß an Ventilen, Pumpen, Motoren oder Zylindern bis hin zum Defekt von Dichtungen. Besonders hier können Fehler durch hochwertigeres Hydrauliköl präventiv vermieden werden.

Mischung

Die Vermischung unterschiedlicher Hydrauliköle sollte grundsätzlich vermieden werden. Die Verträglichkeit der Grundöle unterschiedlicher Hersteller fungiert nicht kongruent zueinander. Hydrauliköle basierend auf Glykol können nicht automatisch mit anderen glykolbasierten Produkten vermischt werden. Auch darf nicht einfach die Klassifizierung gewechselt werden. Mögliche Folgen des Vermischens wären:

• Verschlechterte Luftabscheidefähigkeit des Öls
• Verstopfungen der Filter
• Veränderungen der Viskosität
• Bildung von Säure
• Oxidationserhöhung des Öls
• Wirkungsgradverminderung
• Reaktionen des Additivs mit folglicher Verschlammung, Verklebung oder Ablagerung
• Frühzeitige Ölalterung
• Verlust von Gewährleistungsansprüchen gegenüber der Maschinenhersteller

Wasser

Wasserkontamination z. B. aufgrund der Reinigung der Anlage mit einem Dampfstrahler; Leck im Kühlsystem wegen defektem Ölkühler; Spritzwasser; verunreinigtes Frischöl; kaputte Zylinderdichtungen. Die negativen Folgen von Wasserkontamination sind immens:

  • Korrosion
  • Oxidation
  • Viskositätsveränderung
  • Bildung von Schlamm, Säure und Schaum
  • höherer Verschleiß (auch durch Reibwerterhöhung), Filterblockade, Ölveralterung.

Temperatur

Erhöhte Betriebs- oder gar Umgebungstemperaturen können die Leistungskapazität des Hydrauliköls verringern. Ursachen können hierbei sein: zu kleine Tanks, zu große Volumenströme von Hydraulikpumpen, zu geringe Querschnitte, falsch montierte Ventile oder Pumpen. Dies kann Bildung von Lack, Säure und Schlamm zur Folge haben sowie Viskositätsveränderungen und erhöhten Verschleiß sowie Oxidation.

Scherung

Die Überbeanspruchung aufgrund von zu hohem Druck kann Molekülketten des Hydrauliköls vernichten und seine Viskosität beeinflussen. Ursachen können der Einsatz von falschen Ölen, zu hohe Öltemperaturen und Betriebsdrücke sein. Die Folgen wäre Ausfälle, die bereits erwähnten Viskositätsänderungen, erhöhter Verschleiß der Hydraulikkomponenten und Verkürzungen der Ölstandszeiten.

Anwendungsgebiete von Hydrauliköl

Hydrauliksysteme gibt es überall – wenn auch nicht auf den ersten Blick offensichtlich. Vom Wagenheber und Hebebühne bis hin zum Holzspalter oder zur Krananlage: die Einsatzgebiete von hydraulischen Systemen sind facettenreich. Dementsprechend kann das Hydrauliköl an verschiedenen Komponenten eingesetzt werden:

Hydraulikzylinder

Fungiert als Tank zum Speichern des Öls. Hier verweilt das Öl im Prozess nur sehr kurz und kann Luft abstoßen, welches das weitere Prozedere ansonsten verlangsamen würde. Ein sehr gutes Öl stößt nicht nur diese überflüssige Luft ab, sondern trennt auch Wasser für eine höhere Drainagefähigkeit.

Hydraulikpumpe

Bei der Hydraulikpumpe kommt es besonders auf gutes Hydrauliköl an. Ist das Öl beim Start der kalten Maschine zu dickflüssig, kann die Pumpe beschädigt werden. Andererseits kann die Leistung bei zu dünnflüssigem Öl bei höchster Betriebstemperatur der Maschine beeinträchtigt werden. Die Viskosität muss also passen. Um dies zu gewährleisten, kann ein hochwertiges Öl mit dynamischer Viskosität helfen, welches einen hohen Viskositätsindex besitzt und somit Änderungen in Bezug zu Temperaturschwankungen Stand hält.

Dichtungen und Schläuche

Gutes Hydrauliköl kann zur Konservierung und Instandhaltung von Dichtungen und Schläuchen beitragen und folglich ihre Betriebsdauer verlängern. Schlechtes Öl würde diese eher beschädigen.

Ventile

Ventile in Hydrauliksystemen sind hochsensibel. Schon die kleinste Verunreinigung kann zur Folge haben, dass der Betrieb zum Stillstand kommt. Daher ist der Einsatz von gutem Hydrauliköl hier besonders kritisch, welches die Aufgabe hat, eben diesen Verunreinigungen vorzubeugen.

Hydraulikantrieb

Der Hydraulikantrieb ist der Motor der Anlage. Alle Komponenten des Systems versorgen den Antrieb entweder mit Energie oder bewegen bzw. steuern ihn, damit der Hydraulikantrieb sorglos und effizient arbeitet. Der Einsatz des Hydrauliköls ist hier also von großer Bedeutung.

Hydrauliköl für Fahrzeuge

Heutzutage sind in nahezu allen modernen Autos hydraulische Servolenkungen eingebaut, was das lenken wesentlich erleichtert hat. Wer einen sehr alten Wagen ohne Servo mal gefahren ist, kennt den Unterschied ganz genau. Für diese Servolenkungen benötigt der Wagen Hydrauliköl zum Abfedern.

Wenn hier Hydrauliköl fehlt oder unbrauchbar geworden, wird die Lenkung erschwert und man hört ein deutliches, ungesund klingendes Pfeifen/Ziehen beim Lenken, das demzufolge Getriebe oder die Pumpe beschädigen kann.

Prüfen kann man dies einfach anhand der Farbe des Öls im Motorraum: Gelblich oder pink bedeutet, dass das Öl unbenutzt ist; schwarzes oder braunes Hydrauliköl sollte umgehend gewechselt werden.

Wichtige Eigenschaften von Hydrauliköl

Hydrauliköle lassen sich in unterschiedlichen Klassifizierungen unterteilen. Diese werden unter einer kontrollierten DIN-Norm 51524 produziert. Entsprechend wird je nach Hydrauliksystem ein anderes Öl benötigt, das den Aufgaben eines solchen gerecht werden muss wie gute Schmierfähigkeit, hohe Alterungsbeständigkeit sowie Haftvermögen.

Der Flammpunkt muss hoch und der Pourpoint niedrig sein. Es muss verträglich mit Dichtungen und frei von Harzen oder Säuren sein. Außerdem ist es besonders wichtig, dass Hydrauliköle thermische Stabilität vorweisen können, d. h. der Temperatureinfluss auf die Viskosität darf das Öl nicht beeinflussen.

Der bedeutendste Kennwert von Hydraulikölen: Viskosität

Die Viskosität ist der wichtigste Kennwert von Ölen. Die bereits erklärten Fließeigenschaften sind von höchster Priorität für die Wahl des richtigen Hydrauliköls. Aufeinander gleitende bzw. abrollende Bauteile müssen mit dem Öl geschmiert werden, damit das System reibungslos funktionieren kann. Grundsätzlich wird die Viskosität bei 40° und 100°C berechnet. So entsteht der Viskositätsindex. Darüber hinaus können durch Zusatz von Additiven die Viskosität von Hydraulikölen beeinflusst werden.

Viskosität ist jedoch kein Indiz für hohe Qualität. Es wird lediglich die Fließeigenschaft faktisch dargelegt. Bei der Nutzung der falschen Viskosität für das hydraulische System können die Folgen je nach dem bereits nach einigen Minuten oder nach mehreren Stunden Laufzeit eintreten. Hierbei ist die Nutzung der falschen Viskosität sogar kritischer als die Nutzung einer falschen Klassifizierung oder Öltyps. Der Viskositätsindex wird stets vom Hersteller angegeben. Dabei gilt: Je größer die Zahl, desto dickflüssiger das Hydrauliköl. Es gibt Formate in ISO 10,15, 22, 32, 46, 68, 100, 150, 220 und 320.

Hydrauliköle auf Mineralölbasis sind am weitesten verbreitet.

Die Mindestanforderungen nach DIN 51524 werden beschrieben als:

  • Teil 1: HL
  • Teil 2: HLP
  • Teil 3: HVLP

Diese Öle werden von den meisten Anlagenherstellern vorausgesetzt. Grundsätzlich erfüllen heute alle auf dem Markt zugänglichen Öle diese Anforderungen, wenn auch hohe Qualitätsunterschiede bestehen, da viele Produkte den Mindeststandard nach DIN 51524 übertreffen.

HLPD Öle mit Wasserbindefähigkeiten oder auch biologisch abbaubare Öle werden in der DIN beispielsweise nicht eingenommen. Hydraulikanlagenhersteller setzen nahezu immer Öle nach DIN 51424 Teil 2 oder Teil 3 voraus.

Um einen Überblick zu verschaffen, welche Klassifizierungen es gibt und wozu diese dienen, listen wir diese einmal auf:

  • H (Hydraulic Fluid): herkömmliches Hydrauliköl ohne Additive, werden heutzutage kaum noch verwendet.
  • HL (L=Korrosionsschutz und/oder Alterungsbeständigkeit): un-legiertes Hydrauliköl mit Additiven für erhöhten Schutz vor Korrosion und mehr Alterungsbeständigkeit (Oxidationsinhibitoren).
  • HLP (P=Extreme Pressure=Hochdruckadditiv): normal-legiertes Hydrauliköl mit Additiven für erhöhten Schutz vor Korrosion, mehr Alterungsbeständigkeit und Verschleißschutz. Diese sind z. B. für lange Einsatzzeiten in der Industrie oder auch in mobilen Geräten oder Fahrzeugen vorgesehen.
  • HVLP (V=Hoher Viskositäts-Index): wie HLP, mit zusätzlichen Viskositätsverbesserern. Überwiegender Einsatz in Gebieten mit erhöhter Temperaturvariation im Umfeld.
  • HVI: erhöhter VI Punkt bzw. Stockpunkt, was bedeutet, dass es die angegebene Viskosität über eine größere Temperaturzone stabil hält (punkto Thermische Stabilität).
  • HLP-D (D=detergierende/dispergierende Additive): wie HLP, zusätzlich mit detergierenden/dispergierenden Additiven für verbesserten Partikeltransport, erhöhtem Schutz vor Korrosion, mehr Alterungsbeständigkeit und Wasserbindeeigenschaften (Dispersion). Überwiegend eingesetzt in der Land- und Forstwirtschaft bei erhöhter Gefahr des Eindringens von Kondenzwasser ins Hydrauliksystem.
  • HLP-AF: zink- und aschefreies Hydrauliköl.

Häufig gestellte Fragen

Wo kann ich das alte Öl entsorgen?

Altes Hydrauliköl zu entsorgen ist nicht sehr kompliziert. Sämtliche Verkäufer sind laut einer Verordnung dazu verpflichtet Altöl zurückzunehmen. Sofern Sie diesen Weg nicht gehen können, wende Sie sich an die kommunale Sammelstelle. Entsprechende Informationen gibt es in Ihrem lokalen Rathaus oder beim Bürgeramt. Wenn Sie Glück haben und Ihr Mechaniker oder Ihr Tankwart sehr freundlich ist, nehmen diese das Altöl manchmal entgegen.

Kann ich mir mein Öl selber mischen?

Sofern Sie das vorhaben, sollten Sie ganz genau wissen, was Sie tun. Mischen Sie nur Öle vom gleichen Hersteller und dann auch nur unter Herstellerangaben. Generell raten wir Ihnen davon ab Öle selber zu mischen. Die fatalen Folgen sind das Risiko nicht wert, da man viel falsch machen kann.

Welches Hydrauliköl benutze ich für einen Holzspalter?

Grundsätzlich HLP, da Holzspalter Öle mit Hochdruckadditiven benötigen. In der Regel sollte man in der Betriebsanleitung des Holzspalters nach der Antwort finden. Hat man diese nicht zur Hand, wird oft zu HLP 32 oder 46 geraten, Öle mit Viskositäten über diesen können für einige Spalter zu dick sein; HLP 22 wiederum kann zu dünn ausfallen – aber auch funktionieren. Zu allen anderen Viskositätsindizes wird nicht geraten.

Wie viel Hydrauliköl braucht ein Holzspalter?

Dies ist abhängig vom Holzspalter. Oft können bis zu 5 Liter eingefüllt werden. Es kommt jedoch wie immer auf das Modell an.

Welches Hydrauliköl brauche ich für meine Servolenkung?

Auf keinen Fall mineralölbasiertes Hydrauliköl! Jeder Autohersteller hat da seine eigenen Öle, die es zu erwerben gilt.

Hat Hydrauliköl ein Verfallsdatum?

Ja, Hydraulik hat ein Verfallsdatum. Eine verschlossene Flasche Hydrauliköl ist aber sehr lange haltbar und kann ohne Probleme auch noch nach drei bis fünf Jahren verwendet werden. Bei angebrochenem Öl achten Sie auf die Herstellerangaben auf der Flasche.

Bekomme ich Hydrauliköl wieder aus der Kleidung?

Den besten Reinigungserfolg verspricht Gallseife. Reiben Sie vor der Behandlung den Fleck mit Butter ein. Dies erleichtert die Fleckentfernung.

Hydrauliköl (Tipp Oil) Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Hydrauliköl (Tipp Oil) Test nicht mit einem Hydrauliköl (Tipp Oil) Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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