Nachhaltiger Leben durch E Scooter

Das Umweltbewusstsein vieler Menschen steigt. Umweltfreundlicher unterwegs zu sein, ist längst keine Ausnahme mehr. Experten sind der Meinung, dass sich elektro Roller wesentlich schneller durchsetzen werden, als Elektroautos. E Roller sind besonders vorteilhaft für die Umwelt.

In einigen Punkten sind Elektroroller den Benzinern sogar überlegen. Sie beschleunigen wesentlich stärker und verfügen über geringere Wartungskosten. Beim Umstieg von einem Benziner auf einen Akkuroller sollten vorab jedoch einige Fragen geklärt werden. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Führerschein, und Laufzeit können sich von einem benzinbetriebenen Roller deutlich unterscheiden.

E-Scooter bieten Vorteile

Mittlerweile wächst der Markt für Elektro Scooter und es sind bereits mehrere Modelle erhältlich. Hierzu zählen Tretroller, Fat Tire-Modelle und reguläre Scooter mit E-Version. Dabei haben die Modelle dieselben Geschwindigkeitsbegrenzungen wie 50-er Roller. Der wesentliche Unterschied ist, dass sie kein Benzin benötigen, sondern eine Steckdose. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Stromzufuhr. Man unterscheidet entnehmbare Akkus oder einen direkten Stromanschluss am Roller.

Der wesentliche Vorteil bei einem escooter ist, dass beim Bremsen durch eine „Rekuperation“ Energie wiedergewonnen wird. Wenn die Fahrer darauf achten mit Bedacht zu fahren, unterstützt das den Akku und kann die Reichweite bis zu 10 Prozent ausweiten. Als besonders angenehm wird auch das leise Brummen der Elektromotoren wahrgenommen. Es birgt aber auch Gefahren, da Fußgänger das leise Geräusch nicht wahrnehmen.

Fahrer sollten darauf achten, stets mit Bedacht zu fahren. Zudem haben Elektroroller ein unmittelbares und kräftiges Anzugsverhalten, das ebenfalls nicht unterschätzt werden sollte.

Elektro Scooter kaufen

Wenn Sie einen elektrischen Roller kaufen möchten, müssen Sie sich leider darauf einstellen, dass diese in Ihrer Anschaffung etwas teurer sind als Benziner. Preiswerte Modelle sind ab ca. 2000 Euro auf dem Markt erhältlich. Motorroller sind hingegen bereits ab 1000 Euro erhältlich.

Zu beachten ist jedoch, dass die Anschaffung vielleicht eine höhere Investition benötigt, der Unterhalt aber wesentlich günstiger ist. Natürlich variieren die Kosten, da sie abhängig von aktuellen Strompreisen sind. Man rechnen mit einem 1 Euro Kosten für 100 gefahrene Kilometer. Das ist zehn Mal weniger, als mit einem Benzinmotor.

Eine weitere Möglichkeit bieten Solarpanels. Hierdurch lässt sich die Stromzufuhr über Sonnenenergie abdecken. Auch Reparatur-und Wartungskosten sind bei einem Elektroroller wesentlich günstiger. Das liegt daran, dass in der Regel ausschließlich Bremsen und Reifen verschleißen. Für gewöhnlich treten wesentliche weniger Störungen als bei einem Benziner auf, was den Elektroscooter weniger reparaturbedürftig macht.

Voraussetzungen für einen Elektro Motorroller

Um einen E-Scooter fahren zu können, benötigt es in jedem Fall einen Führerschein. Sind die Roller auf 25 km pro Stunde beschränkt, kann bereits eine Prüfung von Personen im Alter von 15 abgelegt werden. Ab 16 Jahren ist das entdrosselte Fahren genehmigt und ab 18 Jahren benötigt es keinen Rollerführerschein, ein Autoführerschein würde in diesem Fall auch genügen.

Es ist zu beachten, dass für einige Elektroroller eine Anmeldung beim Kraftfahrtbundesamt stattfinden muss. Der Hersteller informiert sie in der Regel darüber, ob eine Notwendigkeit besteht. Auch eine Hapftlichtversicherung ist ein Muss.

Sie kostet im Durchschnitt 40 Euro pro Jahr. Das verhindert eine Haftbarkeit von Schäden an dritten Personen und Gegenständen, allerdings nicht am eigenen Fahrzeug. Natürlich ist jederzeit ein Abschluss von zusätzlichen Versicherungen wie einer Teilkasko möglich. Sie schützt vor Eigenschaden und Diebstahl.

Elektro-Scooter mit Straßenzulassung

Eine E-Scooter Straßenzulassung stellt keine Besonderheit dar. Es besteht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 45 Kilometer pro Stunde. Diese Regel existiert seit 1998 und gilt für alle zugelassenen Roller auf deutschen Straßen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Elektromotor oder Verbrennungsmotor handelt. Handelt es sich um eine gedrosselte Variante fahren die Roller 25 Kilometer pro Stunde. Einzelne Elektroroller sind nicht straßentauglich, dieses Problem lässt sich jedoch meist durch die Ergänzung von Rückspiegeln und Leuchten umgehen.

Akkulaufzeit

Wie lange ein Akku durchhält ist abhängig von Modell und Ladeverhalten. Eine regelmäßige Ladung sorgt in jedem Fall für eine längere Lebensdauer der Roller. Wird der Elektroroller über Monate nicht genutzt, kann das zu einer Tiefenentladung führen. Das hat dauerhafte Schäden zur Folge. Roller der Marke „Kumpan“ überstehen beispielsweise circa 1000 Ladezyklen. Das sind circa 45.000 km. Wenn man bedenkt, dass ein Rollerfahrer im Durchschnitt pro Jahr etwa 3000 km zurücklegt, garantiert das ein langfristiges Fahrvergnügen. Andere Marken wie „Unu“ gewährleisten ebenfalls eine Grundkapazität von 70 Prozent nach 1000 Ladungen.

Viele Rollerfahrer greifen auf Benziner zurück, weil stetig behauptet wird Elektroroller haben eine sehr geringe Reichweite. Keiner möchte auf der Straße liegenbleiben, schon gar nicht, wenn man auf dem Weg zu wichtigen Terminen ist. Die Angst ist jedoch in der Regel unnötig, da die Kapazität permanent verbessert wird. Eine volle Akkuladung reicht im Durchschnitt, natürlich abhängig von Fahrweise und Belastung, circa 50 Kilometer.

Es gibt auch einzelne Modelle die eine Kombination mehrere Akkus ermöglichen. Somit lässt sich die Reichweite auf bis zu 150 Kilometer pro Stunde verlängern. Zu beachten ist jedoch das Wetter. Während Benziner in ihrem Fahrverhalten weniger von Wetterverhältnissen beeinflusst werden, ist das bei Elektrorollern von Relevanz. Niedrige Außentemperaturen können einen Energieverlust von bis zu 10 Prozent verursachen. Damit muss also im Winter kalkuliert werden.

Kostenersparnis mit einem E Roller

Roller die mit Benzin angetrieben werden, verbrauchen mindestens 5 Euro Benzin am Tag und das bei steigenden Benzinpreisen. Wer bis zu 50 Kilometer pro Tag mit einem Elektroroller zurücklegt, spart bis zu 500 Euro im Jahr. Natürlich ist zu beachten, dass ein Stromroller in der Anschaffung meist teurer ist.

Im Durchschnitt mindestens 1000 Euro. Wenn Sie einen Elektroroller mit besonders gutem Akku bevorzugen, beispielsweise ein Lithium-Ionen-Akku, kostet dieser circa 3500 Euro. Es gibt aber auch Modelle ab 2000 Euro. Diese verfügen dann meist über einen einfachen Blei-Akku. Zusätzliche Kosten entstehen durch Helm und im Idealfall auch Motorradkleidung mit Protektoren.

Tipps beim Roller kaufen

Bevor ein Sie sich einen E-Roller kaufen, sollten sie bedenken, ob Sie über eine Garage mit Steckdose verfügen. Falls Sie keine Garage besitzen oder eine Elektroladesäule in unmittelbarer Nähe vorhanden ist, sollten Sie darauf achten, dass ihr Roller über einen herausnehmbaren Akku verfügt.

Beispielhafte Modelle hierfür sind: Emco, Govecs, Tanta Paula oder Innoscooter. Einzelne Modelle von Peugeots verfügen sogar über einen Display die Ihnen die restliche Reichweite Ihres E-Scooters in Kilometern anzeigen.

Extraladegeräte vereinfachen ein schnelles Aufladen. So ist das Laden des Rollers binnen drei Stunden möglich. Hingegen müssen andere Modelle die Nacht durchladen. Außerdem gilt es zu beachten, dass Vielfahrer nach etwa 50.000 Kilometer in einen neuen Akku investieren müssen. Der Preis für einen Akku beläuft sich circa auf 1.500 Euro.

Allerdings fallen die Preise für Elektrobatterien kontinuierlich, wohin gegen die Benzinpreise stetig steigen.

Die stärksten Elektro-Scooter

E-Scooter Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein E-Scooter Test nicht mit einem E-Scooter Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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