Warum eine Actioncam benutzen?

Eigentlich wurden Actioncams für den Extremsport-Bereich konzipiert. Allerdings finden die Actioncams zunehmenden Anklang in der breiten Masse. Hierbei steht insbesondere der Outdoorsport im Vordergrund.

Verwendungsbeispiele von Actioncams:

  • Tauchen
  • Skifahren
  • Wandern
  • Urlaubsreisen
  • Klettern
  • und vieles mehr…

Laut einer Umfrage verwenden rund 31% der befragten Menschen, die sich im Alter zwischen 18 bis 55 Jahren befinden, die Actioncam für private Zwecke wie z. B. eigene Sportaufnahmen oder bei eigenen Urlaubsreisen. Die steigenden Verkaufszahlen bestätigen diesen anhaltenden Trend.

Was ist an der Actioncam so besonders?

Nun stellt sich die Frage: „Warum sollte ich eine Actioncam kaufen, wenn mein Smartphone bereits eine Kamera besitzt?“.

Das ist eine berechtigte Frage!

Allerdings weisen dynamische Aufnahmen, sprich Aufnahmen während man in Bewegung ist, sehr verwackelte Bildaufzeichnungen auf. Hierbei kann die Actioncam Abhilfe schaffen. Die Besonderheit dieser Kamera-Art ist, dass die Actioncam diese „Störbewegungen“ ausgleichen kann. Dadurch können bei sehr dynamischen Aufzeichnungen – ruhige und wackelfreie Videoaufnahmen entstehen.

Ein weiterer Vorteil ist die Platzierungsmöglichkeit der Kamera!

Mit der richtigen Halterung kann die Action Cam nahezu überall platziert und vor allem befestigt werden. Auf die Weise hat man stets die Hände frei, um die gewünschte Tätigkeit während der Aufzeichnung auszuführen.

Für Mann und Frau?

Es ist interessant zu beobachten, dass Männer die Actioncam für ihre eigenen Sportaufnahmen verwenden. Die Frauen hingegen nutzen sie, um ihren Urlaub auf Video festzuhalten. Selbstverständlich gilt auch hier, dass die Ausnahmen die Regeln bestätigen.

Egal ob, Mann oder Frau – Jeder kann seine Kamera nutzen wie er mag. Feststeht, dass eine Actioncam viele Anwendungsmöglichkeiten bietet.

Wie gelingt die richtige Aufnahme mit der Actioncam?

Wie bei jedem Hobby gilt auch hier: „Spaß an der Sache“ zu haben.

Die richtigen Aufnahmen gelingen nicht auf Anhieb. Das ist bei den meisten Unternehmungen der Fall. Aus dem Grund solltest du Spaß am Lernen haben und dich nicht von Fehlschlägen entmutigen lassen.

Wie sagt man so schön: „Übung macht den Meister!“

Darüber hinaus ist eine gute Planung, bevor man ein Video aufnimmt, sehr wichtig. Mit der richtigen Planung spart man sich viel Zeit und Ärger.

Zudem kann man den Lernprozess beschleunigen, sodass du schneller an dein Ziel kommst und deine Video-Ergebnisse deutlich verbesserst.

Wie könnte eine gute Planung für Videoaufnahmen aussehen?

Naja, das fängt bereits mit dem Ersatzakku an!

Es gibt nichts ärgerlicheres als mitten drin die Aufnahme zu unterbrechen, weil der Akku der Action Cam leer ist. Aus dem Grund sollte man immer einen Ersatz-Akku dabei haben, sodass man auch mal längere Video-Aufnahmen oder -Session durchführen kann.

Ein weiterer Faktor für das „gelunge Video“ ist das künftige Szenario deines Videos.

Soll es in der Natur sein? Möchtest du Sightseeing betreiben?

Je nachdem muss du dir vorab einige Gedanken über den „Handlungsort machen„. Denn der Ort entscheidet über dein Equipment in Form von Stativ und/oder Halterung.

Der Ton macht die Musik!

Was man bei einem Video selbstverständlich nicht außer Acht lassen sollte, ist der Ton.

Störende Geräusche wie z. B. pfeifender Wind haben in einem guten Video nichts zu suchen. Folglich sollte man bei Outdoor-Aufnahmen stets einen Windschutz verwenden. Eine Aufnahme ohne Windschutz ist nicht nur ärgerlich, sondern zeugt auch von mangelnder Professionalität.

Kurze&Knackige Videos

In den meisten Fällen werden mit Hilfe von Action Cams spannende „Kurzgeschichten“„Short-Movies“ oder „Vlogs“ aufgenommen, sodass die wichtigsten Momente auf Band sind.

Natürlich müssen die Aufnahmen im „Home-Office“ noch zusammen geschnitten werden, aber wenn man sich bereits bei der Aufnahme darauf konzentriert die Szenarien und Aufnahmen kurz zu halten, so kann man sich einiges an Arbeit beim Videoschnitt sparen.

Des Weiteren können zu lange Videos den Zuschauer ermüden.

Der Zuschaer ist nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr bei der Sache. Kurze „actionreiche“ Szenen sind immer ein Hingucker, sodass erst gar keine Langeweile entstehen kann.

Das Lichtverhältnis muss stimmen!

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Lichtverhältnis des künftigen Szenarios. Man darf diesen wichtigen Aspekt nicht außer Acht lassen.

Denn schnell fällt einem beim Schnitt auf: „Mein Video ist viel zu Dunkel!“.

Eine gute Herangehensweise ist es das Licht zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen.

Hierbei kann man das Gegenlicht zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Allerdings ist diese Methode mit Vorsicht zu genießen. Wenn man das ganze falsch anwendet, können ganz schnell Blendenflecken oder Überstrahlungsartefakte entstehen.

Im besten Fall ist der Himmel leicht bewölkt, sodass nur geringe Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke strahlen.

Dies erlaubt dir in den meisten Fällen das beste Film-Ergebnis. Darüber hinaus erlauben dir die Wolken verschiedene Winkelaufnahmen, sodass man im späteren Film davon nichts mehr merkt.

Slow Motion

Was ist eigentlich eine Slow Motion?

Eine Slow-Motion-Aufnahme, kurz Slomo, gewährt eine Video-Aufnahme in Zeitlupe. Hierbei können Aufzeichnungen von Bewegungen verlangsamt dargestellt werden. Das ermöglicht eine detailreichere Aufzeichnung, die bei einer normalen Abspielgeschwindigkeit nicht möglich wäre.

FPS = Frames per Second

Die technische Realisierung kann über eine erhöhte Anzahl an „frames per seconds“ also „Bilder pro Sekunde“ bewerkstelligt werden.

Die Idee dahinter ist ganz einfach: Normale Bildaufnahmen werden zwischen 24 fps (=frames per seconds) und 30 fps aufgezeichnet. Erhöht man nun diese Bilderanzahl erhält man einer Slow-Motion-Aufnahme.

Als kleine Faustregel kann man sich folgendes merken: Je höher die die Anzahl der Bilder, die eine Kamera liefern kann, desto hochwertiger ist sie. Somit kann die FPS einer Kamera als Kennzahl dienen, um die Qualität einer Kamera zu bewerten. Natürlich bestätigen auch hier wieder die Ausnahmen die Regel.

Wann gilt eine Slow Motion als eine „Zeitlupen-Aufnahme“?

Diese Frage kann man pauschal nicht beantworten. Allerdings hat sich eine Zeitlupen-Aufnahme mit 120 FPS als Slow-Motion-Aufnahme bewährt. Aber bereits 60 FPS – Kameras könnten sich für die Slow-Motion-Aufnahmen bestens eignen.

Je nachdem welche Anforderungen man an seine Video-Aufnahmen legt kann eine 60 FPS – Kamera oder einer 120 FPS – Kamera genutzt werden. Hier entscheidet ausschließlich der „Regisseur“ wie „flüssig“ oder wie „langsam“ seine Aufnahmen werden sollen.

Generell kann man mit Zeitlupen-Aufnahmen seinen Ski-Sprüngen mehr Emotionen und Atmosphäre verleihen.

Wenn wir bei dem Beispiel Ski-Springen bleiben, dann kann man mit Slow Motion atemberaubende Sprünge viel detailreicher aufzeichnen.

Und wie kann ich in Slow-Motion aufnehmen?

Das ist eigentlich ganz einfach. Hierfür muss die Actioncam selbstverständlich eine hohe FPS aufweisen.

Wenn dies der Fall ist, dann kann man bevor man mit der Kamera aufzeichnet, eine hohe FPS-Einstellung auswählen. Das Aufzeichnen läuft dann wie bei einer „normalen Kamera“ bzw „normalen Videoaufzeichnung“ ab.

Einige tolle Actioncams im Überblick!

Actioncam Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Actioncam Test nicht mit einem Actioncam Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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