Schmerzgel

Das bekannte Sprichwort: „Sport ist Mord“ hat sicher zum Teil seine Berechtigung, auch wenn wir dem Sport keinesfalls die positive Wirkung auf den Körper absprechen wollen. Ganz im Gegenteil, ein ausgewogenes Sportpensum trägt maßgeblich zu einer gesunden und nachhaltigen Lebensweise bei.

Dennoch ist es durchaus möglich, dass man sich beim Sport verletzen kann. Zu diesen Verletzungen können Prellungen, Stauchungen und Zerrungen gehören. Diese Verletzungen sind sehr unangenehm und bereiten der Sportlerin und dem Sportler nachhaltige Schmerzen. Speziell für solche Verletzungen und Schmerzen wurde das Schmerzgel entwickelt. Durch die enthaltenen Wirkstoffe, verhilft das Schmerzgel die Schmerzen zu lindern.

Doch ein hochwertiges Schmerzgel kann nicht nur bei Sportverletzungen verwendet werden, sondern ebenso bei Muskel- und Gelenkschmerzen sowie bei Entzündungen und bei Schwellungen. Das Schmerzgel wirkt hier durch seine entzündungshemmende Wirkung schmerzstillend. Aus diesem Grund kann ein gutes Schmerzgel auch für Menschen von Interesse sein, die Schmerzen an gelenknahem Weichteilen haben. Dies können zum Beispiel Schleimbeutel. Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln sowie Sehnenscheiden sein.

Eine Schmerzsalbe wirkt dann lokal an der aufgetragenen Stelle und verhilft bereits nach kurzer Zeit, den Schmerz zu lindern. Im besten Fall wird der Organismus dabei nicht unnötig belastet.

Doch ganz so einfach, wie es einem die Werbung glauben machen will ist es dann doch nicht. Bevor Sie eine entzündungshemmende Salbe wie zum Beispiel Voltaren Forte oder Diclofenac Salbe auftragen, sollten Sie sich mit der Wirkungsweise des Schmerzmittels, der konkreten Anwendung sowie weiteren Kriterien auseinandersetzen.

Wir wollen Ihnen mit diesem Schmerzsalben Ratgeber helfen, das für Sie beste Schmerzgel zu finden. Hierfür haben wir uns zahlreiche unterschiedliche Schmerzsalben genauer angeschaut, uns in unterschiedlichen Foren informiert und zahlreiche Kundenbewertungen studiert, um Ihnen einen umfassenden Rat geben zu können.

Zudem habe wir für Sie eine umfangreiche Produkttabelle zusammengestellt, aus der Sie leicht und schnell zahlreiche Informationen zu zehn verschiedenen professionellen Schmerzsalben bekommen. Diese können Sie auch mit einem einfachen Klick direkt miteinander vergleichen, um Ihren persönlichen Schmerzgel Testsieger zu finden.

Schmerzgel ist nicht, universell zu verwenden. Lediglich bei Entzündungen oder sportlich Bedingten Verletzungen sollten Sie auf ein Schmerzgel mit Ibuprofen oder Diclofenac zurückgreifen.

Wie wirkt ein Schmerzgel?

Eine Schmerzsalbe wirkt zuerst einmal durch den enthaltenen Wirkstoff. Dieser sorgt dafür, dass die Schmerzen gelindert werden. Doch wie genau eine Schmerzsalbe wirkt, hängt maßgeblich von dem enthaltenen Wirkstoff ab.

Hinlänglich kann man zwischen drei unterschiedlichen Arten von Schmerzsalben unterscheiden. Sie unterscheiden sich durch den enthaltenen Wirkstoff und können daher in die sogenannten Prostaglandin-hemmenden Wirkstoffe, die durchblutungsfördernden sowie wärmenden Wirkstoffe und in pflanzliche Wirkstoffe unterteilt werden.

An dieser Stelle eine wichtige Ergänzung zu den Prostaglandin-hemmenden Wirkstoffen. Diese Wirkstoffe sind ab einer gewissen Konzentration rezept- und apothekenpflichtig. Dies liegt maßgeblich in der Potenz sowie den möglichen Nebenwirkungen der Wirkstoffe begründet. Sie werden als nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) bezeichnet. Diese Kategorisierung sagt aus, dass es sich nicht um ein Schmerzmittel mit Kortison handelt.

Die Prostaglandin-hemmenden Wirkstoffe

Als Prostaglandine werden Gewebshormone bezeichnet. Diese kommen in nahezu allen Organen des menschlichen Körpers vor und sind an zahlreichen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Zu diesen Prozessen gehören unter anderem auch Schmerzzustände und Entzündungen.

Diese körpereigenen Wirkstoffe werden vom Körper erzeugt, wenn Sie sich zum Beispiel einen Muskel zerren oder eine Entzündung im Muskel vorliegt. Durch diesen Prozess kommt es zu Nervenreizungen, welche wiederrum Schmerzsignale zum Gehirn senden. Auf diese Weise wird unser Körper darauf Aufmerksam gemacht, dass eine Verletzung vorliegt. Dieser schützende Prozess hat allerdings zur Folge, dass wir Schmerzen empfinden. Genau hier setzen die Salben an.

Wenn Sie die Schmerzsalbe nun lokal auftragen, wird das Prostaglandin gehemmt, sodass weniger Schmerzsignale beim Gehirn ankommen. Für uns bedeutet das, wir empfinden weniger Schmerz, oder anders formuliert, der Schmerz wird gehemmt und lässt nach.

Der Wirkstoff kann hier variieren, weil einige Wirkstoffe eine prostaglandin-hemmende Wirkung haben. Zu diesen Wirkstoffen zählen unter anderem Diclofenac, Acetylsalicylsäure, Naproxen, Felbinac oder Iboprofen. Diese Wirkstoffe kommen besonders häufig bei Muskelschmerzen zum Einsazt und können mehrmals am Tag auf die betreffende Stelle aufgetragen werden.

Diese Schmerzsalben eignen sich meistens für mittelstarke bis hin zu akuten Schmerzen im Muskel. Auf dem Markt sind hier besonders Voltaren Schmerzgel, Diclo-ratiopharm Schmerzgel sowie Proff Schmerzcreme bekannt.

Die durchblutungsfördernden Wirkstoffe

Diese Art von Schmerzsalben eignen sich nicht für Muskelschmerzen die durch eine sportliche Verletzung entstanden sind. Diese Salben sind eher für Muskelschmerzen gedacht, die durch eine schlechte Durchblutung der Muskulatur oder durch eine Verspannung entstanden sind.

In entsprechenden Salben finden sich häufig die folgenden Wirkstoffe: Capsaicin, Nicoboxil oder Benzylnicotinat. Durch diese Wirkstoffe werden die Hautgefäße geweitet, sodass die Durchblutung der behandelten Stelle gesteigert wird. Dies hat zur Folge, dass die schmerzende Stelle besser durchblutet wird, somit gewärmt wird, woraufhin die Schmerzen nachlassen.

Wie bei der ersten Schmerzsalbe, so können Sie diese Salbe ebenfalls mehrmals am Tag auftragen. Sie müssen jedoch unbedingt darauf achten, dass diese Salben nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen. Auch Bereiche mit Hautverletzungen sollten Sie aussparen. Bekannte Schmerzsalben mit diesen oder ähnlichen Wirkstoffen sind Röwo Wärmebalsam oder die ABC Wärme Creme Capsicum.

Schmerzsalben auf pflanzlicher Basis

Die letzte der drei Wirkstoffgruppen sind die Wirkstoffe, die aus einer pflanzlichen Basis bestehen. Diese Salben können sowohl eine wärmende, als auch eine kühlende Wirkung haben. Achten Sie in jedem Fall darauf wie die Schmerzsalbe wirkt. Denn nicht jede muskuläre Verletzung sollte mit Wärme oder Kälte behandelt werden. Zum Beispiel darf eine Muskelentzündung nicht mit einer wärmenden Schmerzsalbe behandelt werden.

Schmerzsalben, die einen natürlichen Wirkstoff haben sind unter anderem: die Kneip Arnika Salbe S, Traumaplant und Traumel. Dies sind nur einige kurze Beispiele.

Wenn Ihre Schmerzen nach längerer Behandlung nicht besser werden, konsultieren Sie einen Arzt.

Die Anwendung von Schmerzgels

Wenn Sie keine konkreten Anwendungshinweise von Ihrem Arzt bekommen haben, dann können Sie das Schmerzgel lokal auftragen. In der Regel können Sie dies bis zu 3-mal pro Tag machen. Pro Anwendung sollten Sie nicht mehr als 5 Gramm Schmerzgel auftragen, dies entspricht circa einer Länge von 10 Zentimetern.

Achten Sie hier unbedingt auf die Packungsbeilage, damit Sie die Tageshöchstdosis nicht überschreiten. Bei den meisten Salben liegt diese irgendwo im Bereich zwischen 10 und 15 Gramm pro Tag. Diese Werte gelten allerdings nur für rezeptfreie Scherzgels. Sollten Sie eine Schmerzcreme auf Rezept bekommen haben, gelten hier selbstverständlich die empfohlenen Dosierungsmengen der Packungsbeilage. Diese sollten Sie in keinem Fall überschreiten.

Welche Art Schmerzgel verwenden?

Bevor Sie die Schmerzsalbe kaufen, sollten Sie wissen welche Ursache Ihre Schmerzen haben. Denn Sie können nicht jedes beliebige Schmerzgel verwenden, wenn Sie beispielsweise eine Zerrung haben. Ein Schmerz im Muskel, der durch eine Verspannung entstanden ist, muss dementsprechend anders behandelt werden, als eine Muskelverletzung, die durch äußeren Einfluss entstanden ist.

Neben den Inhaltsstoffen, kommt es also maßgeblich auf den Anwendungsbereich an. Die Schmerzsalben, die eine wärmende Funktion haben, eignen sich besonders gut, um Verspannungen zu lösen. Wenn Sie eine Entzündung im Muskel haben, sollten Sie zu einer Schmerzsalbe greifen, die eine kühlende Wirkweise hat.

Egal welches Schmerzgel Sie verwenden, achten Sie immer darauf, dass Sie es nur lokal verwenden, sich an die Mengenangaben halten und, dass Sie der Creme ausreichend Zeit zum Einziehen geben.

Das Wirkprinzip von Schmerzgelen

Ob Sie jetzt das Schmerzgel diclo von Ratiopharm, doc Schmerzgel oder ein Voltaren Schmerzgel nehmen, sagt erst einmal nicht viel über das Wirkprinzip aus. Es ist wichtig, dass Sie im Vorhinein wissen, welcher Wirkstoff in dem Schmerzgel enthalten ist. Dieser Wirkstoff bestimmt maßgeblich die Wirkungsweise. Insbesondere, wenn Sie eine Schmerzsalbe aus dem Drogeriemarkt kaufen, ist es sehr wichtig zu wissen welcher Wirkstoff hier zugesetzt wurde. Denn aufgrund wissenschaftlicher Studien ist lediglich eine schmerzlindernde Wirkung durch die topischen NSAR Wirkstoffe nachgewiesen. Diese sind jedoch nicht immer rezeptfrei und, weil es sich hier um potente Schmerzmittel handelt, können hier auch Nebenwirkungen auftreten.

Doch zuerst wollen wir auf das generelle Wirkprinzip von Schmerzsalben eingehen, bevor wir Ihnen exemplarisch die Wirkungsweise von Schmerzsalben mit Ibuprofen und Schmerzsalben mit diclofenac vorstellen.

Das generelle Wirkungsprinzip von Scherzsalben und Schmerzcremes

Wenn Sie Muskelschmerzen haben, dann können Sie, um die Schmerzen zu bekämpfen entweder zu Schmerztabletten greifen oder Sie verwenden eine lokale Schmerzsalbe. Auch wenn die Wirkung von Schmerztabletten durch zahlreiche Studien belegt worden ist, haben diese den Nachteil, dass der enthaltene Wirkstoff ins Blut übergeht und somit durch den Blutkreislauf transportiert wird. Folglich wirken Schmerztabletten nicht nur lokal, sondern können den gesamten Organismus belasten.

Das Wirkungsprinzip von Schmerzsalben ist dagegen ein anderes. Das Schmerzgel wird von außen, lokal aufgetragen und ermöglicht somit eine direkte Behandlung an der Stelle wo der Schmerz sitzt. Der Wirkstoff wird über die Haut aufgenommen und gelangt somit direkt an die schmerzende Stelle. Der Vorteil dieser Methode ist, dass das Schmerzgel nur lokal wirkt. Dies bedeutet, dass der Wirkstoff nicht durch den gesamten Blutkreislauf geführt wird – der Wirkstoff wird nicht im ganzen Körper verteilt.

Dennoch wird auch bei der Verwendung eines Schmerzgels ein kleiner Teil des Wirkstoffes in das Blut übergehen, dieser ist jedoch deutlich geringer als bei der oralen Einnahme von Schmerztabletten. Durch diesen Prozess lassen werden die Nebenwirkungen verringert und die Belastung auf die Organe des Körpers werden reduziert. Dies bedeutet dennoch nicht, dass Sie vollkommen sorglos mit einem Schmerzgel umgehen sollten. Denn auch hier gilt es, sich an die tägliche Dosiermenge zu halten.

Nachstehend finden Sie eine Quelle zur Wirksamkeit von NSAR in topischen Darreichungsformen für die Behandlung chronischer, akuter oder degenerativer Erkrankungen von Gelenken und gelenknaher Weichteile durch die Cochrane Collaboration aus dem Jahre 2010.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-212013/schmerzgel-mit-ibuprofen-im-alltag/

Ibuprofen – Das Schmerzmittel

Ibuprofen ist ein Schmerzmittel, welches für die Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und auch beim Fieber Anwendung findet. Meistens wird Ibuprofen bei leichten bis mäßig starken Schmerzen verwendet. Bei solchen Schmerzen reicht eine Dosierung von 200 bis 400 Milligramm aus.

Ibuprofen findet auch bei Schmerzcremes Anwendung, weil es auch geeignet ist, um bei Prellungen, Zerrungen und bei Verstauchungen den Scherz zu lindern.

Ibuprofen gehört, wie wir weiter oben bereits angemerkt haben, zu den nicht-steroidalen-Antirheumatika. Hier bildet es eine Untergruppe der Propionsäureverbindungen. Die schmerzlindernde Wirkung wird durch die Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase erzielt, welches für die Bildung der körpereigenen Prostaglandine verantwortlich ist.

Diese körpereigenen Botenstoffe werden bei einer Entzündung im Körper freigesetzt und agieren als Botenstoffe. Diese Prostaglandine sind ebenfalls für die Entzündungszeichen, wie Rötungen und Schwellungen verantwortlich. Zusätzlich werden durch die Prostaglandine die Nervenenden der Muskelzellen gereizt, welches in einer Reizweiterleitung an das Gehirn die Schmerzwahrnehmung erzeugt.

Genau an dieser Stelle setzt Ibuprofen an. Durch die Verabreichung von Ibuprofen wird die Bildung der körpereigenen Prostaglandine unterbunden, beziehungsweise gehemmt, sodass Schmerz- und Entzündungsreaktionen maßgeblich eingeschränkt werden. Dies hat zum einen, eine entzündungshemmende Wirkung zur Folge, zum anderen eine schmerzstillende Wirkung.

Sie können Ibuprofen in Form von Tabletten einnehmen oder Sie können es auch, wie das bei den Schmerzcremes der Fall ist, topisch auftragen (äußerliche Anwendung). Wenn Sie zum Beispiel ein Schmerzgel mit dem Wirkstoff Ibuprofen auf eine schmerzende Stelle auftragen, gelangt es über die Haut direkt an den Muskel. Ein positiver Effekt von Ibuprofen ist die lipophile Eigenschaft (fettliebend). Hierdurch kann das Schmerzmittel im Unterhautfettgewebe gut gespeichert werden, was eine gute Voraussetzung für eine langanhaltende Wirkung ist.

Das Ibuprofen liegt in den Schmerzsalben in einer gelösten Form vor, in sogenannten kleinen Mizellen. Diese dringen durch die obersten Hautschichten und gelangen so ins schmerzende Gewebe. Der Organismus wird nicht unnötig belastet und die hemmende Eigenschaft kann sich entfalten.

Die Vorteile sind daher durchaus vielfältig:

  • Es kommt zu einer relativ schnellen und effektiven Schmerzlinderung
  • Entzünden können lokal behandelt werden
  • Die Belastungen auf den Organismus sind gering

Wie lange wirkt Ibuprofen?

Wenn Sie Ibuprofen in einem Schmerzgel verwenden, kann die schmerzlindernde Wirkung bis zu vier Stunden anhalten.

Welche Nebenwirkungen können bei einem Schmerzgel mit Ibuprofen auftreten?

Die Nebenwirkungen sind bei einer topischen Anwendung geringer als bei einer systemischen Anwendung. Dennoch kann es auch bei der Verwendung eines Schmergels mit Ibuprofen zu gewissen Nebenwirkungen kommen. Wir haben, um Ihnen einen Überblick verschaffen zu können, die angegebenen Nebenwirkungen im Beipackzettel des Scherzgels DOC IBUPROFEN zusammengefasst.

Bei der Verwendung können die folgenden Nebenwirkungen auftreten:

Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut à Hautrötungen , Juckreiz, Brennen auf der Haut, Austrocknung der Haut sowie eine Hautausschlag.

Ferner ist in der Packungsbeilage vermerkt, dass es zu gewissen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Hierfür empfiehlt sich ein Gespräch mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Zudem sollten Sie vor der Verwendung immer einen Blick auf die Packungsbeilage werfen.

Diclofenac – Das Schmerzmittel

Auch Diclofenac gehört zu den nicht-steroidalen Antiphlogistika. Dies bedeutet, dass es sich hierbei nicht um ein Kortisonpräparat handelt. Dennoch hat der Wirkstoff eine entzündungshemmende Wirkung. Die Wirkungsweise ist ähnlich wie bei Ibuprofen. Auch hier wird das Enzym Cyclooxygenase gehemmt und somit wird die Bildung der Prostaglandine verringert. Ebenso wie das bei Ibuprofen der Fall ist, werden die Botenstoffe gehemmt, was zu einer Verringerung des Schmerzes sowie zu einer Besserung der Entzündung beiträgt.

Die Nebenwirkungen von Diclofenac

Damit Sie auch hier einen Überblick über die häufigsten Nebenwirkungen von Diclofenac in einem Schmerzgel bekommen, haben wir Ihnen hier die aufgelisteten Nebenwirkungen eines Schmerzgels mit Diclofenac als Wirkstoff aufgelistet.

Als häufige Nebenwirkungen sind Hautausschlag, Hautrötung sowie Hautentzündungen und Juckreiz aufgelistet. Gelegentlich kann es zu Schwellungen, trockener Haut und Schuppenbildung kommen. Sehr selten tritt eine Lichtempfindlichkeit der Haut auf sowie weitere Überempfindlichkeitsreaktionen. Zudem kann es auch zu einem Hautausschlag kommen. In sehr selten Fällen können auch Magen-Darm-Beschwerden, Nesselsucht, Gesichtsschwellung und Asthma auftreten.

Dennoch sind die Nebenwirkungen bei der topischen Anwendung geringer als bei der systemischen Verwendung.

Auch hier gilt, bevor Sie ein Schmerzgel mit Diclofenac verwednen, konsultieren Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker und lesen Sie aufmerksam die jeweilige Packungsbeilage.

Achten Sie bei Schmerzsalbem mit prostaglandinhemmender Wirkung auf die maximale Tagesdosis!

Schmerzgels auf pflanzlicher Basis

Neben den Schmerzcremes Voltaren Gel Forte und Scherzgel für Kinder gibt es auch die pflanzlichen Schmerzcremes aus der Drogerie. Hier stellt sich die Frage, inwiefern diese Schmerzsalben wirksam sind.

Oftmals finden Sie in diesen Cremes Inhaltstoffe wie die Teufelskralle, Arnika oder auch Eukalyptusöl. Laut Hersteller sind die Schmerzsalben auch dazu in der Lage, Schmerzen zu lindern. Doch die wissenschaftliche Bestätigung der schmerzlindernden Eigenschaft konnte bisher nicht bestätigt werden. Es gibt hier zahlreiche Untersuchungen, die ähnliche Ergebnisse vorbringen konnten.

Es gibt hier jedoch auch positive Ausnahmen. So ist nachgewiesen, dass Cayennepfeffer durchaus dazu in der Lage ist, die Durchblutung zu fördern. Es gibt auch andere pflanzliche Stoffe, denen diese Eigenschaft zugesagt wird, sodass nicht Sie vermutlich mehr Erfolg mit einer durchblutungsfördernden Schmerzsalbe aus dem Drogeriemarkt haben werden, als dies bei einer entzündungshemmenden Creme der Fall sein wird.

Häufige Fragen rund um das Thema Schmerzsalbe

Wie wendet man ein Schmerzgel an?

Die Anwendung ist denkbar einfach. Ein Schmerzgel wird topisch, von außen, auf die betroffene Stelle aufgetragen und wird durch die Haut aufgenommen. Das enthaltene Schmerzmittel wird durch Diffusion in die unteren Hautschichten geleitet, wo es seine Wirkung entfalten kann.

Je nach Packungsbeilage kann die Menge an Schmerzcreme, die Sie verwenden sollten, variieren. In der Regel sind dies pro Anwendung zwischen 3 und 5 Gramm Gel. Dies entspricht einer Länge von 5 bis 10 Zentimetern.

Wie oft kann man das Schmerzgel verwenden?

Damit Sie eine verlässliche Aussage haben, werfen Sie einen Blick in die Packungsbeilage. In den meisten Fällen dürfen Sie eine Schmerzsalbe bis zu drei Mal pro Tag auftragen. Die maximale Anwendungsdauer ist individuell, kann aber zwischen zwei bis drei Wochen betragen. Sofern Ihre Beschwerden nicht abnehmen, sollten Sie unbedingt einen Facharzt aufsuchen.

Ist Schmerzgel auch für Kinder geeignet?

Auch hier, sollten Sie wieder einen Blick in die jeweilige Packungsbeilage werfen, oder Ihren Arzt oder Apotheker konsultieren. Sofern Sie eine Schmerzsalbe mit Ibuprofen oder Diclofenac kaufen, sollten Sie diese nicht für Kinder unter 14 Jahren verwenden.

Bei pflanzlichen Schmerzcremes studieren Sie bitte ebenfalls die Packungsbeilage. Doch hier ist es durchaus denkbar, dass Sie, sofern nur natürliche und pflanzliche Stoffe enthalten sind, auch mit einer Wärmetherapie unter 14 Jahren beginnen können. Doch nehmen Sie diese Aussage nicht als verbindlich. Überprüfen Sie in jedem Fall den individuellen Gesundheitszustand Ihres Kindes, beachten mögliche Allergien und konsultieren gegebenenfalls einen Arzt.

Kann ich ein Schmerzgel verwenden, wenn ich schwanger bin?

An dieser Stelle wollen wir uns, aufgrund der Verlässlichkeit der Information auf das Schmerzgel doc® Ibuprofen stützen. Hier ist auf der entsprechenden Webseite die folgende Angabe: Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf doc® Ibuprofen Schmerzgel nicht angewendet werden.“

Wie Sie sehen können, dürfen Sie ein Schmerzgel bei einer Schwangerschaft nur begrenzt verwenden. Auch hier gilt wieder: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie verlässliche Informationen haben wollen.

Wie lange sind Schmerzgele in der Regel haltbar?

Wie jedes Medikament, so haben auch Schmerzsalben ein gewisses Haltbarkeitsdatum. Dieses sollten Sie beachten und nur in diesem Zeitraum verwenden.

Die meisten Schmerzsalben haben eine Haltbarkeit von bis zu drei Jahren. Wobei Sie nach dem Öffnen, je nach Salbe, binnen einem Jahr bis zu drei Jahren aufbrauchen sollten.

Achten Sie ferner darauf, dass Sie die Schmerzsalbe nicht in einer feuchten Umgebung lagern. Nach Möglichkeit sollte der Lagerort zudem Lichtgeschützt sowie nicht über 25 Grad betragen.

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Auch bei einem Schmerzgel kann es zu Nebenwirkungen kommen. Dies ist besonders bei den Schmerzgels mit Ibuprofen oder Diclofenac bekannt.

Zu den Nebenwirkungen gehören meistens Hautrötungen, Hautausschlag, Müdigkeit sowie Durchfall und Übelkeit. Es kann in einigen Fällen auch zu schwerwiegenderen Nebenwirkungen kommen. Sollten diese Nebenwirkungen auftreten konsultieren Sie umgehend einen Arzt.

Für eine detaillierte Liste der Nebenwirkungen lesen die bitte die Packungsbeilage.

Diclofenac/Voltaren Schmerzgel forte- Tipps

Schmerzgel Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Schmerzgel Test nicht mit einem Schmerzgel Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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