Trendfood Sushi

Viele von uns lieben Sushi. Es stammt ursprünglich aus Japan und war in Europa lange unbekannt. Mittlerweile ist Sushi jedem geläufig. Während es in Japan häufig mit der Hand verspeist wird, nutzen Europäer in der Regel Stäbchen. Maki Sushi oder California Rolls.

Das Angebot an unterschiedlichem Sushi ist riesig. Sushi ist nicht nur in Restaurants, sondern auch in zahlreichen Supermärkten erhältlich. Allerdings geht der ständige Gang zum Supermarkt oder Restaurant ganz schön ins Geld. Warum also nicht Sushi selber machen? Was ihr dafür benötigt und worauf es beim Kauf einer Sushi Matte ankommt können Sie hier nachlesen.

Wie funktioniert die Zubereitung von Sushi?

Speziell für Maki-Sushi benötigt es eine Sushi matte. Sie besteht üblicherweise aus Bambus. Auf der jeweiligen Matte wird dann ein halbes Algenblatt platziert. Eine Schale Wasser sollte bei der Zubereitung von Sushi immer zur Hand sein.

Die Ränder des Algenblattes sollten damit befeuchtet werden, außerdem bleibt der Reis an feuchten Fingern weniger kleben. Das Blatt muss mit etwas Abstand zum Rand der Sushi Matte platziert werden. Dieses Blatt wird anschließend mit dem Sushireis gleichmäßig, circa einen Zentimeter dick bestrichen. Jetzt kommt es zur Füllung. Hier ist Ihr ganz persönlicher Geschmack ausschlaggebend. Avocado, Lachs, Gurke, und sämtliches anderes Gemüse sind sehr beliebt. Sie müssen darauf achten, die Füllung auf das untere Drittel der Reisfläche zu geben.

Anschließend können Sie das Ganze von unten nach oben, ähnlich der Zubereitung einer Biskuitrolle, mit leichtem Druck aufrollen. Nur eine Sushi matte gewährleistet eine Runde Form der Rolle. Der leichte Druck wird benötigt, damit alles gut zusammengepresst wird. Die Rolle kann dann anschließend in kleine, gleichmäßige Stücke geschnitten werden. Hier gilt ganz klar: Übung macht den Meister.

Welche Arten von Bambusmatten gibt es?

Die übliche Sushi matte besteht aus Bambus. Bambus ist sehr widerstandsfähig. In Japan wird Bambus sogar als Gerüst für Bauarbeiten verwendet. Aber auch als Nahrungsmittel oder zur Herstellung von Möbeln findet das Gewächs Verwendung.

Generell ist eine Bambusmatte circa 30 X 30 cm groß. Die einzelnen Bambusstäbe sind über Baumwollfäden miteinander verbunden. Die traditionelle Form der Sushi matte wird auch „Makisu“ genannt.

Man unterscheidet generell zwischen Einsteigermodellen und Meistermodellen. Die Bambusmatte für Einsteiger besteht aus sehr schmalen Bambusstäben. Sie haben eine Fläche von 24 auf 24 Zentimeter und sind völlig ausreichend für den gelegentlichen Gebrauch.

Die Premium-Matte ist da schon wesentlich exklusiver. Sie hat breitere Stäbe. Sie messen eine Fläche von 27 auf 27 cm. Außerdem sind die Stäbe einseitig abgeflacht. Das sorgt für besseren Halt und soll das Rollen erleichtern. Für eine regelmäßige Zubereitung von Maki-Sushi ist die größere Matte auf jeden Fall lohnenswert.

Sushi matten Silikon

Mittlerweile existieren auch Sushi matten die aus Platin-Silikon gefertigt sind. Sie werden nachgefragt, weil diese antihaftbeschichtet, hygienischer, geschmacksneutral und antibakteriell sind. Außerdem bleibt einem die Reinigung erspart, da sie Spülmaschinen geeignet sind.

Sushi ohne Sushimatte – ist das möglich?

Sushi ohne Sushi matte zuzubereiten ist nicht möglich. Zumindest keine Makisushi. Nur durch eine Matte können die Komponenten Reis, Noriblatt und Füllung zu einer Rolle geformt werden. Es benötigt jedoch keine Bambusmatte. Es existieren auch Alternativen.

Sushi matte alternative

Es muss nicht unbedingt eine Bambusmatte sein. Sushi ohne Bambusmatte kann auch gelingen. Ausschlaggebend sind die kleinen, zusammengebundenen Stäbe. Sushi matten sind beispielsweise auch in Plastik verfügbar.

Sushi matten aus Plastik finden aus hygienischen Gründen immer größeren Anklang. Durch das Rollen der Maki auf der Matte, bleiben häufig Rückstände von Reis oder der Füllung zurück. Ähnlich wie bei Schneidebrettern saugt sich das Holz nach mehrfacher Anwendung mit Keimen voll. Deswegen sollten Sushi matten aus Bambus bei häufigem Gebrauch aus hygienischen Gründen regelmäßig ausgetauscht werden. Sushi matten aus Plastik können hier eine Alternative sein.

Sushi matte mit Folie

Wer sich keine Sushi matte aus Plastik anschaffen möchte, aber auf Hygiene nicht verzichten will, der kann seine Bambusmatte auch in Frischhaltefolie einschlagen. Das benötigt etwas Übung und Geduld, aber im Internet kursieren zahlreiche Videos von Profis, welche Ihnen eine Anleitung dafür bieten.

Die Frischhaltefolie ist sogar noch wesentlich hygienischer als eine Bambusmatte aus Plastik. Auch eine Plastikmatte wird von Schnüren zusammengehalten, an welchen sich Bakterien sammeln können.

Sushi matte reinigen

Die Reinigung einer Bambusmatte ist nicht sonderlich kompliziert. Es genügt, wenn diese nach der Nutzung durch kaltes Wasser gezogen wird. Anschließend sollten Rückständen jedoch mit einer Bürste sorgfältig abgeschrubbt werden. Das reduziert unhygienische Rückstände, die Bakterien bilden.

Immer mehr Matte sind jedoch auch Spülmaschinen geeignet. Matten aus Silikon können generell immer in der Spülmaschine gereinigt werden. Auch das Einwickeln der Bambus matte in Frischhaltefolie macht die Reinigung leicht. Nach Gebrauch kann die Folie einfach entfernt und entsorgt werden. In der Regel hat die Matte dann keinerlei Rückstände.

Sushi matte als Dekorationselement

Nicht immer werden Sushi matten für die Zubereitung von Makis verwendet. Die aus Bambus geschnürte Matte sorgt für besonderen Flair und vermittelt ein asiatisches Ambiente. So können die Matten beispielsweise als Alternative zu üblichen Tischsets verwendet werden. Da Sushi matten aus Bambus relativ preiswert sind, können sie für ihre Gäste individuelle Tischsets dekorieren. Bestellen Sie einfach ein paar mehr Matten.

Sushimatte kaufen

Sushi matten sind preiswert. Wer Sushi also selber machen möchte, sollte auf jeden Fall in eine Matte investieren. Diese sind sowohl online, in Asiamärkten aber auch in einigen regionalen Supermärkten erhältlich. Einzelne Sushi matten sind bereits ab 3 Euro pro Stück erhältlich und sind im Idealfall sogar Spülmaschinen geeignet. Natürlich gibt es auch besonders hochwertige Modelle, oder ganze Sushisets. Diese beinhalten dann beispielsweise einen Reisspachtel aus Holz, der das Verteilen vereinfachen soll. Natürlich gibt es auch Sushirollen Werkzeuge, welche die Zubereitung vereinfachen können. Mit etwas Übung wird das Werkzeug jedoch nicht unbedingt benötigt.

Weitere Tipps für gutes Sushi

Die Beste Sushi matte hat keinen Nutzen, wenn nicht der richtige Reis verwendet wird. Profis verwenden meist ausschließlich „Koshihikari“. Er ist besonders dicht und hat eine feste Struktur. Er eignet sich also ideal zum Rollen. Sushireis ist jedoch in fast allen Supermärkten, Online oder im Asialaden erhältlich.

Natürlich sollte er auch richtig gegart sein. Wenn der Reis noch zu grobkörnig ist, bleibt er nicht vernünftig kleben. Für Menschen, die viel Reis essen und regelmäßig Sushi zubereiten, empfiehlt sich durchaus die Investition in einen Reiskocher. Diese sind kostengünstig zu erwerben und erleichtern die richtige Zubereitung von Reis.

Sushi Kurs - Bambusmatte für Sushi vorbereiten

Sushi-Matte Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Sushi-Matte Test nicht mit einem Sushi-Matte Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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