Infrarotkabinen Ratgeber - Wärme und Entspannung mit Infrarotkabinen

Besonders zur kalten Jahreszeit sehen viele sich nach wohliger Wärme. Doch auch nach einem anstrengenden Tag oder im Alltagstroubel, kann Wärme für die nötige Entspannung sorgen. Ein heißes Bad, eine weiche Decke oder ein Heizkissen sind hier gute Möglichkeiten, um den Tag in Ruhe ausklinken zu lassen. Sehnen Sie sich jedoch öfter nach einer entspannenden Wärmetherapie und haben den notwendigen Platz zu Hause, ist eine Sauna oder eine Infrarotkabine die beste Alternative. Da eine Infrarot Wärmekabine meistens etwas kompakter ist, eignet diese Variante sich besonders für kleinere Haushalte. Eine Wärmetherapie hilft nicht nur dabei, vom Alltag zu entspannen, sondern kann auch bei chronischen Leiden oder geistigen Beschwerden Linderung schaffen. Einige Hersteller bieten inzwischen Infrarotkabinen an, doch die Auswahl ist noch relativ begrenzt und es finden sich nur wenig Erfahrungsberichte im Internet. Wir haben uns daher ausführlich mit der Thematik befasst und verraten Ihnen, welche verschiedenen Infrarot Wärmekabinen es gibt und welche Punkte beim Kauf beachtet werden sollten.

Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick 

  • Infrarotkabinen stellen eine effektive Alternative zu Dampfbädern und Saunen dar. Anstelle von Heizstrahlern arbeiten diese mit Keramikstrahlern oder Flächenstrahlern, welche die Infrarotstrahlung in die Kabine ausstrahlen.
  • Die Infrarotkabinen Wirkung erwärmt nicht die Luft in der Umgebung, sondern nur das Körperinnere. Da so ein Vorheizen vollständig entfällt, sind die Betriebskosten im Vergleich zur Sauna sehr gering.
  • Infrarotkabinen sind für 2 Personen geeignet und überzeugen dennoch durch eine kompakte Bauweise. So sind Sie auch ideal für kleinere Wohnungen geeignet.

Was ist eine Infrarotkabine?

Eine Infrarotkabine ist auch unter dem Begriff Rotlichtkabine bekannt und ähnelt optisch einer finnischen Sauna. Die meisten Modelle werden aus Holz gefertigt, was darauf zurückzuführen ist, das Holz ein perfekter Wärmespeicher ist und die Effizienz einer Infrarotkabine verbessern kann. Ausgestattet ist die Kabine in den meisten Fällen mit einem Sitz oder einer Bank. Diese können mit verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Leder bezogen sein.

Die Innenwände sind mit einem Wärmestrahler ausgestattet, welcher die Infrarotstrahlung von sich gibt. Da Keramikstrahler keine leitende Eigenschaft aufweisen und besonders viel Wärme ans Umfeld abgeben, sind diese besonders beliebt. Außerdem werden die Strahler selbst, nicht heiß sodass Sie sich ohne Probleme daran anlehnen können, ohne sich zu verbrennen.

Damit Sie die Heizung betreiben können, müssen Sie diese einfach mit dem Netzstecker in eine Steckdose stecken. Mit einem Regler, der sich an der Außenseite oder Innenseite befindet, haben Sie die Möglichkeit, die Temperatur zu regulieren. Hochwertige Wellnesskabinen verfügen über attraktive Extras wie Aromadüsen oder LED-Leuchten, welche ihre Farbe ändern können. So können Sie Ihre Infrarotkabine gleichzeitig als Aroma- sowie Lichttherapie nutzen.

Die Kosten für die Anschaffung einer Infrarotkabine können stark variieren. Dennoch sind diese Modelle oft preiswerter als finnische Saunen oder Dampfbäder. Somit ist eine Infrarotkabine für 2 Personen günstiger als eine finnische Sauna, bietet aber dennoch die gleichen Vorzüge. Auch der Aufbau stellt keine große Herausforderung dar. Sind Sie sich immer noch nicht sicher, ob eine Infrarotkabine das Richtige für Sie ist? Dann können Sie im Folgenden die jeweiligen Vorteile und Nachteile nachlesen.

Vorteile

  • tut gut bei Muskel, Haut- und Knochenproblemen
  • bei niedrigen Temperaturen sanft zum Kreislauf und dennoch effektiv
  • auch für Kinder und Senioren geeignet
  • Anschaffung und Betriebskosten vergleichsweise günstig
  • schneller und leichter Aufbau
  • kann zu Lichttherapie genutzt werden
  • wirkt sich positiv auf Körper, Geist, Seele und den gesamten Organismus aus

Nachteile

  • weniger Schwitzen
  • eventuell Ausbreitung von Bakterien und Viren
  • erhöhte Hygiene notwendig
  • nicht in der Schwangerschaft zu empfehlen
  • nicht bei Fieber oder Entzündungen nutzbar

Die Wirkung von Infrarot

Egal ob Sie in der Infrarotkabine liegen oder sitzen, beide Varianten entspannen Körper, Geist und Seele. Im Vergleich zum Dampfbad produziert die Infrarotkabine eine trockene Hitze, welche sich positiv auf Muskelbeschwerden auswirkt. Heißer Dampf, wie er bei Dampfbädern vorkommt, kann zudem Hautprobleme und Hautverletzungen verschlimmern. Die Infrarotstrahlungen gehen tief ins Hautgewebe, wodurch Sie bei einer Infrarotkabine weniger Schwitzen als bei einer konventionellen 90°C Sauna. Durch Infrarot wird eine angenehme Tiefenwärme erzeugt, welche sich auch positiv auf die Seele auswirkt.

Finnische Saunen und Dampfbäder zählen zu den Reizanwendungen und regen eine passive Aufwärmung an, welche von außen ist. Infrarot dagegen regt den Körper an, sich aktiv von innen zu erwärmen. Dadurch wird nicht nur der Stoffwechsel angeregt, sondern Schlackstoffe werden schneller abgebaut und das Immunsystem gestärkt. Außerdem werden Ihre Muskeln dazu angeregt, Milchsäure abzubauen, welche für Muskelkater und Krämpfe verantwortlich ist.

Die Infrarotbereiche werden zwischen den Strahlen A, B als auch C unterschieden. Die verschiedenen Strahlen verfügen über verschiedene Wellenlängen, welche alle wiederum eine andere Wirkung auf den Körper haben. Angegeben werden die Wellenlängen in Nanometer, was nm abgekürzt wird. Die meisten Wärmekabinen sind mit B- oder C Strahlern ausgestattet. A-Strahler sind dagegen bevorzugt im medizinischen Bereich zu finden. Im folgenden Abschnitt stellen wir Ihnen die verschiedenen Strahlungsarten genauer vor.

A-Strahlen

A-Strahlen haben eine Wellenlänge zwischen 780 und 1400 nm. Die A-Strahlen dringen etwa 4 m in unsere Haut ein und strahlen somit 40-mal tiefer als die C-Strahlung. Tiefer liegende Hautschichten werden besser durchblutet und der Entschlackungsprozess wird beschleunigt. Auch die Sauerstoffversorgung und der Zellstoffwechsel werden angeregt. Vor allem im medizinischen Bereich wird die A-Strahlung oft angewendet, beispielsweise bei Unterkühlungen. Im Heimgebrauch finden sich oft Modelle aus einer Kombination von A, B und C-Strahlungen.

B-Strahlen

B-Strahlung ist auch als IR-B-Strahlung bekannt und besitzt eine Wellenlänge zwischen 1400 und 3000 nm. Die Strahlung erreicht die zweite Hautschicht, welche auch als Dermis oder Lederhaut bekannt ist. Haut- und Nervenzellen werden durchblutet und zu einer gleichmäßigen Wärmeverteilung angeregt. Die Wärme wird als besonders angenehm empfunden. B-Strahlungen werden auch bevorzugt in der Hautmedizin verwendet. Zudem erwärmen sie den Saunainnenraum und unsere Haut.

C-Strahlen

C-Strahlen besitzen eine Wellenlänge von 3000 nm und treffen nur auf die oberste Schicht Haut. Bis der Körper ein Wärmeempfinden entwickelt, kann es daher etwas dauern. Ausgestrahlt wird C-Strahlung von Kachelöfen, Fußbodenheizung sowie Motorhauben. Auch Rotlichtlampen senden C-Strahlen ab. Auch der Saunainnenraum wird durch die Strahlen erhitzt. Durch die steigende Wärme beginnen wir zu schwitzen und entgiften gleichzeitig den Körper.

Welche Infrarottypen gibt es?

Infrarotwärmekabinen unterscheiden sich grundsätzlich nach den verwendeten Strahlern. Ist die Kabine mit Keramikstrahlern ausgestattet, heizt diese besonders schnell auf und ist für medizinische Zwecke optimal. Flächenstrahler oder Karbonstrahler wirken besonders sanft, benötigen jedoch auch mehr Energie. Wir stellen Ihnen beide Strahler-Arten vor.

Karbonstrahler

Karbonstrahler geben C-Strahlungen ab und dringen nur in die oberste Hautschicht. Sie werden zudem nicht heiß, wodurch Sie sich bequem daran anlehnen können. Somit ist die Variante auch für Senioren und Kinder geeignet, da keine Verbrennungsgefahr besteht. Nachteilig benötigen sie eine Aufheizzeit von etwa 30 bis 40 Minuten. Wünschen Sie sich eine Kabine mit sanfter Wirkung und die Sie leicht zum Schwitzen bringt, ist eine Infrarotkabine mit Karbonstrahler geeignet für Sie.

Keramikstrahler

Wärmekabinen im Keramikstrahler fallen oft etwas teurer aus. Die Strahlung ist vergleichsweise stark und die Aufheizzeit beträgt gerade mal 20 Minuten. Gerade zur Muskel- oder Gelenktherapie eignen sich Keramikstrahler hervorragend. Auch wenn die Keramikstrahler selber nicht heiß werden, kann sich die Nähe zu ihnen als unangenehm herausstellen, weshalb die Strahler oft versenkt eingebaut sind oder sich hinter Gitterstäben befinden.

Darauf sollten Sie beim Infrarotkabine kaufen achten

Auch wenn es noch nicht viele Infrarot Wärmekabinen auf dem Markt gibt, fällt die Auswahl nach dem richtigen Modell vielen schwer. Damit Sie die richtige Infrarotkabine für Ihre Ansprüche finden, sollten Sie daher einige Kriterien beachten, welche wir für Sie zusammengefasst haben.

Anzahl der Nutzer

Auf dem Markt bieten die gängigsten Modelle Platz für zwei bis vier Personen. Einer der wenigen Nachteile einer Infrarotkabine besteht darin, dass deren Wirkung davon abhängig ist, wo die Strahler befestigt sind. Manche Infrarotkabinen sind zum Liegen konzipiert, während bei anderen Modellen zwei Personen aufrecht nebeneinandersitzen können. Beim Kauf sollten Sie auf zwei Rückenstrahler sowie auf individuelle Beinstrahler achten. Sollen in der Kabine zwei Personen bequem liegen können, empfiehlt sich eine Infrarotkabine für drei Personen. Je mehr Personen in der Kabine Platz finden sollen, desto mehr Strahler sollten vorhanden sein.

Leistung

Je mehr Watt die Strahler besitzen, desto schneller kann sich die Kabine aufheizen, was wiederum für niedrige Betriebskosten spricht. Die Modelle verfügen im Durchschnitt zwischen 1000 und 2400 Watt. Auf dem Markt finden Sie Infrarotkabine 18000 Infrarotsauna 6800 Wärmekabine 2500 Infrarotkabinen. Achten Sie daher auf eine hohe Wattzahl, um die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten.

Material

Beim Materialkommt es auf das äußere Material und die Art der Tür an. Die meisten Infrarotwärmekabinen bestehen aus Holz, da es sich hierbei um ein atmungsaktives und natürliches Material handelt, welches Schimmelbildung effektiv vorbeugen kann. Einige Hersteller schwören auf kanadische Hölzer, wie die kanadische Hemlocktanne. Hierbei handelt es sich um ein nässebeständiges Holz, welches nur sehr wenig Harz absondert. Aber auch Zedernholz ist bei der Herstellung hochwertiger Kabinen besonders beliebt, da es die Umgebungsfeuchtigkeit regulieren kann und angenehme, ätherische Düfte ausstrahlt.

Auch Lichtnussholz ist bei einigen Modellen zu finden. Dieses Holz ist zwar nur gering beständig, dafür aber besonders leicht. Der Vorteil besteht also hier in der leichten Montage. Dennoch empfehlen wir ein beständigeres Modell zu wählen. Darüber hinaus gibt es Modelle, die auch außen genutzt werden können. Diese müssen aber ausschließlich mit dem Zusatz „Outdoor“ gekennzeichnet sein. Sind Sie auf der Suche nach einer wetterbeständigen und robusten Infrarotkabine, so empfehlen sich Infrarotkabinen von Physiotherm. Physiotherm ist ein renommierter Hersteller, hochwertiger Infrarotkabinen und bietet erstklassige Qualität. Darüber hinaus erhalten Sie hier hochwertige Infrarotkabinen mit Vollspektrumstrahler.

Regulierbare Wärmestrahlung

Mit Infrarotkabinen erreichen Sie eine Wärmestrahlung ab 20° C und bis höchstens 65° C. Verfügen Sie über eine regulierbare Wärmestrahlung, können Sie sich Ihren individuellen Wärmebereich einstellen. Praktisch ist es, wenn der Regler in der Kabine befestigt ist, so müssen Sie die Kabine zur Temperaturregulierung nicht verlassen.

Farb- und Aromatherapie

Viele Modelle bieten attraktive Extras. So statten einige Hersteller ihre Kabinen mit farbigen Licht aus, welches wechselt. Die Infrarotkabine kann so gleichzeitig zur Lichttherapie genutzt werden. Diese beeinflusst nicht nur die Psyche positiv, sondern auch den Organismus. Vor allem die Farben Rot, Blau, Gelb, Grün und Orange wirken effektiv auf Körper und Geist.

Musik

Für mehr Komfort haben einige Hersteller ihre Kabinen mit Radio ausgestattet. So ist es möglich, Radio oder Cd während der Bestrahlung zu hören. Moderne Modelle verfügen sogar über einen MP3-Player und sind dadurch auch für digitalen Musikdateien geeignet. Zur Entspannung empfehlen wir jedoch Meeresklänge, Flötenklänge oder Naturgeräusche. Im Internet finden sich zahlreiche Entspannungsvideos, die Sie nutzen können.

Ionisator

Beim Ionisator handelt es sich um einen Luftreiniger. Dieser filtert Schadstoffe, Gerüche und Bakterien, wodurch er Schimmelbildung optimal vorbeugt. Zudem schafft er ein angenehmes Raumklima.

Unser Tipp
Geben Sie ein bis zwei Tropfen ätherisches Öl auf den Ionisator, verbreiten Sie einen angenehmen Duft in der Kabine. Lavendel wirkt besonders entspannend, während Zitronengras und Zitrus reinigend und anregend wirkt. Für ihre heilende Wirkung sind Oregano und Eukalyptus bekannt. Nutzen Sie die Infrarotkabine bei einer Erkältung, wirken ein bis zwei Tropfen Eukalyptus wahre Wunder.

Wie wird eine Infrarotkabine gepflegt?

In Ihrer Infrarotsauna sollten Sie stets ein Handtuch nutzen, welches Sie sich entweder um den Körper schlingen oder als Sitzunterlage nutzen können. Die Bänke und Innenwände lassen sich einfach mit einem leicht feuchten Lappen abwischen. Reinigungsmittel sollten Tabu sein, da diese das Holz strapazieren oder gar verfärben können. Sollte es dennoch zu Flecken kommen, können Sie das Holz, sofern es unbehandelt ist, mit etwas Sandpapier bearbeiten.

Darauf sollten Sie bei der Nutzung einer Infrarotkabine achten

Nachdem Sie nun wissen, worauf es beim Kauf einer Infrarotkabine ankommt und wie Sie diese am besten Pflegen, möchten wir Ihnen noch ein paar Fragen beantworten, welche sich vor allem Neulinge und Anfänger stellen.

Wie lange darf man in die Infrarotkabine?

Bei der klassischen Sauna werden oft zwei bis drei Sauna Gänge durchgeführt. Anders ist es bei der Infrarotkabine, da hier oft eine Sitzung von etwa 30 Minuten reicht. Es wird empfohlen, diesen Vorgang drei Mal pro Woche zu wiederholen. Sollte Ihnen komisch werden oder die Hitze unangenehm erscheinen, sollten Sie den Saunavorgang natürlich abbrechen.

Gibt es Risiken?

Sicherlich stellen Sie sich auch die Frage, ob eine Infrarotkabine gesundheitsschädlich ist. Generell gilt erst mal, wenn Sie unter Gicht oder Arthrose leiden, kann die Infrarotwärme die Schmerzen lindern. Dies sollten Sie aber vorher mit Ihrem Arzt abklären. Entzündungen sollten dagegen nicht mit einer Wärmetherapie behandelt werden, da diese sich verschlimmern kann. Auch bei Fieber sollten Sie Infrarotwärme vermeiden, da diese den Kreislauf stark belasten kann.

Muskelverspannungen, Rheuma und Hautbeschwerden lassen sich dagegen sehr gut mit Infrarotwärme behandeln. Auch bei Depressionen und Angstzuständen lassen sich oft positive Effekte erzielen. Während der Schwangerschaft sollten Sie von Saunagängen absehen, da die Wirkung auf das ungeborene Kind noch sehr umstritten ist. Bei Zweifeln sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt des Vertrauens.

Ist es sinnvoll, eine Infrarotkabine selber zu bauen?

Zum Infrarotkabinen Selbstbau finden sich zahlreiche Anleitungen im Internet. Da eine Infrarotkabine jedoch strenge Richtlinien erfüllen sollte, empfehlen wir Ihnen, eine günstige Infrarotkabine einem Eigenbau vorzuziehen. Entscheiden Sie sich dennoch für den Eigenbau, da die Infrarotkabine unter einer Dachschräge platzieren möchten, raten wir Ihnen zu Infrarotstrahlern von renommierten Wellnessfirmen.

Ist eine Infrarotkabine besser als eine Sauna?

Ob für Sie eine Infrarotkabine oder eine finnische Sauna besser ist, hängt von Ihrem persönlichen Hitzeempfinden ab. Die finnische Sauna erreicht Temperaturen von bis zu 90° C. Während einige diese Temperatur als angenehm und entspannent empfinden, bekommen andere hier schnell Kreislaufprobleme. Leiden Sie unter Kreislaufbeschwerden oder vertragen generell hohe Temperaturen nicht so gut, empfehlen wir eine Infrarotsauna mit regelbarer Temperatur. Hier können Sie dann selbst entscheiden, wie viel Wärme Sie vertragen.

Wie wirken die Farben bei einer Lichttherapie?

Wie wir bereits erwähnt haben, kann eine Infrarotsauna auch zur Lichttherapie genutzt werden. Welche Farben wie auf den Körper wirken, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Rot: wirkt erwärmend und anregend. Besonders zu empfehlen bei muskelbeschwerden und Konzentrationsschwäche

Blau: schmerzlindernd und regt die Wundheilung an. Hilfreich bei Stress, Entzündungen und Herzbeschwerden

Grün: entspannend und beruhigend. Hilft bei Angst, Unruhe und Panik

Gelb: fördert die Verdauung, hemmt Entzündungen. Bei Rheuma, Depressionen und Arthrose

Orange: steigert Adrenalin, anregend. bei Appetitlosigkeit und Angst hilfreich

Die Regenerationsphase

Nach dem Saunagang sollten Sie sich fünf Minuten zur Entspannung sowie zum Abkühlen gönnen. Anschließend empfehlen wir Ihnen, lauwarm zu duschen. Ihren Mineralhaushalt können Sie wieder ausgleichen, indem Sie frisches Obst zu sich nehmen. Alternativ eignen sich auch Magnesium und Calcium Brausetabletten.

Fazit

Eine Infrarotsauna bringt zahlreiche Vorteile mit sich und wirkt sich besonders positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Dank ihrer kompakten Maße ist sie ideal für kleine Wohnungen geeignet. Auch Kinder und Senioren profitieren von einer Sauna, da die Wärme besser vertragen wird, als von einer klassischen Sauna. Sind Sie auf der Suche nach einer Infrarotsauna? Dann halten Sie sich an unseren Ratgeber und finden das passende Modell für Ihre Ansprüche.

TOP 10 INFRAROTKABINEN

Infrarotkabine Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Infrarotkabine Test nicht mit einem Infrarotkabine Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

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