Sandkasten

Die meistgeliebte Freizeitbeschäftigung von Kindern. Im Sandkasten spielen. Es ist eine so unkomplizierte Erfindung, doch zaubert sie Kindern schon seit Jahrzehnten ein Lächeln ins Gesicht. Und da es nichts schöneres als ein unbeschwertes und glückliches Kind gibt, vergleichen wir verschiedene Sandkästen, bringen ihnen so einiges über dieses unersetzbare Spielparadies der Kinder näher und helfen ihnen somit bei ihrer Kaufentscheidung.

Allgemeines

Der Sandkasten wird auch Buddelkasten, Sandkiste oder auch Buddelkiste genannt. Im Grunde ist es ein von der Umgebung abgegrenzter, mit Spielsand gefüllter Bereich. Man findet Sandkästen vor allem auf Spielplätzen, Gärten oder auch Grünanlagen und ist für Kinder im Grundschulalter gedacht.

Um den Spielkasten herum ist für gewöhnlich eine etwas höher stehende Einfassung, meist aus Rundholz oder Brettholz, welcher auch als Sitzgelegenheit verwendet wird und vor Wind schützt. Hunde sollten unbedingt ferngehalten werden. Im Grunde kann man alles im Sand machen. In ihm stehen, sitzen, knien und wer sich nicht schmutzig machen will kann einfach am Rand sitzen.

Vielseitige Spiele

Es gibt auch vielseitige Spiele im Sand, die vor allem bei Kindern die Kreativität und das Handgeschick fördern. Zum Beispiel eine klassische Sandburg bauen oder aber auch für die Eltern einen wunderschönen Sandkuchen backen. Und mit Wasser lässt sich die Konsistenz des Sandes ändern. Mit wenig Wasser lässt sich der Sand zu einer etwas festeren Form verformen. Mit viel Wasser wird der Sand sehr flüssig.

In der Regel sind Sandkästen aus Steinen und Holzbrettern gefertigt, jedoch gibt es mittlerweile auch Modelle aus Kunststoff, welche auch zum Teil mobil sind. Die Sandkästen aus Kunststoff sind meist in Form von Tieren.

Zum Beispiel ist die Abdeckung eine Muschelform weit verbreitet, die Rippen der Muschel haben den Vorteil, dass der Sand vor Regen, Laubfall und Katzenkot geschützt wird.

Sandkasten aus Holz

Ein Sandkasten aus Holz bietet eine Sitzmöglichkeit. Der Sandkasten sollte Minimum 40 Zentimeter mit Sand gefüllt sein, zusätzlich sollen die Körner einen Durchmesser von zwei Millimetern aufweisen. Bei etwas älteren Kinder kam es schon zu Tragödien die tödlich endeten. Die zu tief gebuddelten Höhlen und Löcher stürzten ein. Damit dies in Zukunft nicht mehr passieren soll, gibt es Gitter, Verbundsteine oder wasserdurchlässige Gewebefolien.

Sandkastenzubehör

Damit der Sand im Sandkasten lange erhalten bleibt gibt es unterschiedliche Abdeckungen und Unterlagen. Eine Abdeckplane schützt den Sand von äußeren Einwirkungen, die von oben kommen und eine Unterlage beispielsweise Sandkastenvlies dient zum Schutz vor Ungeziefer und dass der Sand sauber bleibt und sich nicht mit der Erde vermischt.

Abwechslung im Sandkasten

Damit das Spielen im Sand für die Kleinen nicht schnell langweilig wird, sondern ein abwechslungsreiches Abenteuer, gibt es viele verschiedene Förmchen für das Kochen und Backen. Zum Beispiel gibt es Pralinenformen, verschieden Blumen, Schmetterlinge und Kuchenformen. Auch sehr beliebt sind Eimer zum Bauen von Sandburgen und natürlich die Schaufeln. Die Bagger und Traktoren mit Anhängern zum Abladen sind besonders bei den Jungen beliebt.

Wie kann ich einen Sandkasten selber bauen?

  1. Schritt : Der ideale Standort

Weil Kinder empfindlich auf UV-Strahlen reagieren, ist es wichtig, einen Schattigen bzw. halbschattigen Ort zu wählen. Falls das nicht möglich ist, kann man auch alternativ einen Sonnenschirm anbringen.

  1. Schritt: Das Holz auswählen

Wichtig ist es, dass der Sandkasten aus unbehandeltem Holz gebaut wird, weil sonst Schadstoffe von behandeltem Holz durch den Regen in den Sand gewaschen werden. Ideal sind günstige Weichhölzer, wie von der Fichte. Doch ihre Lebensdauer beträgt nur 5-6 Jahre. Eine dauerhafte Alternative wäre die Lärche oder Douglasie.

  1. Schritt: Den Untergrund vorbereiten

Der Untergrund des Sandkasten sollte mit einer Drainage ausgestattet werden. Dazu sollte eine Grube, etwa 10 cm unter dem Sandkasten gegraben werden, welche mit grobkörnigem Kies befüllt wird. Das bewirkt, dass der Sand wieder schnell trocknet und das Holz nicht lange feucht bleibt.

  1. Schritt: Das Montieren der Rahmenlage

Die vier Kanthölzer sollen in einer Rechteckform auf den Kies gelegt werden. Die Ausrichtung der Hölzer sollten mit einer Wasserwaage kontrolliert werden. Wenn sie nicht gerade aufliegen können sie mit dem grobkörnigem Kies gefüttert werden.

  1. Schritt: Das Vlies anbringen

Nun kann das Vlies am Boden des Sandkastens befestigt werden. Dabei sollten sie darauf achten, dass dieser an den Ränder des Holzes etwas hochgezogen wird und dann getackert wird.

  1. Schritt: Die Sitzmöglichkeit

Dazu sollen die Bretter zugeschnitten werden und als SItzbank zusammengeschraubt werden. Danach können diese über das Holz montiert werden.

  1. Schritt: Das befüllen des Sandes

Endlich kann in den Kasten Sand rein. Sie sollten wenn möglich Spielsand anstatt normalen verwenden, da dieser nicht verunreinigt durch Wurzeln oder Glasscherben ist. Der Sandkasten sollte bis zur Hälfte mit Sand befüllt sein.

Hinweise zum Gebrauch von Sandkästen

Es ist wichtig, dass der Spielsand für die Kinder ungefährlich ist, deshalb sollte gewaschen und gesiebt werden und wenn notwendig mit einem GS oder auch TÜV- Siegel ausgezeichnet sein.

Ein guter Spielsand ist vor allem gut formbar, damit die kleinen auch richtig kreativ werden können, er sollte aus möglichst tiefen Sandschichten stammen und staubfrei sein. Nun werden einige Hinweise aufgelistet, die zu einem ungefährlichen Spielspaß behelfen.

Der erste Punkt ist, dass der Sandkasten nicht unter Laubabwerfenden Bäumen oder Sträuchern stehen sollte. Eines der wichtigsten Dinge für die nötige Hygiene und Sauberkeit ist, dass Hunde und Katzen nicht ihr Geschäft im Sand verrichten.

Denn im Kot können Parasiten sein, die sich möglicherweise im Sand anreichern und den Menschen als Wirt benutzen. Ein weiterer Punkt ist, dass wöchentlich der angesammelte Laub und auch Fremdkörper entfernt werden.

Das funktioniert wunderbar mit einer Harke. Und der letzte Punkt ist, dass alle ein bis zwei Jahre der Sand komplett ausgetauscht werden sollte.

DIY: Sandkasten einfach selber bauen

Sandkasten Testsieger

Hier finden Sie eine Auflistung an Testberichten. Bitte beachten Sie bei Ihrer Recherche, dass ein Sandkasten Test nicht mit einem Sandkasten Vergleich gleichzusetzen ist. Bei einem Vergleich werden Produktdaten miteinandern verglichen, wohingegen ein Test eine physische Bewertung nach fest definierten Kriterien voraussetzt.

HerausgeberSuche
Stiftung Warentest»Bei test.de nach einem Sandkasten Test suchen
ÖKO-Test»Bei oekotest.de nach einem Sandkasten Test suchen
Testberichte.de»Bei testberichte.de nach einem Sandkasten Test suchen